Handbuch:X86/Installation/Medium

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X86 Handbook
Installation
About the installation
Choosing the media
Configuring the network
Preparing the disks
Installing stage3
Installing base system
Configuring the kernel
Configuring the system
Installing tools
Configuring the bootloader
Finalizing
Working with Gentoo
Portage introduction
USE flags
Portage features
Initscript system
Environment variables
Working with Portage
Files and directories
Variables
Mixing software branches
Additional tools
Custom package repository
Advanced features
Network configuration
Getting started
Advanced configuration
Modular networking
Wireless
Adding functionality
Dynamic management


Hardwareanforderungen

Bevor wir loslegen, listen wir die Hardwareanforderungen für eine erfolgreiche Gentoo-Installation auf Ihrem x86-System auf.


Minimal CD LiveDVD
CPU i486 or later i686 or later
Memory 256 MB 512 MB
Disk space 2.5 GB (excluding swap space)
Swap space At least 256 MB

The X86 project is a good place to be for more information about Gentoo's x86 support.


Gentoo Linux Installations-CD

Minimal Installations-CD

Notiz
As of August 23, 2018 the official Minimal CDs are capable of booting in UEFI mode. Previous versions boot in BIOS (MBR) mode only. Readers looking to make their system UEFI bootable must download the latest ISO.

Die Gentoo Minimal-Installations-CD ist eine bootfähige CD, die eine eigene Gentoo-Umgebung enthält. Sie erlaubt es Ihnen, Linux von der CD zu booten. Während des Bootvorgangs wird Ihre Hardware erkannt und die entsprechenden Treiber geladen. Die CD wird von den Gentoo-Entwicklern gepflegt und ermöglicht es jedem mit einer aktiven Internetverbindung Gentoo zu installieren.

Die Minimal-Installations-CD heißt install-x86-minimal-<release>.iso.

Die gelegentlich erscheinende Gentoo LiveDVD

Gelegentlich stellt das Gentoo Ten Projekt eine spezielle DVD zusammen, die auch zur Installation von Gentoo benutzt werden kann. Die weiteren Anweisungen in diesem Kapitel beziehen sich auf die Minimal-Installations-CD und könnten deshalb etwas abweichen. Auf der LiveDVD (oder jeder anderen bootbaren Linux-Umgebung) können Sie einen Root-Prompt durch Ausführen von sudo su - oder sudo -i in einem Terminal erhalten.

Was sind bitte Stages?

Ein stage3-Tarball ist ein Archiv, das eine minimale Gentoo-Umgebung enthält. Dieses ist dazu geeignet, die Gentoo-Installation mit den Anweisungen in diesem Handbuch fortzuführen. In der Vergangenheit beschrieb das Gentoo-Handbuch die Installation unter Verwendung eines von drei stage-Tarballs. Obwohl Gentoo weiterhin die stage1- und stage2-Tarballs bereitstellt, verwendet die offizielle Installationsmethode einen stage3-Tarball. Wenn Sie daran interessiert sind, eine Gentoo-Installation mit einem stage1- oder stage2-Tarball durchzuführen, lesen Sie bitte die Gentoo FAQ zu Wie installiere ich Gentoo mit einem stage1- oder stage2-Tarball?

Stage3-Tarballs können aus releases/x86/autobuilds/ von einem der offiziellen Gentoo-Mirror heruntergeladen werden und sind nicht auf der Installations-CD vorhanden.

Herunterladen und Brennen der CD

Herunterladen des Mediums

Das standardmäßige Installationsmedium, das Gentoo Linux verwendet, ist die minimale Installations-CD, die eine bootfähige, sehr kleine Gentoo Linux-Umgebung mit den richtigen Tools für die Gentoo Linux-Installation bereithält. Die CD-Images selbst können von einem der zahlreichen Mirror heruntergeladen werden.

