Gentoo Linux x86 Handbuch: Gentoo installieren

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X86 Handbook
Installation
About the installation
Choosing the media
Configuring the network
Preparing the disks
Installing stage3
Installing base system
Configuring the kernel
Configuring the system
Installing tools
Configuring the bootloader
Finalizing
Working with Gentoo
Portage introduction
USE flags
Portage features
Initscript system
Environment variables
Working with Portage
Files and directories
Variables
Mixing software branches
Additional tools
Custom package repository
Advanced features
Network configuration
Getting started
Advanced configuration
Modular networking
Wireless
Adding functionality
Dynamic management


Einleitung

Willkommen

Herzlich willkommen bei Gentoo. Sie sind dabei, in die Welt der Wahlmöglichkeiten und Performance einzusteigen. Bei Gentoo dreht sich vieles um Auswahlmöglichkeiten. Während der Installation von Gentoo wird Ihnen das mehrfach bewusst werden - Sie haben die Wahl, wie viele Pakete Sie selbst kompilieren, wie Sie Gentoo installieren, welchen Systemlogger Sie benutzen und vieles mehr.

Gentoo ist eine schnelle, moderne Metadistribution mit einem klaren und flexiblen Design. Gentoo ist auf einem Ökosystem freier Software gebaut und versteckt das, was unter der Haube steckt, nicht vor seinen Benutzern. Portage, das von Gentoo benutzte Paketmanagementsystem, ist in Python geschrieben, was bedeutet, dass Sie sich die Quelltexte einfach anschauen und nach Belieben verändern können. Gentoos Paketsystem benutzt den Quelltext (obwohl auch Unterstützung für vorkompilierte Pakete vorhanden ist) und die Konfiguration von Gentoo findet in normalen Textdateien statt. Mit anderen Worten: Offenheit überall.

Es ist sehr wichtig, das jeder versteht, dass Auswahlmöglichkeiten das sind, was Gentoo ausmacht. Wir zwingen Sie nicht, irgendetwas zu tun, was Sie nicht möchten. Sollte das doch mal vorkommen, sagen Sie uns Bescheid.

Wie ist die Installation strukturiert

Die Installation von Gentoo kann als eine Prozedur von 10 Schritten gesehen werden, was den Kapiteln 2 bis 11 entspricht. Jeder Schritt führt zu einem bestimmten Ergebnis:

Schritt Ergebnis
1 Der Anwender befindet sich in einer funktionierenden Umgebung aus der Gentoo installiert werden kann.
2 Die Internetverbindung ist für die Gentoo-Installation vorbereitet.
3 Die Festplatten sind für die Gentoo-Installation vorbereitet.
4 Die Installationsumgebung ist vorbereitet und der Anwender ist bereit zum "Chroot" in die neue Umgebung.
5 Die Kernpakete, die in allen Gentoo-Installationen gleich sind, sind installiert.
6 Der Linux-Kernel ist installiert.
7 Der Anwender hat die meisten Gentoo-Systemkonfigurationsdateien konfiguriert.
8 Die notwendigen System-Tools sind installiert.
9 Der gewählte Bootloader ist installiert und konfiguriert.
10 Die neu installierte Gentoo Linux Umgebung ist bereit entdeckt zu werden.

Wenn Ihnen verschiedene Auswahlmöglichkeiten vorgestellt werden, geben wir unser Bestes, Ihnen die jeweiligen Vor- und Nachteile vorzustellen. Im weiteren Text wird zunächst eine Standardauswahl beschrieben (die im Titel durch "Standard:" gekennzeichnet ist), und anschließend die anderen Wahlmöglichkeiten (markiert durch "Alternativ:"). Die Standardauswahl ist nicht unbedingt das, was wir empfehlen. Es ist der Weg, von dem wir denken, dass ihn die meisten Gentoo-Benutzer nehmen werden.

Manchmal können Sie optionalen Schritten folgen. Solche Schritte sind als "Optional:" gekennzeichnet und nicht unbedingt notwendig, um Gentoo zu installieren. Dennoch können optionale Schritte von vorherigen Entscheidungen abhängen. Wir informieren Sie, wenn das passiert. Sowohl wenn Sie die Entscheidung treffen, als auch wenn der optionale Schritt beschrieben wird.

Installationsoptionen von Gentoo

Gentoo kann auf vielen verschiedenen Wegen installiert werden. Sie können ein offizielles Gentoo Installationsmedium wie die Images für unsere CDs und DVDs herunterladen. Dieses Image kann auf einen USB-Stick kopiert oder aus dem Netzwerk gebootet werden. Alternativ können Sie Gentoo von einem nicht offiziellem Medium, wie zum Beispiel aus einer bereits installierten Distribution heraus oder von einem anderen, nicht von Gentoo herausgegebem, bootbaren Datenträger (wie z.B. Knoppix) installieren.

Dieses Dokument beschreibt die Installation mit einem offiziellen Gentoo Installations-Datenträger, oder, in bestimmten Fällen, Netboot. Wir gehen davon aus, dass Sie die aktuellste Version eines jeden Pakets installieren wollen.

Notiz
Für weitere Hilfe zu den anderen Installationsmöglichkeiten, einschließlich der Nutzung von nicht-Gentoo CDs, lesen Sie bitte unseren Leitfaden über alternative Installationsmöglichkeiten.

Wir bieten ebenfalls ein Gentoo Installation Tipps & Tricks-Dokument, das weitere nützliche Informationen enthält.

Probleme?

Wenn Sie ein Problem während der Installation (oder in der Dokumentation) entdecken, schauen Sie bitte in unserem Bug-Tracking-System, ob der Fehler bereits bekannt ist. Wenn nicht erstellen Sie bitte einen Fehlerbericht, damit wir uns der Sache annehmen können. Haben Sie keine Angst vor den Entwicklern, denen Ihr Fehlerbericht zugeteilt wird -- für gewöhnlich essen sie keine Menschen.

Beachten Sie aber, dass dieses Dokument, welches Sie gerade lesen, architekturspezifisch ist, auch wenn es Referenzen zu anderen Architekturen enthält. Dies liegt daran, dass große Teile des Gentoo Handbuchs Textquellen verwenden, welche für alle Architekturen gleichermaßen verwendet werden (um doppelten Arbeitsaufwand und die Verschwendung von Entwicklungsressourcen zu verhindern). Wir werden versuchen dies auf ein Minimum zu beschränken um Missverständnisse zu vermeiden.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Problem ein Benutzerproblem ist (ein Fehler, den Sie trotz sorgfältiger Lektüre dieser Dokumentation machen) oder ein Softwareproblem (ein Fehler, den wir trotz sorgfältigen Tests der Installation/Dokumentation begangen haben) sollten Sie den Channel #gentoo-de im irc.freenode.net Netz besuchen, ansonsten sind Sie natürlich auch so willkommen, da unser Chat-Channel alle Gentoo-Themen abdeckt.

Apropos, wenn Sie eine weitere Frage hinsichtlich Gentoo haben, werfen Sie zunächst einen Blick in den Artikel häufig gestellten Fragen (FAQ) hier im Wiki. Sie können auch die FAQs in unserem Forum lesen.




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Portage features
Initscript system
Environment variables
Working with Portage
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Variables
Mixing software branches
Additional tools
Custom package repository
Advanced features
Network configuration
Getting started
Advanced configuration
Modular networking
Wireless
Adding functionality
Dynamic management


Hardwareanforderungen

Bevor wir loslegen, listen wir die Hardwareanforderungen für eine erfolgreiche Gentoo-Installation auf Ihrem x86-System auf.


Minimal CD LiveDVD
CPU i486 or later i686 or later
Memory 256 MB 512 MB
Disk space 2.5 GB (excluding swap space)
Swap space At least 256 MB

The X86 project is a good place to be for more information about Gentoo's x86 support.


Gentoo Linux Installations-CD

Minimal Installations-CD

Notiz
As of August 23, 2018 the official Minimal CDs are capable of booting in UEFI mode. Previous versions boot in BIOS (MBR) mode only. Readers looking to make their system UEFI bootable must download the latest ISO.

Die Gentoo Minimal-Installations-CD ist eine bootfähige CD, die eine eigene Gentoo-Umgebung enthält. Sie erlaubt es Ihnen, Linux von der CD zu booten. Während des Bootvorgangs wird Ihre Hardware erkannt und die entsprechenden Treiber geladen. Die CD wird von den Gentoo-Entwicklern gepflegt und ermöglicht es jedem mit einer aktiven Internetverbindung Gentoo zu installieren.

Die Minimal-Installations-CD heißt install-x86-minimal-<release>.iso.

Die gelegentlich erscheinende Gentoo LiveDVD

Gelegentlich stellt das Gentoo Ten Projekt eine spezielle DVD zusammen, die auch zur Installation von Gentoo benutzt werden kann. Die weiteren Anweisungen in diesem Kapitel beziehen sich auf die Minimal-Installations-CD und könnten deshalb etwas abweichen. Auf der LiveDVD (oder jeder anderen bootbaren Linux-Umgebung) können Sie einen Root-Prompt durch Ausführen von sudo su - oder sudo -i in einem Terminal erhalten.

Was sind bitte Stages?

Ein stage3-Tarball ist ein Archiv, das eine minimale Gentoo-Umgebung enthält. Dieses ist dazu geeignet, die Gentoo-Installation mit den Anweisungen in diesem Handbuch fortzuführen. In der Vergangenheit beschrieb das Gentoo-Handbuch die Installation unter Verwendung eines von drei stage-Tarballs. Obwohl Gentoo weiterhin die stage1- und stage2-Tarballs bereitstellt, verwendet die offizielle Installationsmethode einen stage3-Tarball. Wenn Sie daran interessiert sind, eine Gentoo-Installation mit einem stage1- oder stage2-Tarball durchzuführen, lesen Sie bitte die Gentoo FAQ zu Wie installiere ich Gentoo mit einem stage1- oder stage2-Tarball?

Stage3-Tarballs können aus releases/x86/autobuilds/ von einem der offiziellen Gentoo-Mirror heruntergeladen werden und sind nicht auf der Installations-CD vorhanden.

Herunterladen und Brennen der CD

Herunterladen des Mediums

Das standardmäßige Installationsmedium, das Gentoo Linux verwendet, ist die minimale Installations-CD, die eine bootfähige, sehr kleine Gentoo Linux-Umgebung mit den richtigen Tools für die Gentoo Linux-Installation bereithält. Die CD-Images selbst können von einem der zahlreichen Mirror heruntergeladen werden.