Auf diesen Mirrorn finden Sie die minimalen Installations-CDs wie folgt:

  1. Gehen Sie ins Verzeichnis releases/
  2. Wählen Sie die richtige Architektur, z.B. x86/
  3. Wählen Sie das Verzeichnis autobuilds/
  4. Wählen Sie das Verzeichnis current-iso/
Notiz
Some target architectures such as arm, mips, and s390 will not have minimal install CDs. At this time the Gentoo Release Engineering project does not support building .iso files for these targets.

In diesem Verzeichnis finden Sie das Abbild der Installations-CD als Datei mit dem Suffix .iso. Schauen Sie sich beispielsweise folgendes Listing an:

CODE Beispiellist der herunterladbaren Dateien unter releases/x86/autobuilds/current-iso/
[DIR] hardened/                                          05-Dec-2014 01:42    -   
[   ] install-x86-minimal-20141204.iso                 04-Dec-2014 21:04  208M  
[   ] install-x86-minimal-20141204.iso.CONTENTS        04-Dec-2014 21:04  3.0K  
[   ] install-x86-minimal-20141204.iso.DIGESTS         04-Dec-2014 21:04  740   
[TXT] install-x86-minimal-20141204.iso.DIGESTS.asc     05-Dec-2014 01:42  1.6K  
[   ] stage3-x86-20141204.tar.bz2                      04-Dec-2014 21:04  198M  
[   ] stage3-x86-20141204.tar.bz2.CONTENTS             04-Dec-2014 21:04  4.6M  
[   ] stage3-x86-20141204.tar.bz2.DIGESTS              04-Dec-2014 21:04  720   
[TXT] stage3-x86-20141204.tar.bz2.DIGESTS.asc          05-Dec-2014 01:42  1.5K

In dem obigen Beispiel ist die Datei install-x86-minimal-20141204.iso die minimale Installations-CD. Wie Sie sehen, existieren aber auch noch weitere, zugehörige Dateien:

  • Eine .CONTENTS-Datei, die eine Textdatei ist, die alle verfügbaren Dateien auf der Installations-CD auflistet. Diese Datei kann nützlich sein, um zu prüfen, ob bestimmte Firmwares oder Treiber auf der Installations-CD vorhanden sind, ohne sie zuvor herunterzuladen.
  • Eine .DIGESTS-Datei, die den Hash der ISO-Datei selbst beinhaltet, mit verschiedensten Hash-Formaten/Algorithmen. Diese Datei kann verwendet werden, um zu verifizieren, ob die heruntergeladene ISO-Datei korrupt ist oder nicht.
  • Eine .DIGESTS.asc-Datei, die nicht nur den Hash der ISO-Datei (wie die .DIGESTS-Datei) beinhaltet, sondern auch eine kryptografische Signatur dieser. Diese kann sowohl dazu verwendet werden, um zu verifizieren, ob die heruntergeladene ISO-Datei korrupt ist oder nicht, als auch um zu verifizieren, dass der Download tatsächlich vom Gentoo-Release-Engineering-Team bereitgestellt wurde und nicht manipuliert wurde.

Die weiteren verfügbaren Dateien in diesem Verzeichnis können Sie zunächst ignorieren; wir kommen später darauf zurück. Laden Sie die .ISO-Datei herunter sowie, falls Sie den Download verifizieren wollen, die .DIGESTS.asc-Datei für die ISO. Die .CONTENTS-Datei müssen Sie nicht herunterladen, da wir im Folgenden nicht weiter darauf eingehen; die .DIGESTS-Datei enthält dieselben Informationen wie die .DIGESTS.asc-Datei, abgesehen von der zusätzlichen Signatur in der letzteren.

Verifikation der heruntergeladenen Dateien

Hinweis
Dies ist ein optionaler Schritt, der für die Installation von Gentoo Linux nicht notwendig ist. Er ist aber empfohlen, um sicherzustellen, dass die heruntergeladene Datei nicht korrupt ist und tatsächlich vom Gentoo Infrastruktur-Team stammt.

Mit den .DIGESTS- und .DIGESTS.asc-Dateien können Sie die Validität der ISO-Datei mit den richtigen Tools prüfen. Diese Überprüfung geschieht üblicherweise in zwei Schritten:

  1. Zunächst wird die kryptografische Signatur validiert, um sicherzustellen, dass die Installationsdatei vom Gentoo-Release-Engineering-Team bereitgestellt wurde.
  2. Falls dem so ist, wird dann die Prüfsumme verifiziert, um sicherzustellen, dass die heruntergeladene Datei selbst nicht korrupt ist.

Microsoft Windows basierte Verifikation

Auf einem Microsoft Windows-System liegen die richtigen Tools zur Verifikation von Prüfsummen und kryptografischen Signaturen sehr wahrscheinlich noch nicht vor.

Um die kryptografische Signatur zu verifizieren, können Sie Tools wie GPG4Win verwenden. Nach dessen Installation müssen Sie die öffentlichen Schlüssel des Gentoo Release-Engineering-Teams importieren. Die Liste der Schlüssel finden Sie auf der Signaturen-Seite. Sind diese importiert, können Sie die Signatur der Datei .DIGESTS.asc verifizieren.

Wichtig
Dies verifiziert nicht, dass die Datei .DIGESTS korrekt ist, sondern nur dass die Datei .DIGESTS.asc korrekt ist. Das bedeutet auch, dass die Prüfsumme gegen die Werte aus der Datei .DIGESTS.asc verifiziert werden sollte; aus diesem Grund wurde oben auch nur die Datei .DIGESTS.asc heruntergeladen.

Die Prüfsumme selbst kann dann mit der Anwendung Hashcalc verifiziert werden, aber es gibt auch viele weitere Tools dafür. Die meisten dieser Tools zeigen einfach die berechnete Prüfsumme an und der Anwender wird dann aufgefordert, diese mit dem Wert aus der Datei .DIGESTS.asc zu vergleichen.

Linux basierte Verifikation

Auf einem Linux-System ist die verbreiteteste Methode zur Verifikation von kryptografischen Signaturen die Verwendung der Software app-crypt/gnupg. Wenn dieses Paket installiert ist, können Sie die folgenden Befehle verwenden, um die kryptografische Signatur der Datei .DIGESTS.asc zu prüfen.

Laden Sie zunächst die richtigen Schlüssel von der Signaturen-Seite herunter:

user $gpg --recv-keys 0xBB572E0E2D182910
gpg: requesting key 0xBB572E0E2D182910 from hkp server pool.sks-keyservers.net
gpg: key 0xBB572E0E2D182910: "Gentoo Linux Release Engineering (Automated Weekly Release Key) <releng@gentoo.org>" 1 new signature
gpg: 3 marginal(s) needed, 1 complete(s) needed, classic trust model
gpg: depth: 0  valid:   3  signed:  20  trust: 0-, 0q, 0n, 0m, 0f, 3u
gpg: depth: 1  valid:  20  signed:  12  trust: 9-, 0q, 0n, 9m, 2f, 0u
gpg: next trustdb check due at 2018-09-15
gpg: Total number processed: 1
gpg:         new signatures: 1

Verifizieren Sie dann die kryptografische Signatur der Datei .DIGESTS.asc:

user $gpg --verify install-x86-minimal-20141204.iso.DIGESTS.asc
gpg: Signature made Fri 05 Dec 2014 02:42:44 AM CET
gpg:                using RSA key 0xBB572E0E2D182910
gpg: Good signature from "Gentoo Linux Release Engineering (Automated Weekly Release Key) <releng@gentoo.org>" [unknown]
gpg: WARNING: This key is not certified with a trusted signature!
gpg:          There is no indication that the signature belongs to the owner.
Primary key fingerprint: 13EB BDBE DE7A 1277 5DFD  B1BA BB57 2E0E 2D18 2910

Um absolut sicher zu sein, dass alles richtig ist, verifizieren Sie den angezeigten Fingerabdruck gegen den Fingerabdruck auf der Gentoo-Signaturen-Seite.