Auf diesen Mirrorn finden Sie die minimalen Installations-CDs wie folgt:

  1. Gehen Sie ins Verzeichnis releases/
  2. Wählen Sie die richtige Architektur, z.B. x86/
  3. Wählen Sie das Verzeichnis autobuilds/
  4. Wählen Sie das Verzeichnis current-iso/
Notiz
Some target architectures such as arm, mips, and s390 will not have minimal install CDs. At this time the Gentoo Release Engineering project does not support building .iso files for these targets.

In diesem Verzeichnis finden Sie das Abbild der Installations-CD als Datei mit dem Suffix .iso. Schauen Sie sich beispielsweise folgendes Listing an:

CODE Beispiellist der herunterladbaren Dateien unter releases/x86/autobuilds/current-iso/
[DIR] hardened/                                          05-Dec-2014 01:42    -   
[   ] install-x86-minimal-20141204.iso                 04-Dec-2014 21:04  208M  
[   ] install-x86-minimal-20141204.iso.CONTENTS        04-Dec-2014 21:04  3.0K  
[   ] install-x86-minimal-20141204.iso.DIGESTS         04-Dec-2014 21:04  740   
[TXT] install-x86-minimal-20141204.iso.DIGESTS.asc     05-Dec-2014 01:42  1.6K  
[   ] stage3-x86-20141204.tar.bz2                      04-Dec-2014 21:04  198M  
[   ] stage3-x86-20141204.tar.bz2.CONTENTS             04-Dec-2014 21:04  4.6M  
[   ] stage3-x86-20141204.tar.bz2.DIGESTS              04-Dec-2014 21:04  720   
[TXT] stage3-x86-20141204.tar.bz2.DIGESTS.asc          05-Dec-2014 01:42  1.5K

In dem obigen Beispiel ist die Datei install-x86-minimal-20141204.iso die minimale Installations-CD. Wie Sie sehen, existieren aber auch noch weitere, zugehörige Dateien:

  • Eine .CONTENTS-Datei, die eine Textdatei ist, die alle verfügbaren Dateien auf der Installations-CD auflistet. Diese Datei kann nützlich sein, um zu prüfen, ob bestimmte Firmwares oder Treiber auf der Installations-CD vorhanden sind, ohne sie zuvor herunterzuladen.
  • Eine .DIGESTS-Datei, die den Hash der ISO-Datei selbst beinhaltet, mit verschiedensten Hash-Formaten/Algorithmen. Diese Datei kann verwendet werden, um zu verifizieren, ob die heruntergeladene ISO-Datei korrupt ist oder nicht.
  • Eine .DIGESTS.asc-Datei, die nicht nur den Hash der ISO-Datei (wie die .DIGESTS-Datei) beinhaltet, sondern auch eine kryptografische Signatur dieser. Diese kann sowohl dazu verwendet werden, um zu verifizieren, ob die heruntergeladene ISO-Datei korrupt ist oder nicht, als auch um zu verifizieren, dass der Download tatsächlich vom Gentoo-Release-Engineering-Team bereitgestellt wurde und nicht manipuliert wurde.

Die weiteren verfügbaren Dateien in diesem Verzeichnis können Sie zunächst ignorieren; wir kommen später darauf zurück. Laden Sie die .ISO-Datei herunter sowie, falls Sie den Download verifizieren wollen, die .DIGESTS.asc-Datei für die ISO. Die .CONTENTS-Datei müssen Sie nicht herunterladen, da wir im Folgenden nicht weiter darauf eingehen; die .DIGESTS-Datei enthält dieselben Informationen wie die .DIGESTS.asc-Datei, abgesehen von der zusätzlichen Signatur in der letzteren.

Verifikation der heruntergeladenen Dateien

Hinweis
Dies ist ein optionaler Schritt, der für die Installation von Gentoo Linux nicht notwendig ist. Er ist aber empfohlen, um sicherzustellen, dass die heruntergeladene Datei nicht korrupt ist und tatsächlich vom Gentoo Infrastruktur-Team stammt.

Mit den .DIGESTS- und .DIGESTS.asc-Dateien können Sie die Validität der ISO-Datei mit den richtigen Tools prüfen. Diese Überprüfung geschieht üblicherweise in zwei Schritten:

  1. Zunächst wird die kryptografische Signatur validiert, um sicherzustellen, dass die Installationsdatei vom Gentoo-Release-Engineering-Team bereitgestellt wurde.
  2. Falls dem so ist, wird dann die Prüfsumme verifiziert, um sicherzustellen, dass die heruntergeladene Datei selbst nicht korrupt ist.

Microsoft Windows basierte Verifikation

Auf einem Microsoft Windows-System liegen die richtigen Tools zur Verifikation von Prüfsummen und kryptografischen Signaturen sehr wahrscheinlich noch nicht vor.

Um die kryptografische Signatur zu verifizieren, können Sie Tools wie GPG4Win verwenden. Nach dessen Installation müssen Sie die öffentlichen Schlüssel des Gentoo Release-Engineering-Teams importieren. Die Liste der Schlüssel finden Sie auf der Signaturen-Seite. Sind diese importiert, können Sie die Signatur der Datei .DIGESTS.asc verifizieren.

Wichtig
Dies verifiziert nicht, dass die Datei .DIGESTS korrekt ist, sondern nur dass die Datei .DIGESTS.asc korrekt ist. Das bedeutet auch, dass die Prüfsumme gegen die Werte aus der Datei .DIGESTS.asc verifiziert werden sollte; aus diesem Grund wurde oben auch nur die Datei .DIGESTS.asc heruntergeladen.

Die Prüfsumme selbst kann dann mit der Anwendung Hashcalc verifiziert werden, aber es gibt auch viele weitere Tools dafür. Die meisten dieser Tools zeigen einfach die berechnete Prüfsumme an und der Anwender wird dann aufgefordert, diese mit dem Wert aus der Datei .DIGESTS.asc zu vergleichen.

Linux basierte Verifikation

Auf einem Linux-System ist die verbreiteteste Methode zur Verifikation von kryptografischen Signaturen die Verwendung der Software app-crypt/gnupg. Wenn dieses Paket installiert ist, können Sie die folgenden Befehle verwenden, um die kryptografische Signatur der Datei .DIGESTS.asc zu prüfen.

Laden Sie zunächst die richtigen Schlüssel von der Signaturen-Seite herunter:

user $gpg --recv-keys 0xBB572E0E2D182910
gpg: requesting key 0xBB572E0E2D182910 from hkp server pool.sks-keyservers.net
gpg: key 0xBB572E0E2D182910: "Gentoo Linux Release Engineering (Automated Weekly Release Key) <releng@gentoo.org>" 1 new signature
gpg: 3 marginal(s) needed, 1 complete(s) needed, classic trust model
gpg: depth: 0  valid:   3  signed:  20  trust: 0-, 0q, 0n, 0m, 0f, 3u
gpg: depth: 1  valid:  20  signed:  12  trust: 9-, 0q, 0n, 9m, 2f, 0u
gpg: next trustdb check due at 2018-09-15
gpg: Total number processed: 1
gpg:         new signatures: 1

Verifizieren Sie dann die kryptografische Signatur der Datei .DIGESTS.asc:

user $gpg --verify install-x86-minimal-20141204.iso.DIGESTS.asc
gpg: Signature made Fri 05 Dec 2014 02:42:44 AM CET
gpg:                using RSA key 0xBB572E0E2D182910
gpg: Good signature from "Gentoo Linux Release Engineering (Automated Weekly Release Key) <releng@gentoo.org>" [unknown]
gpg: WARNING: This key is not certified with a trusted signature!
gpg:          There is no indication that the signature belongs to the owner.
Primary key fingerprint: 13EB BDBE DE7A 1277 5DFD  B1BA BB57 2E0E 2D18 2910

Um absolut sicher zu sein, dass alles richtig ist, verifizieren Sie den angezeigten Fingerabdruck gegen den Fingerabdruck auf der Gentoo-Signaturen-Seite.

Nun da die kryptografische Signatur validiert wurde, verifizieren Sie die Prüfsumme, um sicherzustellen, dass die heruntergeladene ISO-Datei nicht korrupt ist. Die Datei .DIGESTS.asc enthält mehrere Hash-Algorithmen; betrachten Sie zunächst die Prüfsumme die in der Datei .DIGESTS.asc aufgezeichnet wurde. Um beispielsweise die SHA512-Prüfsumme zu erhalten:

user $grep -A 1 -i sha512 install-x86-minimal-20141204.iso.DIGESTS.asc
# SHA512 HASH
364d32c4f8420605f8a9fa3a0fc55864d5b0d1af11aa62b7a4d4699a427e5144b2d918225dfb7c5dec8d3f0fe2cddb7cc306da6f0cef4f01abec33eec74f3024  install-x86-minimal-20141204.iso
--
# SHA512 HASH
0719a8954dc7432750de2e3076c8b843a2c79f5e60defe43fcca8c32ab26681dfb9898b102e211174a895ff4c8c41ddd9e9a00ad6434d36c68d74bd02f19b57f  install-x86-minimal-20141204.iso.CONTENTS

In der obigen Ausgabe werden zwei SHA512-Prüfsummen angezeigt - eine für die Datei install-x86-minimal-20141204.iso und eine für die zugehörige Datei .CONTENTS. Uns interessiert hier nur die erste Prüfsumme, welche wir nun mit der berechneten SHA512-Prüfsumme vergleichen wollen, die wir wie folgt erhalten:

user $sha512sum install-x86-minimal-20141204.iso
364d32c4f8420605f8a9fa3a0fc55864d5b0d1af11aa62b7a4d4699a427e5144b2d918225dfb7c5dec8d3f0fe2cddb7cc306da6f0cef4f01abec33eec74f3024  install-x86-minimal-20141204.iso

Da beide Prüfsummen übereinstimmen, ist die Datei nicht korrupt und wir können mit der Installation weitermachen.

Brennen

Da die ISO-Datei bisher nur heruntergeladen wurde, können wir damit die Gentoo Linux-Installation noch nicht beginnen. Die ISO-Datei muss noch auf eine CD gebrannt werden, von der dann gestartet wird. Dabei muss der Inhalt der ISO auf die CD gebrannt werden, nicht die Datei selbst. Im Folgenden werden einige verbreitete Methoden beschrieben, ausführlichere Anweisungen finden Sie in unserer FAQ zum Brennen einer ISO-Datei.

Brennen mit Microsoft Windows

Unter Microsoft Windows gibt es eine Reihe von Tools, die das Brennen von ISOs auf CDs unterstützen.

  • In EasyCD Creator wählen Sie Datei, CD von CD-Abbild erstellen. Ändern Sie dann die Dateitypen auf ISO-Image-Datei. Suchen Sie dann die ISO-Datei und klicken Sie Öffnen. Wenn Sie auf Brennen starten klicken, wird die ISO-Datei korrekt auf die CD-R gebrannt.
  • In Nero Burning ROM, beenden Sie zunächst den Wizard, der automatisch gestartet wird, und wählen Sie dann Image brennen im Datei-Menü. Wählen Sie das Image aus und klicken Sie Öffnen. Klicken Sie nun auf den Brennen-Button und schauen Sie zu, wie die neue CD gebrannt wird.

Brennen mit Linux

Unter Linux kann die ISO-Datei auf eine CD gebrannt werden mit dem Befehl cdrecord, welches Teil des Pakets app-cdr/cdrtools ist.

Um bspw. die ISO-Datei auf die CD, die sich im Laufwerk /dev/sr0 (dies ist das erste CD-Laufwerk im System - ersetzen Sie dieses mit dem richtigen Gerät bei Ihnen) befindet, zu brennen:

user $cdrecord dev=/dev/sr0 install--minimal-20141204.iso

Benutzer, die eine grafische Benutzeroberfläche vorziehen, können K3B verwenden, welches Teil des Pakets app-cdr/k3b ist. In K3B, wählen Sie Tools und dann CD-Image brennen. Folgen Sie dann den Anweisungen von K3B.

Booten der CD



Booting the installation media

Once the installation media is ready, it is time to boot it. Insert the media in the system, reboot, and enter the motherboard's firmware user interface. This is usually performed by pressing a keyboard key such as DEL, F1, F10, or ESC during the Power-On Self-test (POST) process. The 'trigger' key varies depending on the system and motherboard. If it is not obvious use an internet search engine and do some research using the motherboard's model name as the search keyword. Results should be easy to determine. Once inside the motherboard's firmware menu, change the boot order so that the external bootable media (CD/DVD disks or USB drives) are tried before the internal disk devices. Without this change, the system will most likely reboot to the internal disk device, ignoring the external boot media.

Wichtig
Wenn Sie beabsichtigen, UEFI anstatt des klassischen BIOS zu verwenden, sollten Sie umgehend mit UEFI booten. Falls nicht, müssen Sie vor Abschluss der Gentoo Linux-Installation eventuell einmalig einen bootfähigen UEFI-USB-Stick (oder ein anderes Medium) erstellen.

If not yet done, ensure that the installation media is inserted or plugged into the system, and reboot. A boot prompt should be shown. At this screen, Enter will begin the boot process with the default boot options. To boot the installation media with custom boot options, specify a kernel followed by boot options and then hit Enter.

At the boot prompt, users get the option of displaying the available kernels (F1) and boot options (F2). If no choice is made within 15 seconds (either displaying information or using a kernel) then the installation media will fall back to booting from disk. This allows installations to reboot and try out their installed environment without the need to remove the CD from the tray (something well appreciated for remote installations).

Specifying a kernel was mentioned. On the Minimal installation media, only two predefined kernel boot options are provided. The default option is called gentoo. The other being the -nofb variant; this disables kernel framebuffer support.

The next section displays a short overview of the available kernels and their descriptions:

Kernel choices

gentoo
Default kernel with support for K8 CPUs (including NUMA support) and EM64T CPUs.
gentoo-nofb
Same as gentoo but without framebuffer support.
memtest86
Test the local RAM for errors.

Neben dem Kernel können Sie auch noch einige Boot-Optionen mitgeben, die den Bootvorgang weiter anpassen.

Hardware options

acpi=on
This loads support for ACPI and also causes the acpid daemon to be started by the CD on boot. This is only needed if the system requires ACPI to function properly. This is not required for Hyperthreading support.
acpi=off
Completely disables ACPI. This is useful on some older systems and is also a requirement for using APM. This will disable any Hyperthreading support of your processor.
console=X
This sets up serial console access for the CD. The first option is the device, usually ttyS0 on x86, followed by any connection options, which are comma separated. The default options are 9600,8,n,1.
dmraid=X
This allows for passing options to the device-mapper RAID subsystem. Options should be encapsulated in quotes.
doapm
This loads APM driver support. This also requires that acpi=off.
dopcmcia
This loads support for PCMCIA and Cardbus hardware and also causes the pcmcia cardmgr to be started by the CD on boot. This is only required when booting from PCMCIA/Cardbus devices.
doscsi
This loads support for most SCSI controllers. This is also a requirement for booting most USB devices, as they use the SCSI subsystem of the kernel.
sda=stroke
This allows the user to partition the whole hard disk even when the BIOS is unable to handle large disks. This option is only used on machines with an older BIOS. Replace sda with the device that requires this option.
ide=nodma
This forces the disabling of DMA in the kernel and is required by some IDE chipsets and also by some CDROM drives. If the system is having trouble reading from the IDE CDROM, try this option. This also disables the default hdparm settings from being executed.
noapic
This disables the Advanced Programmable Interrupt Controller that is present on newer motherboards. It has been known to cause some problems on older hardware.
nodetect
This disables all of the autodetection done by the CD, including device autodetection and DHCP probing. This is useful for doing debugging of a failing CD or driver.
nodhcp
This disables DHCP probing on detected network cards. This is useful on networks with only static addresses.
nodmraid
Disables support for device-mapper RAID, such as that used for on-board IDE/SATA RAID controllers.
nofirewire
This disables the loading of Firewire modules. This should only be necessary if your Firewire hardware is causing a problem with booting the CD.
nogpm
This disables gpm console mouse support.
nohotplug
This disables the loading of the hotplug and coldplug init scripts at boot. This is useful for doing debugging of a failing CD or driver.
nokeymap
This disables the keymap selection used to select non-US keyboard layouts.
nolapic
This disables the local APIC on Uniprocessor kernels.
nosata
This disables the loading of Serial ATA modules. This is used if the system is having problems with the SATA subsystem.
nosmp
This disables SMP, or Symmetric Multiprocessing, on SMP-enabled kernels. This is useful for debugging SMP-related issues with certain drivers and motherboards.
nosound
This disables sound support and volume setting. This is useful for systems where sound support causes problems.
nousb
This disables the autoloading of USB modules. This is useful for debugging USB issues.
slowusb
This adds some extra pauses into the boot process for slow USB CDROMs, like in the IBM BladeCenter.

Logical volume/device management

dolvm
This enables support for Linux's Logical Volume Management.

Other options

debug
Enables debugging code. This might get messy, as it displays a lot of data to the screen.
docache
This caches the entire runtime portion of the CD into RAM, which allows the user to umount /mnt/cdrom and mount another CDROM. This option requires that there is at least twice as much available RAM as the size of the CD.
doload=X
This causes the initial ramdisk to load any module listed, as well as dependencies. Replace X with the module name. Multiple modules can be specified by a comma-separated list.
dosshd
Starts sshd on boot, which is useful for unattended installs.
passwd=foo
Sets whatever follows the equals as the root password, which is required for dosshd since the root password is by default scrambled.
noload=X
This causes the initial ramdisk to skip the loading of a specific module that may be causing a problem. Syntax matches that of doload.
nonfs
Disables the starting of portmap/nfsmount on boot.
nox
This causes an X-enabled LiveCD to not automatically start X, but rather, to drop to the command line instead.
scandelay
This causes the CD to pause for 10 seconds during certain portions the boot process to allow for devices that are slow to initialize to be ready for use.
scandelay=X
This allows the user to specify a given delay, in seconds, to be added to certain portions of the boot process to allow for devices that are slow to initialize to be ready for use. Replace X with the number of seconds to pause.
Notiz
The bootable media will check for no* options before do* options, so that options can be overridden in the exact order specified.

Now boot the media, select a kernel (if the default gentoo kernel does not suffice) and boot options. As an example, we boot the gentoo kernel, with dopcmcia as a kernel parameter:

boot:gentoo dopcmcia

Next the user will be greeted with a boot screen and progress bar. If the installation is done on a system with a non-US keyboard, make sure to immediately press Alt+F1 to switch to verbose mode and follow the prompt. If no selection is made in 10 seconds the default (US keyboard) will be accepted and the boot process will continue. Once the boot process completes, the user is automatically logged in to the "Live" Gentoo Linux environment as the root user, the super user. A root prompt is displayed on the current console, and one can switch to other consoles by pressing Alt+F2, Alt+F3 and Alt+F4. Get back to the one started on by pressing Alt+F1.



Erweiterte Hardwarekonfiguration

Wenn Sie die Installations-CD starten, versucht diese alle Ihre Hardwaregeräte zu erkennen und die entsprechenden Kernelmodule zu laden. In den allermeisten Fällen funktioniert dies wunderbar. Dennoch kann es in einzelnen Fällen passieren, dass nicht alle benötigten Module automatisch geladen werden. Wenn die PCI-Autoerkennung einen Teil Ihres Systems nicht erkennt, müssen Sie die entsprechenden Kernelmodule manuell laden.

Im nächsten Beispiel versuchen wir das 8139too-Modul zu laden (Unterstützung für verschiedene Arten von Netzwerkkarten):

root #modprobe 8139too

Optional: Benutzerkonten

Wenn Sie planen, anderen Leuten Zugriff auf Ihre Installation zu geben oder mit irssi ohne root-Rechte chatten möchten (aus Sicherheitsgründen), müssen Sie die notwendigen Benutzerkonten anlegen und das root-Passwort auf ein sicheres Passwort setzen.

Um das root-Passwort zu ändern benutzen Sie das passwd-Tool:

root #passwd
New password: (Geben Sie das neue Passwort ein)
Re-enter password: (Geben Sie das Passwort erneut ein)

Um ein Benutzerkonto zu erstellen, geben wir zunächst die Details zur Person ein, gefolgt vom zugehörigen Passwort. Wir benutzen useradd und passwd für diese Aufgaben.

Im nächsten Beispiel erstellen wir einen Benutzer namens john:

root #useradd -m -G users john
root #passwd john
New password: (Geben Sie das Passwort von john ein)
Re-enter password: (Geben Sie erneut das Passwort von john ein)

Sie können vom (aktuellen) Benutzer root zum neu erstellten Benutzer mit su wechseln:

root #su - john

Optional: Lesen der Dokumentation während der Installation

TTYs

Wenn Sie das Gentoo Handbuch während der Installation lesen wollen, stellen Sie sicher, dass Sie einen Benutzeraccount angelegt haben (siehe Optional: Benutzerkonten). Drücken Sie dann Alt+F2, um auf ein neues Terminal zu wechseln.