Nun da die kryptografische Signatur validiert wurde, verifizieren Sie die Prüfsumme, um sicherzustellen, dass die heruntergeladene ISO-Datei nicht korrupt ist. Die Datei .DIGESTS.asc enthält mehrere Hash-Algorithmen; betrachten Sie zunächst die Prüfsumme die in der Datei .DIGESTS.asc aufgezeichnet wurde. Um beispielsweise die SHA512-Prüfsumme zu erhalten:

user $grep -A 1 -i sha512 install-x86-minimal-20141204.iso.DIGESTS.asc
# SHA512 HASH
364d32c4f8420605f8a9fa3a0fc55864d5b0d1af11aa62b7a4d4699a427e5144b2d918225dfb7c5dec8d3f0fe2cddb7cc306da6f0cef4f01abec33eec74f3024  install-x86-minimal-20141204.iso
--
# SHA512 HASH
0719a8954dc7432750de2e3076c8b843a2c79f5e60defe43fcca8c32ab26681dfb9898b102e211174a895ff4c8c41ddd9e9a00ad6434d36c68d74bd02f19b57f  install-x86-minimal-20141204.iso.CONTENTS

In der obigen Ausgabe werden zwei SHA512-Prüfsummen angezeigt - eine für die Datei install-x86-minimal-20141204.iso und eine für die zugehörige Datei .CONTENTS. Uns interessiert hier nur die erste Prüfsumme, welche wir nun mit der berechneten SHA512-Prüfsumme vergleichen wollen, die wir wie folgt erhalten:

user $sha512sum install-x86-minimal-20141204.iso
364d32c4f8420605f8a9fa3a0fc55864d5b0d1af11aa62b7a4d4699a427e5144b2d918225dfb7c5dec8d3f0fe2cddb7cc306da6f0cef4f01abec33eec74f3024  install-x86-minimal-20141204.iso

Da beide Prüfsummen übereinstimmen, ist die Datei nicht korrupt und wir können mit der Installation weitermachen.

Brennen

Da die ISO-Datei bisher nur heruntergeladen wurde, können wir damit die Gentoo Linux-Installation noch nicht beginnen. Die ISO-Datei muss noch auf eine CD gebrannt werden, von der dann gestartet wird. Dabei muss der Inhalt der ISO auf die CD gebrannt werden, nicht die Datei selbst. Im Folgenden werden einige verbreitete Methoden beschrieben, ausführlichere Anweisungen finden Sie in unserer FAQ zum Brennen einer ISO-Datei.

Brennen mit Microsoft Windows

Unter Microsoft Windows gibt es eine Reihe von Tools, die das Brennen von ISOs auf CDs unterstützen.

  • In EasyCD Creator wählen Sie Datei, CD von CD-Abbild erstellen. Ändern Sie dann die Dateitypen auf ISO-Image-Datei. Suchen Sie dann die ISO-Datei und klicken Sie Öffnen. Wenn Sie auf Brennen starten klicken, wird die ISO-Datei korrekt auf die CD-R gebrannt.
  • In Nero Burning ROM, beenden Sie zunächst den Wizard, der automatisch gestartet wird, und wählen Sie dann Image brennen im Datei-Menü. Wählen Sie das Image aus und klicken Sie Öffnen. Klicken Sie nun auf den Brennen-Button und schauen Sie zu, wie die neue CD gebrannt wird.

Brennen mit Linux

Unter Linux kann die ISO-Datei auf eine CD gebrannt werden mit dem Befehl cdrecord, welches Teil des Pakets app-cdr/cdrtools ist.

Um bspw. die ISO-Datei auf die CD, die sich im Laufwerk /dev/sr0 (dies ist das erste CD-Laufwerk im System - ersetzen Sie dieses mit dem richtigen Gerät bei Ihnen) befindet, zu brennen:

user $cdrecord dev=/dev/sr0 install--minimal-20141204.iso

Benutzer, die eine grafische Benutzeroberfläche vorziehen, können K3B verwenden, welches Teil des Pakets app-cdr/k3b ist. In K3B, wählen Sie Tools und dann CD-Image brennen. Folgen Sie dann den Anweisungen von K3B.

Booten der CD



Booting the installation media

Once the installation media is ready, it is time to boot it. Insert the media in the system, reboot, and enter the motherboard's firmware user interface. This is usually performed by pressing a keyboard key such as DEL, F1, F10, or ESC during the Power-On Self-test (POST) process. The 'trigger' key varies depending on the system and motherboard. If it is not obvious use an internet search engine and do some research using the motherboard's model name as the search keyword. Results should be easy to determine. Once inside the motherboard's firmware menu, change the boot order so that the external bootable media (CD/DVD disks or USB drives) are tried before the internal disk devices. Without this change, the system will most likely reboot to the internal disk device, ignoring the external boot media.

Wichtig
Wenn Sie beabsichtigen, UEFI anstatt des klassischen BIOS zu verwenden, sollten Sie umgehend mit UEFI booten. Falls nicht, müssen Sie vor Abschluss der Gentoo Linux-Installation eventuell einmalig einen bootfähigen UEFI-USB-Stick (oder ein anderes Medium) erstellen.

If not yet done, ensure that the installation media is inserted or plugged into the system, and reboot. A boot prompt should be shown. At this screen, Enter will begin the boot process with the default boot options. To boot the installation media with custom boot options, specify a kernel followed by boot options and then hit Enter.

At the boot prompt, users get the option of displaying the available kernels (F1) and boot options (F2). If no choice is made within 15 seconds (either displaying information or using a kernel) then the installation media will fall back to booting from disk. This allows installations to reboot and try out their installed environment without the need to remove the CD from the tray (something well appreciated for remote installations).

Specifying a kernel was mentioned. On the Minimal installation media, only two predefined kernel boot options are provided. The default option is called gentoo. The other being the -nofb variant; this disables kernel framebuffer support.

The next section displays a short overview of the available kernels and their descriptions:

Kernel choices

gentoo
Default kernel with support for K8 CPUs (including NUMA support) and EM64T CPUs.
gentoo-nofb
Same as gentoo but without framebuffer support.
memtest86
Test the local RAM for errors.

Neben dem Kernel können Sie auch noch einige Boot-Optionen mitgeben, die den Bootvorgang weiter anpassen.