Sie können das Gentoo-Handbuch während der Installation mit links anschauen - natürlich erst, sobald Ihre Internetverbindung aufgesetzt ist.

Sie können auf Ihr Ausgangsterminal mittels Alt+F1 zurückwechseln.

GNU Screen

The GNU Screen utility is installed by default on official Gentoo installation media. It may be more efficient for the seasoned Linux enthusiast to use screen to view installation instructions via split panes rather than the multiple TTY method mentioned above.

Optional: Starten des SSH-Daemons

Wenn Sie anderen Benutzern während der Installation von Gentoo Zugriff auf Ihren Rechner geben wollen (vielleicht weil diese Sie bei der Installation von Gentoo unterstützen oder diese für Sie durchführen), müssen Sie ein Benutzerkonto für diese Person erstellen (wie zuvor beschrieben) und den SSH-Daemon starten.

Um den SSH-Daemon zu starten führen Sie folgenden Befehl aus:

root #/etc/init.d/sshd start
Hinweis
Wenn Sie (oder ein anderer Benutzer) sich in das System einloggen, werden Sie eine Meldung erhalten, dass der Host-Key für dieses System (anhand eines sogenannten Fingerprints) bestätigt werden muss. Das ist zu erwarten, da dies das erste Mal ist, dass sich jemand in das System einloggt. Wenn Ihr System aber später aufgesetzt ist und Sie sich dann in das neue System einloggen, wird Ihr SSH-Client Sie warnen, dass sich der Host-Key geändert hat. Aus der Sicht Ihres SSH-Clients loggen Sie sich in einen anderen Server ein (nämlich Ihr neu installiertes Gentoo-System anstelle der Live-Umgebung in der Sie sich gerade befinden). Wenn Sie dann diese Warnung erhalten, befolgen Sie die ausgegebenen Anweisungen, um den Host-Key auf dem Client-System zu ersetzen.

Um sshd nutzen zu können, müssen Sie zunächst das Netzwerk einrichten. Setzen Sie die Installation mit der Konfiguration des Netzwerks fort.




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Automatische Netzwerkerkennung

Vielleicht funktioniert es einfach?

If the system is plugged into an Ethernet network with a DHCP server, it is very likely that the networking configuration has already been set up automatically. If so, then the many included network-aware commands on the installation CD such as ssh, scp, ping, irssi, wget, and links, among others, will work immediately.

Determine interface names

ifconfig command

If networking has been configured, the ifconfig command should list one or more network interfaces (besides lo). In the example below eth0 shows up:

root #ifconfig
eth0      Link encap:Ethernet  HWaddr 00:50:BA:8F:61:7A
          inet addr:192.168.0.2  Bcast:192.168.0.255  Mask:255.255.255.0
          inet6 addr: fe80::50:ba8f:617a/10 Scope:Link
          UP BROADCAST RUNNING MULTICAST  MTU:1500  Metric:1
          RX packets:1498792 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
          TX packets:1284980 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
          collisions:1984 txqueuelen:100
          RX bytes:485691215 (463.1 Mb)  TX bytes:123951388 (118.2 Mb)
          Interrupt:11 Base address:0xe800 

As a result of the shift towards predictable network interface names, the interface name on the system can be quite different from the old eth0 naming convention. Recent installation media might show regular network interfaces names like eno0, ens1, or enp5s0. Look for the interface in the ifconfig output that has an IP address related to the local network.

Tip
If no interfaces are displayed when the standard ifconfig command is used, try using the same command with the -a option. This option forces the utility to show all network interfaces detected by the system whether they be in an up or down state. If ifconfig -a produces no results then the hardware is faulty or the driver for the interface has not been loaded into the kernel. Both situations reach beyond the scope of this Handbook. Contact #gentoo for support.

ip command

As an alternative to ifconfig, the ip command can be used to determine interface names. The following example shows the output of ip addr (of another system so the information shown is different from the previous example):

root #ip addr
2: eno1: <BROADCAST,MULTICAST,UP,LOWER_UP> mtu 1500 qdisc pfifo_fast state UP group default qlen 1000
    link/ether e8:40:f2:ac:25:7a brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
    inet 10.0.20.77/22 brd 10.0.23.255 scope global eno1
       valid_lft forever preferred_lft forever
    inet6 fe80::ea40:f2ff:feac:257a/64 scope link 
       valid_lft forever preferred_lft forever

The output above may be a bit more complicated to read than alternative. The interface name in the above example directly follows the number; it is eno1.

In the remainder of this document, the handbook will assume that the operating network interface is called eth0.

Optional: Konfiguration eines Proxies

Wenn Sie auf das Internet nur über einen Proxy-Server zugreifen können, müssen Sie während der Installation das System für die Verwendung des Proxy-Servers vorbereiten. Das ist aber recht einfach. Sie müssen dazu lediglich eine Variable mit den Informationen über den Proxy-Server setzen.

In den meisten Fällen können Sie den Hostnamen des Proxy-Servers in die Variable schreiben. Nehmen wir an, der Server ist proxy.gentoo.org und der Port ist 8080.

Zur Einrichtung eines HTTP-Proxies (für HTTP- und HTTPS-Traffic):

root #export http_proxy="http://proxy.gentoo.org:8080"

Zur Einrichtung eines FTP-Proxies:

root #export ftp_proxy="ftp://proxy.gentoo.org:8080"

Zur Einrichtung eines RSYNC-Proxies:

root #export RSYNC_PROXY="proxy.gentoo.org:8080"

Wenn der Proxy-Server einen Benutzernamen und Passwort erfordert, sollten Sie die folgende Syntax in der Variable verwenden:

CODE Einen Benutzernamen/Passwort zu der Variable hinzufügen
http://username:password@proxy.gentoo.org:8080

Das Netzwerk testen

Dazu können Sie beispielsweise den DNS-Server Ihres Internetanbieters "anpingen". Die Adresse dieses Servers finden Sie in /etc/resolv.conf. Außerdem sollten Sie eine Webseite Ihrer Wahl "pingen". So stellen Sie sicher, dass Sie sowohl mit dem Internet verbunden sind, als auch, dass Ihre Namensauflösung korrekt funktioniert.

root #ping -c 3 www.gentoo.org

Wenn Sie nun in der Lage sind, Ihr Netzwerk zu verwenden, dann können Sie den Rest dieses Kapitels überspringen und mit dem Vorbereiten der Festplatte(n) fortfahren. Wenn nicht, lesen Sie bitte weiter.

Automatische Netzwerkkonfiguration

If the network doesn't work immediately, some installation media allow the user to use net-setup (for regular or wireless networks), pppoe-setup (for ADSL users) or pptp (for PPTP users).

Wenn Ihr Installationsmedium das entsprechende Tool nicht enthält oder Ihre Netzwerkverbindung noch nicht funktioniert, so fahren Sie bitte mit folgendem Abschnitt fort: Manuelle Netzwerkkonfiguration.

Standard: Verwendung von net-setup

The simplest way to set up networking if it didn't get configured automatically is to run the net-setup script:

root #net-setup eth0

net-setup will ask some questions about the network environment. When all is done, the network connection should work. Test the network connection as stated before. If the tests are positive, congratulations! Skip the rest of this section and continue with Preparing the disks.

Sollte Ihr Netzwerk nun immer noch nicht funktionieren, fahren Sie bitte mit Manuelle Netzwerkkonfiguration fort.

Alternativ: Verwendung von PPP

Assuming PPPoE is needed to connect to the Internet, the installation CD (any version) has made things easier by including ppp. Use the provided pppoe-setup script to configure the connection. During the setup the Ethernet device that is connected to your ADSL modem, the username and password, the IPs of the DNS servers and if a basic firewall is needed or not will be asked.

root #pppoe-setup
root #pppoe-start

If something goes wrong, double-check that the username and password are correct by looking at etc/ppp/pap-secrets or /etc/ppp/chap-secrets and make sure to use the right Ethernet device. If the Ethernet device does not exist, the appropriate network modules need to be loaded. In that case continue with Manual network configuration as it will explain how to load the appropriate network modules there.

Wenn alles funktioniert hat, dann fahren Sie mit dem nächsten Kapitel, Vorbereiten der Festplatte(n), fort.

Alternativ: Verwendung von PPTP

If PPTP support is needed, use pptpclient which is provided by the installation CDs. But first make sure that the configuration is correct. Edit /etc/ppp/pap-secrets or /etc/ppp/chap-secrets so it contains the correct username/password combination:

root #nano -w /etc/ppp/chap-secrets

Wenn nötig, sollten Sie nun noch /etc/ppp/options.pptp anpassen:

root #nano -w /etc/ppp/options.pptp

When all that is done, run pptp (along with the options that couldn't be set in options.pptp) to connect the server:

root #pptp <server ip>

Wenn alles funktioniert hat, dann fahren Sie mit dem Vorbereiten der Festplatte(n) fort.

Manuelle Netzwerkkonfiguration

Die richtigen Kernelmodule laden

Wenn die Installations-CD bootet, versucht sie alle Ihre Hardwaregeräte zu erkennen und lädt automatisch die entsprechenden Kernelmodule (Treiber). In den allermeisten Fällen funktioniert dies sehr gut. Allerdings kann es vorkommen, dass ein Kernelmodul nicht automatisch geladen wird.

If net-setup or pppoe-setup failed, then it is possible that the network card wasn't found immediately. This means users may have to load the appropriate kernel modules manually.

To find out what kernel modules are provided for networking, use the ls command:

root #ls /lib/modules/`uname -r`/kernel/drivers/net

If a driver is found for the network device, use modprobe to load the kernel module. For instance, to load the pcnet32 module:

root #modprobe pcnet32

To check if the network card is now detected, use ifconfig. A detected network card would result in something like this (again, eth0 here is just an example):

root #ifconfig eth0
eth0      Link encap:Ethernet  HWaddr FE:FD:00:00:00:00  
          BROADCAST NOARP MULTICAST  MTU:1500  Metric:1
          RX packets:0 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
          TX packets:0 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
          collisions:0 txqueuelen:0 
          RX bytes:0 (0.0 b)  TX bytes:0 (0.0 b)

Wenn Sie stattdessen diesen Fehler erhalten, dann wurde Ihre Karte nicht erkannt.

root #ifconfig eth0
eth0: error fetching interface information: Device not found

Die verfügbaren Netzwerkkarten in Ihrem System können über das /sys-Dateisystem aufgelistet werden:

root #ls /sys/class/net
dummy0  eth0  lo  sit0  tap0  wlan0

In the above example, 6 interfaces are found. The eth0 one is most likely the (wired) Ethernet adapter whereas wlan0 is the wireless one.