Hardware options

acpi=on
This loads support for ACPI and also causes the acpid daemon to be started by the CD on boot. This is only needed if the system requires ACPI to function properly. This is not required for Hyperthreading support.
acpi=off
Completely disables ACPI. This is useful on some older systems and is also a requirement for using APM. This will disable any Hyperthreading support of your processor.
console=X
This sets up serial console access for the CD. The first option is the device, usually ttyS0 on x86, followed by any connection options, which are comma separated. The default options are 9600,8,n,1.
dmraid=X
This allows for passing options to the device-mapper RAID subsystem. Options should be encapsulated in quotes.
doapm
This loads APM driver support. This also requires that acpi=off.
dopcmcia
This loads support for PCMCIA and Cardbus hardware and also causes the pcmcia cardmgr to be started by the CD on boot. This is only required when booting from PCMCIA/Cardbus devices.
doscsi
This loads support for most SCSI controllers. This is also a requirement for booting most USB devices, as they use the SCSI subsystem of the kernel.
sda=stroke
This allows the user to partition the whole hard disk even when the BIOS is unable to handle large disks. This option is only used on machines with an older BIOS. Replace sda with the device that requires this option.
ide=nodma
This forces the disabling of DMA in the kernel and is required by some IDE chipsets and also by some CDROM drives. If the system is having trouble reading from the IDE CDROM, try this option. This also disables the default hdparm settings from being executed.
noapic
This disables the Advanced Programmable Interrupt Controller that is present on newer motherboards. It has been known to cause some problems on older hardware.
nodetect
This disables all of the autodetection done by the CD, including device autodetection and DHCP probing. This is useful for doing debugging of a failing CD or driver.
nodhcp
This disables DHCP probing on detected network cards. This is useful on networks with only static addresses.
nodmraid
Disables support for device-mapper RAID, such as that used for on-board IDE/SATA RAID controllers.
nofirewire
This disables the loading of Firewire modules. This should only be necessary if your Firewire hardware is causing a problem with booting the CD.
nogpm
This disables gpm console mouse support.
nohotplug
This disables the loading of the hotplug and coldplug init scripts at boot. This is useful for doing debugging of a failing CD or driver.
nokeymap
This disables the keymap selection used to select non-US keyboard layouts.
nolapic
This disables the local APIC on Uniprocessor kernels.
nosata
This disables the loading of Serial ATA modules. This is used if the system is having problems with the SATA subsystem.
nosmp
This disables SMP, or Symmetric Multiprocessing, on SMP-enabled kernels. This is useful for debugging SMP-related issues with certain drivers and motherboards.
nosound
This disables sound support and volume setting. This is useful for systems where sound support causes problems.
nousb
This disables the autoloading of USB modules. This is useful for debugging USB issues.
slowusb
This adds some extra pauses into the boot process for slow USB CDROMs, like in the IBM BladeCenter.

Logical volume/device management

dolvm
This enables support for Linux's Logical Volume Management.

Other options

debug
Enables debugging code. This might get messy, as it displays a lot of data to the screen.
docache
This caches the entire runtime portion of the CD into RAM, which allows the user to umount /mnt/cdrom and mount another CDROM. This option requires that there is at least twice as much available RAM as the size of the CD.
doload=X
This causes the initial ramdisk to load any module listed, as well as dependencies. Replace X with the module name. Multiple modules can be specified by a comma-separated list.
dosshd
Starts sshd on boot, which is useful for unattended installs.
passwd=foo
Sets whatever follows the equals as the root password, which is required for dosshd since the root password is by default scrambled.
noload=X
This causes the initial ramdisk to skip the loading of a specific module that may be causing a problem. Syntax matches that of doload.
nonfs
Disables the starting of portmap/nfsmount on boot.
nox
This causes an X-enabled LiveCD to not automatically start X, but rather, to drop to the command line instead.
scandelay
This causes the CD to pause for 10 seconds during certain portions the boot process to allow for devices that are slow to initialize to be ready for use.
scandelay=X
This allows the user to specify a given delay, in seconds, to be added to certain portions of the boot process to allow for devices that are slow to initialize to be ready for use. Replace X with the number of seconds to pause.
Notiz
The bootable media will check for no* options before do* options, so that options can be overridden in the exact order specified.

Now boot the media, select a kernel (if the default gentoo kernel does not suffice) and boot options. As an example, we boot the gentoo kernel, with dopcmcia as a kernel parameter:

boot:gentoo dopcmcia

Next the user will be greeted with a boot screen and progress bar. If the installation is done on a system with a non-US keyboard, make sure to immediately press Alt+F1 to switch to verbose mode and follow the prompt. If no selection is made in 10 seconds the default (US keyboard) will be accepted and the boot process will continue. Once the boot process completes, the user is automatically logged in to the "Live" Gentoo Linux environment as the root user, the super user. A root prompt is displayed on the current console, and one can switch to other consoles by pressing Alt+F2, Alt+F3 and Alt+F4. Get back to the one started on by pressing Alt+F1.



Erweiterte Hardwarekonfiguration

Wenn Sie die Installations-CD starten, versucht diese alle Ihre Hardwaregeräte zu erkennen und die entsprechenden Kernelmodule zu laden. In den allermeisten Fällen funktioniert dies wunderbar. Dennoch kann es in einzelnen Fällen passieren, dass nicht alle benötigten Module automatisch geladen werden. Wenn die PCI-Autoerkennung einen Teil Ihres Systems nicht erkennt, müssen Sie die entsprechenden Kernelmodule manuell laden.