Assuming that the network card is now detected, retry net-setup or pppoe-setup again (which should work now), but for the hardcore people we explain how to configure the network manually as well.

Select one of the following sections based on your network setup:

Verwendung von DHCP

DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) makes it possible to automatically receive networking information (IP address, netmask, broadcast address, gateway, nameservers etc.). This only works if a DHCP server is in the network (or if the ISP provider provides a DHCP service). To have a network interface receive this information automatically, use dhcpcd:

root #dhcpcd eth0

Einige Netzwerkadministratoren erfordern es, dass der Host- und Domainname, die vom DHCP-Server angeboten werdden, vom System genutzt werden. In diesem Fall verwenden Sie:

root #dhcpcd -HD eth0

Wenn das funktioniert (versuchen Sie einen Internet-Server zu pingen, z.B. Google), dann sind Sie fertig mit der Konfiguration des Netzwerks und können mit dem Vorbereiten der Festplatte(n) fortfahren.

Vorbereitung für drahtlosen Zugriff

Notiz
Support for the iw command might be architecture-specific. If the command is not available see if the net-wireless/iw package is available for the current architecture. The iw command will be unavailable unless the net-wireless/iw package has been installed.

When using a wireless (802.11) card, the wireless settings need to be configured before going any further. To see the current wireless settings on the card, one can use iw. Running iw might show something like:

root #iw dev wlp9s0 info
Interface wlp9s0
	ifindex 3
	wdev 0x1
	addr 00:00:00:00:00:00
	type managed
	wiphy 0
	channel 11 (2462 MHz), width: 20 MHz (no HT), center1: 2462 MHz
	txpower 30.00 dBm

To check for a current connection:

root #iw dev wlp9s0 link
Not connected.

or

root #iw dev wlp9s0 link
Connected to 00:00:00:00:00:00 (on wlp9s0)
	SSID: GentooNode
	freq: 2462
	RX: 3279 bytes (25 packets)
	TX: 1049 bytes (7 packets)
	signal: -23 dBm
	tx bitrate: 1.0 MBit/s
Notiz
Some wireless cards may have a device name of wlan0 or ra0 instead of wlp9s0. Run ip link to determine the correct device name.

For most users, there are only two settings needed to connect, the ESSID (aka wireless network name) and, optionally, the WEP key.

  • First, ensure the interface is active:
root #ip link set dev wlp9s0 up
  • To connect to an open network with the name GentooNode:
root #iw dev wlp9s0 connect -w GentooNode
  • To connect with a hex WEP key, prefix the key with d::
root #iw dev wlp9s0 connect -w GentooNode key 0:d:1234123412341234abcd
  • To connect with an ASCII WEP key:
root #iw dev wlp9s0 connect -w GentooNode key 0:some-password
Notiz
If the wireless network is set up with WPA or WPA2, then wpa_supplicant needs to be used. For more information on configuring wireless networking in Gentoo Linux, please read the Wireless networking chapter in the Gentoo Handbook.

Confirm the wireless settings by using iw dev wlp9s0 link. Once wireless is working, continue configuring the IP level networking options as described in the next section (Understanding network terminology) or use the net-setup tool as described previously.

Verstehen der Netzwerk-Terminologie

Notiz
If the IP address, broadcast address, netmask and nameservers are known, then skip this subsection and continue with Using ifconfig and route.

Wenn alles obige fehlschlägt, müssen Sie Ihr Netzwerk manuell einrichten. Dies ist überhaupt nicht schwierig. Jedoch müssen Sie mit einiger Netzwerkterminologie vertraut sein, denn Sie werden diese benötigen, um Ihr Netzwerk zu Ihrer Zufriedenheit konfigurieren zu können. Nachdem Sie dies gelesen haben, werden Sie wissen, was ein Gateway ist, wozu eine Netzmaske dient, wie eine Broadcast-Adresse aufgebaut ist und warum Sie Nameserver benötigen.

In einem Netzwerk werden die Computer über Ihre IP-Adresse (Internet Protocol Address) identifiziert. Diese Adresse ist eine Kombination aus vier Nummern zwischen 0 und 255. Jedenfalls nehmen wir das so wahr. In Wirklichkeit ist eine IP-Adresse eine 32-Bit-Folge (Nullen und Einsen). Hier ein Beispiel:

CODE Beispiel einer IPv4-Adresse
IP Address (numbers):   192.168.0.2
IP Address (bits):      11000000 10101000 00000000 00000010
                        -------- -------- -------- --------
                           192      168       0        2
Notiz
Der Nachfolger von IPv4, IPv6, verwendet 128 Bit (Nullen und Einsen). In diesem Abschnitt betrachten wir aber nur IPv4-Adressen.

Solch eine IP-Adresse ist einmalig für einen Host (Computer) in allen angrenzenden Netzwerken (d.h. jeder Host, den Sie erreichen können, muss eine einzigartige IP-Adresse besitzen). Um zwischen Hosts innerhalb eines Netzwerkes und außerhalb eines Netzwerkes unterscheiden zu können, ist die IP-Adresse in zwei Teile eingeteilt: Einen Network-Abschnitt und einen Host-Abschnitt.

Diese Unterteilung wird mittels der Netzmaske beschrieben. Die Netzmaske ist eine Reihe von Einsen, gefolgt von einer Reihe von Nullen. Der Teil der IP-Adresse der den Einsen entspricht, ist der Netzwerkteil. Die Netzmaske kann wie eine IP-Adresse aufgeschrieben werden.

CODE Beispiel von Netz/Host-Aufteilung
IP address:    192      168      0         2
            11000000 10101000 00000000 00000010
Netmask:    11111111 11111111 11111111 00000000
               255      255     255        0
           +--------------------------+--------+
                    Network              Host

In other words, 192.168.0.14 is part of the example network, but 192.168.1.2 is not.

Die Broadcast-Adresse ist eine IP-Adresse, die den gleichen Netzwerkteil wie unser Netzwerk hat, allerdings nur Einsen im Hostteil hat. Alle Computer in dem Teilnetz hören auf diese IP-Adresse. Diese Adresse ist zum Broadcasting eines Paketes an alle Computer gedacht, d.h. ein Paket wird an alle Computer im Netzwerk gleichzeitig geschickt.

CODE Broadcast-Adresse
IP address:    192      168      0         2
            11000000 10101000 00000000 00000010
Broadcast:  11000000 10101000 00000000 11111111
               192      168      0        255
           +--------------------------+--------+
                     Network             Host

Um im Internet surfen zu können, müssen Sie wissen, welcher Host die Internetverbindung herstellt. Dieser Host wird Gateway genannt. Da dieser ein normaler Host ist, besitzt auch das Gateway eine normale IP-Adresse (z.B. 192.168.0.1).

Zuvor haben wir schon erwähnt, dass jeder Host eine eigene IP-Adresse besitzt. Um diesen Host aber mit einem Namen ansprechen zu können (anstatt einer IP-Adresse) benötigen Sie einen Dienst, der Namen (wie dev.gentoo.org) in IP-Adressen (wie 64.5.62.82) umwandelt. Dieser Dienst wird nameservice genannt. Um diesen Dienst nutzen zu können, müssen Sie die entsprechenden name server kennen. Diese werden in der Datei /etc/resolv.conf festgehalten.

In manchen Fällen trägt das Gateway ebenfalls die Rolle des Nameservers. Sonst müssen Sie den Nameserver des Providers angeben.

In der Zusammenfassung benötigen Sie also folgende Daten bevor Sie fortfahren:

Network item Example
The system IP address 192.168.0.2
Netmask 255.255.255.0
Broadcast 192.168.0.255
Gateway 192.168.0.1
Nameserver(s) 195.130.130.5, 195.130.130.133

Verwendung von ifconfig und route

Setting up the network consists of three steps:

  1. Assign an IP address using ifconfig
  2. Set up routing to the gateway using route
  3. Finish up by placing the nameserver IPs in /etc/resolv.conf

To assign an IP address, the IP address, broadcast address and netmask are needed. Then execute the following command, substituting ${IP_ADDR} with the right IP address, ${BROADCAST} with the right broadcast address and ${NETMASK} with the right netmask:

root #ifconfig eth0 ${IP_ADDR} broadcast ${BROADCAST} netmask ${NETMASK} up

Set up routing using route. Substitute ${GATEWAY} with the right gateway IP address:

root #route add default gw ${GATEWAY}

Nun öffnen Sie /etc/resolv.conf:

root #nano -w /etc/resolv.conf

Fill in the nameserver(s) using the following as a template. Make sure to substitute ${NAMESERVER1} and ${NAMESERVER2} with the appropriate nameserver addresses:

CODE Beispiel für /etc/resolv.conf
nameserver ${NAMESERVER1}
nameserver ${NAMESERVER2}

Das war es schon. Nun sollten Sie Ihre Internetverbindung testen. Dazu "pingen" Sie einfach einen Internetserver (wie Google). Funktioniert es, sind Sie nun endlich bereit, Gentoo zu installieren. Fahren Sie mit dem Vorbereiten der Festplatte(n) fort.




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Einführung in blockorientierte Geräte

Blockorientierte Geräte

Schauen wir uns die Festplattenbezogenen Aspekte von Gentoo Linux und Linux im Allgemeinen mit Linux Dateisystemen, Partitionen und blockorientierten Geräten (Block Devices) an. Wenn Sie die Vor- und Nachteile von Festplatten und Dateisystemen verstanden haben werden wir die Partitionen und Dateisysteme für die Linux-Installation erstellen.

Zu Beginn schauen wir uns blockorientierte Geräte an. Das berühmteste Block Device ist vermutlich jenes, das das erste Laufwerk eines Linux-Systems ist, nämlich /dev/sda. SCSI und serielle ATA Laufwerke werden beide /dev/sd* benannt. Sogar IDE Laufwerke mit neuem libata Framework im Kernel werden so benannt. Bei der Verwendung des alten Geräte Framework ist das erste IDE Laufwerk /dev/hda.

Die oben genannten blockorientierten Geräte repräsentieren eine abstrakte Schnittstelle zur Festplatte. Benutzerprogramme können diese Block Devices nutzen um mit der Festplatte zu interagieren, ohne sich darum sorgen zu müssen ob die Festplatten über IDE, SCSI oder etwas anderes angebunden sind. Das Programm kann den Speicher auf der Festplatte einfach als eine Anhäufung zusammenhängender 512-Byte Blöcke mit wahlfreiem Zugriff ansprechen.



Partitionen

Obwohl es theoretisch möglich wäre die gesamte Festplatte für die Unterbringung eines Linux Systems zu nutzen, wird das in der Praxis selten gemacht. Statt dessen teilt man das gesamte Festplatten Block-Device in kleinere, besser verwaltbare Block Devices auf. Auf AMD64 Systemen nennt man diese Partitionen. Derzeit gibt es zwei Standard Partitionierungs-Technologien: MBR und BPT.

MBR

Das MBR (Master Boot Record) Setup verwendet 32-Bit Kennzeichner für den Start der Sektoren und die Länge der Partitionen. Drei Partitionstypen werden unterstützt: primär, erweitert und logisch. Primäre Partitionen speichern ihre Informationen im Master Boot Record selbst - ein sehr kleiner Bereich (meist 512 Bytes) ganz am Anfang der Festplatte. Aufgrund des geringen Platzes werden nur vier Primäre Partitionen unterstützt (beispielsweise /dev/sda1 bis /dev/sda4).

Um mehr Partitionen zu unterstützen, kennzeichnen Sie eine der primären Partitionen als erweitert. Diese Partition kann dann logische Partitionen beinhalten (Partitionen in einer Partition).

Wichtig
Although still supported by most motherboard manufacturers partition tables are considered legacy. Unless working with hardware that is pre-2010, it best to partition a disk using a GUID Partition Table. Readers who must proceed with MBR should acknowledge the following information:
  • Most post-2010 motherboards consider MBR a legacy (supported, but not ideal) boot mode.
  • Due to using 32-bit identifiers, master boot record partitioning tables cannot handle disks that are greater than 2 TiBs in size.
  • Unless a extended partition is created, MBR supports a maximum of four partitions.
  • The MBR setup does not provide any backup-MBR, so if an application or user overwrites the MBR, all partition information is lost.

The Handbook authors suggest using GPT whenever possible for Gentoo installations.

GPT

Das GPT (GUID Partition Table) Setup verwendet 64-Bit Kennzeichner für die Partitionen. Der Ort an dem es die Partitionsinformationen speichert ist außerdem viel größer als die 512 Bytes des MBR und es gibt keine Limit für die Menge der Partitionen. Darüber hinaus wird die Größe einer Partition durch ein viel größeres Limit begrenzt (fast 8 ZB - ja, Zettabytes).

Wenn die Softwareschnittstelle zwischen dem Betriebssystem und der Firmware UEFI ist (statt dem BIOS), ist GPT fast schon zwingend erforderlich, weil mit MBR hier Kompatibilitätsprobleme entstehen.

GPT hat ebenfalls den Vorteil, dass es eine Sicherungs-GPT am Ende der Festplatte gibt, die verwendet werden kann um eine beschädigte GPT am Anfang wiederherzustellen. GPT trägt außerdem CRC32 Prüfsummen damit Fehler im Header und der Partitionstabelle erkannt werden.

GPT oder MBR

Aus den vorstehenden Beschreibung könnte man meinen, dass die Verwendung von GPT immer die empfohlene Vorgehensweise sein sollte. Es gibt aber ein paar Vorbehalte dagegen:

GPT funktioniert auf BIOS-basierten Computern, aber dann nicht als Dual-Boot-System mit einem Microsoft Windows Betriebssystem. Der Grund dafür ist, dass Microsoft Windows im EFI-Modus bootet, wenn es ein GPT Partitions-Label erkennt.

Einige fehlerhafte BIOSe oder EFIs die zum Booten im BIOS/CMS/legacy-Modus konfiguriert sind, könnten auch Probleme beim Booten mit GPT gekennzeichneten Festplatten haben. Wenn dies der Fall ist, könnte es vielleicht helfen durch hinzufügen eines Boot-/Aktiv-Flags das Problem auf der geschützten MBR Partition zu umgehen. Das muss über fdisk mit der Option -t dos geschehen, um das Lesen der Partitionstabelle im MBR-Format zu erzwingen.

In diesem Fall starten Sie fdisk und setzen das Flag mit a auf der ersten Partition (1). Speichern Sie dann die Änderungen auf der Festplatte (w) und beenden Sie die Anwendung fdisk:

user $fdisk -t dos /dev/sda
Welcome to fdisk (util-linux 2.24.1).
Changes will remain in memory only, until you decide to write them.
Be careful before using the write command.
  
Command (m for help): a
Partition number (1-4): 1
  
Command (m for help): w

UEFI

Wenn Sie Gentoo auf einem System installieren, das UEFI zum Booten des Betriebssystems verwendet (statt des BIOS), ist es wichtig dass eine EFI Systempartition erzeugt wird. Die Anweisungen für parted unten enthalten die notwendigen Hinweise hierfür.

Die EFI Systempartition muss außerdem eine FAT32 Partition sein (oder vfat wie es auf Linux Systemen angezeigt wird). Die Anweisungen am Ende dieses Kapitels verwenden ext2 als das Beispiel-Dateisystem für die /boot/ Partition. Stellen Sie sicher, dass Sie vfat verwenden. In etwa so:

root #mkfs.fat -F 32 /dev/sda2
Warnung
Wenn die Bootpartition nicht das FAT32 (vfat) Dateisystem verwendet, wird die UEFI Firmware des Systems nicht in der Lage sein den Linux Kernel zu finden und das Betriebssystem zu booten!

Erweiterte Speichermöglichkeit

Btrfs RAID

As noted above, btrfs has the ability to create filesystems across multiple devices. Btrfs filesystems generated in this way can act in the following modes: raid0, raid1, raid10, raid5, and raid6. RAID modes 5 and 6 have improved considerably, but are still considered unstable. After a multiple device filesystem has been created, new devices can be added and old devices removed in a few commands. Btrfs takes more involvement than other filesystems making it not as friendly to beginners.

ext4 filesytems can be converted into btrfs filesystems, which may be useful for those who'd like to install Gentoo with a stable, well tested filesystem and gradually increase their knowledge about newer filesystems such as btrfs by experimentation.

LVM

Die AMD64 Installations-CDs bieten Unterstützung für LVM2. LVM2 erhöht die Flexibilität, die das Partitionieren anbietet. Während der Installationsanleitungen konzentrieren wir uns auf "normale" Partitionen, aber es ist dennoch gut zu wissen, dass auch LVM2 unterstützt wird.

Standard-Partitionsschema

Durch den Rest des Handbuchs wird das folgende Partionsschema verwendet. Wenn das genügt kann der Leser sofort zu Standard: parted or Alternative: fdisk springen. Beides sind Partitionierungs-Toos. fdisk ist bekannt, stabil und empfohlen für das MBR Partitions-Layout, während parted etwas neuer ist und für GPT Layouts empfohlen wird.

Partition Dateisystem Größe Beschreibung
/dev/sda1 (bootloader) 2 MB BIOS Boot Partition
/dev/sda2 ext2 (oder vfat) 128 MB Boot Partition
/dev/sda3 (swap) 512 MB oder mehr Swap Partition
/dev/sda4 ext4 Rest der Festplatte Root Partition

If this suffices and the reader going the GPT route they can immediately jump to Default: Using parted to partition the disk. Those who are still interested in MBR (hey - it happens!) and using the example layout can jump to Alternative: Using fdisk to partition the disk.

Both fdisk and parted are partitioning utilities. fdisk is well known, stable, and recommended for the MBR partition layout while parted was one of the first Linux block device management utilities to support GPT partitions. Those who like the user interface of fdisk can use gdisk (GPT fdisk) as an alternative to parted.

Bevor wir zu den Anweisungen zur Erstellung kommen, beschreiben die ersten Abschnitte im Detail wie Partitionsschemas erstellt werden können und was die häufigsten Fallstricke sind.

Entwurf Partitionsschema

Wie viele und wie groß

Die Anzahl der Partitionen hängt stark von der Verwendungsumgebung ab. Wenn es beispielsweise viele Nutzer gibt, ist eine eigene Partition /home/ ratsam, da diese die Sicherheit erhöht und Backups vereinfacht. Wenn Gentoo installiert wird um als Mailserver zu dienen, dann sollte es ein eigenes /var/ geben weil alle Mails in /var/ gespeichert werden. Eine gute Wahl des Dateisystems maximiert dann die Performance. Spieleserver werden eine eigene Partition /opt/ besitzen, da die meisten Spieleserver dort installiert sind. Der Grund ist ähnlich wie für /home/: Sicherheit und Backups. In den meisten Situationen, muss /usr/ groß gehalten werden: Es enthält unter anderem die Mehrzahl der Anwendungen. Der Portage-Tree alleine benötigt um 500 MB ohne die unterschiedlichen Quellen die darin gespeichert sind.

Wie man sieht, hängt die Wahl sehr stark davon ab, was man als Administrator erreichen möchte. Separate Partitionen oder Volumes haben folgende Vorteile:

  • Wählen Sie das performanteste Dateisystem für jede Partition oder jedes Volume.
  • Dem Gesamtsystem kann der freie Speicherplatz nicht ausgehen, wenn ein fehlerhaftes Tool kontinuierlich Dateien auf eine Partition oder ein Volume schreibt.
  • Falls nötig werden Dateisystemüberprüfungen zeitlich reduziert, da mehrere Überprüfungen gleichzeitig durchgeführt werden können. (Wenngleich dieser Vorteil eher bei mehreren Festplatte als bei Partitionen zum Tragen kommt.)
  • Sie können die Sicherheit erhöhen indem Sie einige Partitionen oder Volumes read-only, nosuid (setuid Flags werden ignoriert), noexec (executable Flags werden ignoriert) etc. einbinden.

Jedoch haben viele Partitionen auch Nachteile. Wenn diese schlecht auf das System angepasst sind, hat dieses viel freien Speicherplatz auf einer Partition und keinen auf einer Anderen mehr übrig. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass separate Partitionen - vor allem für wichtige Mount-Pfade wie /usr/ oder /var/ - es notwendig ein initramfs während des Bootens zu benutzen, welches diese Partitionen vor der Ausführung anderer Bootskripte mountet.

Weiterhin gibt es ein Limit von maximal 15 Partitionen für SCSI und SATA Datenträger, es sei denn der Datenträger nutzt GPT-labels.

Was ist mit dem Swap-Speicher

Die perfekte Größe für eine Swap-Partition gibt es nicht. Der Zweck von Swap-Speicher es ist Festplattenspeicherplatz für den Kernel bereitzuhalten, wenn der interne Speicher (RAM) knapp wird. Der Swap-Speicher erlaubt dem Kernel Speicherseiten auf die vermutlich nicht bald zugegriffen wird auf die Platte auszulagern (Swap oder Page-Out) um Arbeitsspeicher freizumachen. Wird der Speicherinhalt plötzlich benötigt, müssen diese Speicherseiten (Pages) wieder zurück in den Arbeitsspeicher geladen werden (Page-In), dies dauert eine Weile (da Festplatten verglichen mit Arbeitsspeicher sehr langsam sind).