Im nächsten Beispiel versuchen wir das 8139too-Modul zu laden (Unterstützung für verschiedene Arten von Netzwerkkarten):

root #modprobe 8139too

Optional: Benutzerkonten

Wenn Sie planen, anderen Leuten Zugriff auf Ihre Installation zu geben oder mit irssi ohne root-Rechte chatten möchten (aus Sicherheitsgründen), müssen Sie die notwendigen Benutzerkonten anlegen und das root-Passwort auf ein sicheres Passwort setzen.

Um das root-Passwort zu ändern benutzen Sie das passwd-Tool:

root #passwd
New password: (Geben Sie das neue Passwort ein)
Re-enter password: (Geben Sie das Passwort erneut ein)

Um ein Benutzerkonto zu erstellen, geben wir zunächst die Details zur Person ein, gefolgt vom zugehörigen Passwort. Wir benutzen useradd und passwd für diese Aufgaben.

Im nächsten Beispiel erstellen wir einen Benutzer namens john:

root #useradd -m -G users john
root #passwd john
New password: (Geben Sie das Passwort von john ein)
Re-enter password: (Geben Sie erneut das Passwort von john ein)

Sie können vom (aktuellen) Benutzer root zum neu erstellten Benutzer mit su wechseln:

root #su - john

Optional: Lesen der Dokumentation während der Installation

TTYs

Wenn Sie das Gentoo Handbuch während der Installation lesen wollen, stellen Sie sicher, dass Sie einen Benutzeraccount angelegt haben (siehe Optional: Benutzerkonten). Drücken Sie dann Alt+F2, um auf ein neues Terminal zu wechseln.

Sie können das Gentoo-Handbuch während der Installation mit links anschauen - natürlich erst, sobald Ihre Internetverbindung aufgesetzt ist.

Sie können auf Ihr Ausgangsterminal mittels Alt+F1 zurückwechseln.

GNU Screen

The GNU Screen utility is installed by default on official Gentoo installation media. It may be more efficient for the seasoned Linux enthusiast to use screen to view installation instructions via split panes rather than the multiple TTY method mentioned above.

Optional: Starten des SSH-Daemons

Wenn Sie anderen Benutzern während der Installation von Gentoo Zugriff auf Ihren Rechner geben wollen (vielleicht weil diese Sie bei der Installation von Gentoo unterstützen oder diese für Sie durchführen), müssen Sie ein Benutzerkonto für diese Person erstellen (wie zuvor beschrieben) und den SSH-Daemon starten.

Um den SSH-Daemon zu starten führen Sie folgenden Befehl aus:

root #/etc/init.d/sshd start
Hinweis
Wenn Sie (oder ein anderer Benutzer) sich in das System einloggen, werden Sie eine Meldung erhalten, dass der Host-Key für dieses System (anhand eines sogenannten Fingerprints) bestätigt werden muss. Das ist zu erwarten, da dies das erste Mal ist, dass sich jemand in das System einloggt. Wenn Ihr System aber später aufgesetzt ist und Sie sich dann in das neue System einloggen, wird Ihr SSH-Client Sie warnen, dass sich der Host-Key geändert hat. Aus der Sicht Ihres SSH-Clients loggen Sie sich in einen anderen Server ein (nämlich Ihr neu installiertes Gentoo-System anstelle der Live-Umgebung in der Sie sich gerade befinden). Wenn Sie dann diese Warnung erhalten, befolgen Sie die ausgegebenen Anweisungen, um den Host-Key auf dem Client-System zu ersetzen.

Um sshd nutzen zu können, müssen Sie zunächst das Netzwerk einrichten. Setzen Sie die Installation mit der Konfiguration des Netzwerks fort.