Wenn auf dem System keine Speicherintensiven Anwendungen ausgeführt werden oder das System viel Speicher zur Verfügung hat, benötigt es vermutlich nicht viel Swap-Speicher. Allerdings wird der Swap-Speicher ebenfalls dazu verwendet den gesamten Speicherinhalt im Ruhezustand (Hibernation) aufzunehmen. Wenn das System den Ruhezustand benötigt, brauchen Sie daher einen größeren Swap-Speicher. In den meisten Fällen ist dies mindestens so groß wie der im System installierte Arbeitsspeicher.


Was ist die BIOS Bootpartition

Eine BIOS Bootpartition ist eine sehr kleine Partition (1 bis 2 MB) in welcher Bootloader wie GRUB2 zusätzliche Daten ablegen können, die nicht in den zugeordneten Speicher passen (einige hundert Bytes im Fall des MBR) und die nirgendwo anders platziert werden können.

Solche Partitionen sind nicht immer notwendig, aber in Anbetracht des geringen Platzverbrauchs und der Schwierigkeiten die wir ansonsten mit der Dokumentation einer Fülle unterschiedlicher Partitionierungen hätten, ist es in jedem Fall empfehlenswert sie zu erstellen.

Der Vollständigkeit wegen: Die BIOS Boot Partition ist erforderlich, wenn ein GPT Partitions-Layout mit GRUB2 verwendet wird, oder wenn das MBP Partitions-Layout mit GRUB2 verwendet wird und die erste Partiton vor der 1 MB Marke auf der Festplatte beginnt.

Standard: parted

In diesem Kapitel verwenden wird das Patitions-Layout, das bereits in der Anleitung erwähnt wurde:

Partition Beschreibung
/dev/sda1 BIOS Boot Partition
/dev/sda2 Boot Partition
/dev/sda3 Swap Partition
/dev/sda4 Root Partition

Ändern Sie das Partitions-Layout Ihren persönlichen Vorstellungen entsprechend.

Anzeigen des Partitions-Layouts

Die Anwendung parted bietet zur Partitionierung der Festplatten ein einfaches Interface und unterstützt sehr große Partitionen (größer als 2 TB). Starten Sie parted mit der Festplatte (in userem Beispiel verwenden wir /dev/sda). Es wird empfohlen parted zu bitten die optimale Ausrichtung der Partitionen zu verwenden:

root #parted -a optimal /dev/sda
GNU Parted 2.3
Using /dev/sda
Welcome to GNU Parted! Type 'help' to view a list of commands.

Ausrichtung bedeutet, dass Partitionen an bekannten Grenzen innerhalb der Festplatte beginnen. Dies soll sicherstellen dass Vorgänge auf der Festplatte von der Betriebssystemebene (Abruf von Speicherseiten von der Festplatte) die geringste Anzahl an internen Festplatten-Operationen verwenden. Falsch ausgerichtete Partitionen könnten es erfordern, dass die Festplatte zwei anstelle von einer Speicherseite abrufen muss, obwohl das Betriebssystem nur eine Speicherseite anfordert.

Um alle Optionen die von parted unterstützt werden herauszubekommen, tippen Sie help und drücken die Eingabetaste.

GPT Label einstellen

Die meisten Festplatten auf x86/amd64 wurden darauf vorbereitet ein 'msdos Label zu verwenden. Mit parted lautet der Befehl zum Setzten eines GPT Labels auf eine Festplatte mklabel gpt:

Warnung
Eine Änderung des Partitions-Typs löscht alle Partitionen von der Festplatte. Alle Daten auf der Festplatte gehen dabei verloren.
(parted)mklabel gpt

Damit die Festplatte ein MBR Layout nutzt, verwenden Sie mklabel msdos.

Löschen aller Partitionen

Wenn das noch nicht erledigt ist (z.B. durch mklabel vorhin, oder weil die Festplatte frisch formatiert ist), löschen Sie zuerst alle vorhandenen Partitionen von der Festplatte. Geben Sie print ein, um die aktuell vorhandenen Partitionen anzuzeigen und rm NUMMER, wobei NUMMER die zu löschende Partition ist.

(parted)rm 2

Tun Sie dasselbe für alle anderen Partition, die nicht benötigt werden. Achten Sie aber darauf hier keine Fehler zu machen - parted führt die Änderungen sofort aus (im Gegensatz zu fdisk, bei dem es ein "Rückgängig" vor speichern der Änderungen und beenden von fdisk gibt).

Partition erstellen

Jetzt die Partitionen erstellen. Das Erstellen der Partitionen mit parted ist nicht sehr schwierig - alles was wir tun müssen ist parted über die folgenden Einstellungen zu informieren:

  • Den zu verwendenden Partitionstyp. Dieser ist in der Regel primär. Wenn das msdos Partitions-Label verwendet wird denken Sie daran, dass es nicht mehr als 4 primäre Partitionen geben kann. Wenn mehr als 4 Partitionen benötigt werden, muss eine der ersten vier Partitionen erweitert sein. In dieser lassen sich weite Partitionen anlegen, die vom Typ logisch sind.
  • Der Startpunkt einer Partition (kann ausgedrückt werden in MB, GB, ...)
  • Der Endpunkt der Partition (kann ausgedrückt werden in MB, GB, ...)

Zuerst sagen Sie parted, dass die Größeneinheit in der wir arbeiten Megabyte ist (eigentlich Mebibyte, abgekürzt mit MiB das die "Standard"-Notation ist, aber wir werden im Text dennoch durchgängig MB verwenden da es viel gebräuchlicher ist):

(parted)unit mib

Erstellen Sie jetzt eine 2 MB Partition, die später vom Bootloader GRUB2 verwendet wird. Verwenden Sie den Befehl mkpart dazu und weisen Sie parted an, den Startpunkt bei 1 MB und den Endpunkt bei 3 MB zu setzen (dies erstellt eine Partition der Größe 2 MB).

(parted)mkpart primary 1 3
(parted)name 1 grub
(parted)set 1 bios_grub on
(parted)print
Model: Virtio Block Device (virtblk)
Disk /dev/sda: 20480MiB
Sector size (logical/physical): 512B/512B
Partition Table: gpt
  
Number   Start      End      Size     File system  Name   Flags
 1       1.00MiB    3.00MiB  2.00MiB               grub   bios_grub

Machen Sie das Gleiche für die Boot Partition (128 MB), Swap Partition (im Beispiel 512 MB) und der Root Partition, die die verbleibende Festplatte umspannt (für das die Endmarke als -1 anzugeben ist; Dies bedeutet das Ende der Festplatte minus ein MB, was das Weiteste ist bis wohin eine Partition gehen kann).

(parted)mkpart primary 3 131
(parted)name 2 boot
(parted)mkpart primary 131 643
(parted)name 3 swap
(parted)mkpart primary 643 -1
(parted)name 4 rootfs

Wenn Sie das UEFI Interface zum Booten des Systems nutzen (anstelle des BIOS), kennzeichnen Sie die Boot Partition als EFI System-Partition. Parted macht das automatisch, wenn die boot Option auf eine Partition angewendet wird:

(parted)set 2 boot on

Das Endergebnis sieht so aus:

(parted)print
Model: Virtio Block Device (virtblk)
Disk /dev/sda: 20480MiB
Sector size (logical/physical): 512B/512B
Partition Table: gpt
  
Number   Start      End      Size     File system  Name   Flags
 1       1.00MiB    3.00MiB  2.00MiB               grub   bios_grub
 2       3.00MiB    131MiB   128MiB                boot   boot
 3       131MiB     643MiB   512MiB                swap
 4       643MiB     20479MiB 19836MiB              rootfs
Notiz
Auf einer UEFI Installation würde das Boot-Flag bei der Boot Partition auftauchen.

Verwenden Sie den Befehl quit um parted zu beenden.

Alternative: fdisk

Notiz
Obwohl das aktuelle fdisk GPT unterstützen sollte hat sich gezeigt, dass damit immer noch einige Probleme bestehen. In der Anweisung unten wird davon ausgegangen, dass das verwendete Partitions-Layout MBR ist.

Die folgenden Teile erklären wie das Beispiel Partitions-Layout mit fdisk zu erstellen ist. Das Beispiel Partitions-Layout wurde bereits früher erwähnt:

Partition Beschreibung
/dev/sda1 BIOS Boot Partition
/dev/sda2 Boot Partition
/dev/sda3 Swap Partition
/dev/sda4 Root Partition

Ändern Sie das Partitions-Layout Ihren Vorstellungen entsprechen ab.

Anzeigen des Partitions-Layouts

fdisk ist ein beliebtes und leistungsstarkes Tool zum Aufteilen eine Festplatte in Partitionen. Starten Sie fdisk mit der Festplatte (in unserem Beispiel verwenden wir /dev/sda):

root #fdisk /dev/sda
Notiz
Um GPT Unterstützung zu verwenden fügen sie -t gpt hinzu. Es ist für den Fall dass das Standard-Verhalten der aktuelleren Entwicklung in fdisk auf MBR umgestellt wird empfehlenswert, die Ausgabe von fdisk gründlich zu untersuchen. Die verbleibenden Anweisungen gehen von einem MBR Layout aus.

Drücken Sie p um die aktuelle Konfiguration der Partitionen anzuzeigen:

Command (m for help):p
Disk /dev/sda: 240 heads, 63 sectors, 2184 cylinders
Units = cylinders of 15120 * 512 bytes
  
   Device Boot    Start       End    Blocks   Id  System
/dev/sda1   *         1        14    105808+  83  Linux
/dev/sda2            15        49    264600   82  Linux swap
/dev/sda3            50        70    158760   83  Linux
/dev/sda4            71      2184  15981840    5  Extended
/dev/sda5            71       209   1050808+  83  Linux
/dev/sda6           210       348   1050808+  83  Linux
/dev/sda7           349       626   2101648+  83  Linux
/dev/sda8           627       904   2101648+  83  Linux
/dev/sda9           905      2184   9676768+  83  Linux

Diese Festplatte beherbergt sieben Linux Dateisysteme (jedes mit einer dazugehörigen Partition gelistet als "Linux") und auch eine Swap Partition (gelistet als "Linux swap").

Löschen aller Partitionen

Löschen Sie zuerst alle existierenden Partitionen von der Festplatte. Drücken Sie d um eine Partition zu löschen. Zum Löschen einer vorhandenen Partition /dev/sda1:

Command (m for help):d
Partition number (1-4): 1

Die Löschung der Partition ist nun geplant. Sie taucht nicht länger auf wenn die Liste der der Partitionen ausgegeben wird (p), aber sie wird nicht gelöscht solange die Änderungen nicht gespeichert wurden. Dies erlaubt dem Benutzer die Operation abzubrechen, falls ein Fehler passiert ist - in diesem Fall drücken Sie umgehend q gefolgt von der Eingabetaste und die Partition wird nicht gelöscht.

Drücken Sie wiederholt p um die Partitionsliste anzuzeigen gefolgt von d und der Nummer der zu löschenden Patrition. Schließlich wird die Partitionstabelle leer sein:

Command (m for help):p
Disk /dev/sda: 30.0 GB, 30005821440 bytes
240 heads, 63 sectors/track, 3876 cylinders
Units = cylinders of 15120 * 512 = 7741440 bytes
  
Device Boot    Start       End    Blocks   Id  System

Jetzt, da die Partitionstabelle im Speicher leer ist, sind wir bereit die Partitionen zu erstellen.

BIOS Boot Partition erstellen

Erstellen Sie zunächst eine sehr kleine BIOS Boot Partition. Drücken Sie n für neue Partition, dann p für primäre Partition, gefolgt von 1 um die erste primäre Partition zu erstellen. Wenn Sie aufgefordert werden den ersten Sektor einzugeben, stellen Sie sicher dass die Partition bei 2048 beginnt (dies wird für den Bootloader benötigt) und drücken Sie Enter. Wenn Sie nach dem letzten Sektor gefragt werden geben Sie +2M ein, um eine 2 MB große Partition zu erstellen:

Notiz
Der Beginn bei Sektor 2048 ist eine Absicherung im Falle, dass der Bootloader diese Partition nicht für deren Nutzung erkennt.
Command (m for help):n
Command action
  e   extended
  p   primary partition (1-4)
p
Partition number (1-4): 1
First sector (64-10486533532, default 64): 2048
Last sector, +sectors +size{M,K,G} (4096-10486533532, default 10486533532): +2M

Kennzeichnen Sie die Partition für die EFI Zwecke:

Command (m for help):t
Selected partition 1
Hex code (type L to list codes): ef
Changed system type of partition 1 to ef (EFI (FAT-12/16/32))
Notiz
Von der Nutzung des EFI zusammen mit dem MBR Partition-Layout raten wir ab. Wenn ein EFI-fähiges System verwendet wird, nutzen Sie bitte das GPT-Layout.

Boot Partition erstellen

Erstellen Sie nun eine kleine Boot Partition. Drücken Sie n für neue Partition, dann p für primäre Partition, gefolgt von 2 um die zweite Primäre Partition zu erstellen. Wenn Sie aufgefordert werden den ersten Sektor einzugeben, bestätigen Sie die Voreinstellung durch Enter. Wenn Sie nach dem letzten Sektor gefragt werden geben Sie +128M ein, um eine 128 MB große Partition zu erstellen:

Command (m for help):n
Command action
  e   extended
  p   primary partition (1-4)
p
Partition number (1-4): 2
First sector (5198-10486533532, default 5198): (Hit enter)
Last sector, +sectors +size{M,K,G} (4096-10486533532, default 10486533532): +128M

Wenn Sie nun p drücken, wird die folgende Partitionstabelle angezeigt:

Command (m for help):p
Disk /dev/sda: 30.0 GB, 30005821440 bytes
240 heads, 63 sectors/track, 3876 cylinders
Units = cylinders of 15120 * 512 = 7741440 bytes
  
   Device Boot    Start       End    Blocks   Id  System
/dev/sda1             1         3      5198+  ef  EFI (FAT-12/16/32)
/dev/sda2             3        14    105808+  83  Linux

Drücken Sie a um das Boot-Flag der Partition zu aktivieren und wählen Sie 2. Achten Sie darauf, dass nach dem nochmaligen Drücken von p ein * in der "Boot"-Spalte platziert ist.

Swap Partition erstellen

Um die Swap Partition zu erstellen, drücken Sie n für neue Partition, dann p für primäre Partition und schließlich 3 um die dritte primäre Partition /dev/sda3 zu erstellen. Wenn Sie aufgefordert werden den ersten Sektor einzugeben, bestätigen Sie die Voreinstellung durch Enter. Wenn Sie nach dem letzten Sektor gefragt werden geben Sie +512M ein (oder jede andere Größe die Sie als Swap-Speicherplatz benötigen), um eine 512 MB große Partition zu erstellen.

Nachdem dies erledigt ist, drücken Sie t um den Partitionstyp einzustellen, 3 um die gerade erzeugte Partition auszuwählen und geben Sie 82 ein um den Partitionstyp auf "Linux Swap" zu setzen.

Root Partition erstellen

Um schließlich die Root Partition zu erstellen, drücken Sie ein weiteres Mal n um eine neue Partition zu erstellen und p für primäre Partition. Drücken Sie 4 um die vierte primäre Partition /dev/sda4 zu erstellen. Wenn Sie aufgefordert werden den ersten Sektor einzugeben, bestätigen Sie die Voreinstellung durch Enter. Wenn Sie nach dem letzten Sektor gefragt werden bestätigen Sie nochmals die Voreinstellung durch Enter, um den bisher noch frei verbliebenen restlichen Festplattenanteil dafür zu verwenden. Nachdem Sie diese Schritte abgeschlossen haben, sollte die Eingabe von p eine Partitionstabelle ausgeben, die der folgenden ähnlich sehen sollte:

Command (m for help):p
Disk /dev/sda: 30.0 GB, 30005821440 bytes
240 heads, 63 sectors/track, 3876 cylinders
Units = cylinders of 15120 * 512 = 7741440 bytes
  
   Device Boot    Start       End    Blocks   Id  System
/dev/sda1             1         3      5198+  ef  EFI (FAT-12/16/32)
/dev/sda2   *         3        14    105808+  83  Linux
/dev/sda3            15        81    506520   82  Linux swap
/dev/sda4            82      3876  28690200   83  Linux

Partitions-Layout speichern

Um die Partitionstabelle zu speichern und fdisk zu beenden Drücken Sie w.

Command (m for help):w

Mit den erstellten Partitionen, ist es jetzt an der Zeit Dateisysteme darauf anzulegen.



Erstellung von Dateisystemen

Einleitung

Jetzt da die Partitionen erzeugt sind, ist es an der Zeit ein Dateisystem darauf anzulegen. Im nächsten Abschnitt werden die unterschiedlichen Dateisysteme beschrieben, die Linux unterstützt. Leser die bereits wissen welches Dateisystem sie verwenden wollen, können bei Dateisystem auf Partition anlegen fortfahren. Andernfalls lesen Sie bitte weiter um über die verfügbaren Dateisysteme zu erfahren ...

Dateisysteme

Mehrere Dateisysteme sind verfügbar. Einige davon gelten als stabil auf der x86 Architektur. Es ist ratsam sich über das Dateisystem und dessen Unterstützungsgrad zu informieren, bevor Sie sich für ein eher experimentelles für wichtige Partitionen entscheiden.

ext2
Das ist das erprobte und wahre Linux Dateisystem aber es hat kein Metadaten-Journaling. Dies bedeutet, dass normale ext2 Dateisystemüberprüfungen beim Systemstart ziemlich zeitaufwändig sein können. Mittlerweile gibt es eine gute Auswahl an Journaling-Dateisystemen, die sehr schnell auf Konsistenz überprüft werden können und deshalb ihren Nicht-Journaling-Ausführungen im Allgemeinen bevorzugt werden. Journaling-Dateisysteme verhindern lange Verzögerungen wenn das System gebootet ist und es passiert, dass das Dateisystem in einem inkonsistenten Zustand ist.
ext3
Die Journaling-Version des Dateisystems ext2. Es bietet Metadaten-Journaling für schnelle Wiederherstellung zusätzlich zu anderen Journaling-Modi wie Full-Data- und Ordered-Data-Journaling. Es verwendet einen H-Baum (Htree) Index der hohe Leistung in fast allen Situationen ermöglicht. Kurz gesagt, ext3 ist ein sehr gutes und verlässliches Dateisystem.
ext4
Ursprünglich als Abspaltung von ext3 entstanden, bringt ext4 neue Funktionen, Leistungsverbesserungen und den Wegfall der Größenbeschränkungen durch moderate Änderungen des On-Disk-Formats. Es kann Datenträger mit bis zu 1 EB und mit Dateigrößen von bis zu 16 TB umspannen. Anstelle der klassischen ext2/3 Bitmap-Block-Allokation nutzt ext4 Extents, die die Performance bei großen Dateien verbessern und Fragmentierung reduzieren. ext4 bietet zusätzlich ausgereiftere Block-Allokation-Algorithmen (Zeitverzögerte Allokation und Mehrfache Preallokation), die dem Dateisystemtreiber mehrere Möglichen bieten das Layout der Daten auf der Festplatte zu optimieren. Es ist das empfohlene Allzweck-Dateisystem für jede Plattform.
JFS
Das Hochleistungs-Journaling-Dateisystem von IBM. JFS ist ein schlankes, schnelles und verlässliches B+-Baum basiertes Dateisystem mit guter Performance unter verschiedensten Gegebenheiten.
ReiserFS
Ein B+-Baum basiertes Journaling-Dateisystem mit einer guten Allgemeinleistung, besonders im Umgang mit winzigen Dateien für den Preis von mehreren CPU-Zyklen. ReiserFS scheint weniger gewartet zu werden als andere Dateisysteme.
XFS
Ein Dateisystem mit Metadaten-Journaling, das mit einer Reihe robuster Fähigkeiten daherkommt und für Skalierbarkeit optimiert ist. XFS scheint gegenüber unterschiedlichen Hardwareproblemen weniger Fehlertolerant zu sein.
vfat
Ebenfalls als FAT32 bekannt, wird es von Linux unterstützt, aber unterstützt selbst keine Berechtigungseinstellungen. Es wird vor allem aus Kompatibilitätsgründen zu anderen Betriebssystemen (hauptsächlich Microsoft Windows) verwendet. vfat ist zudem eine Notwendigkeit für manche Systemfirmware (wie UEFI).

Bei der Verwendung von ext2, ext3 oder ext4 auf kleinen Partitionen (kleiner als 8 GB), sollte das Dateisystem mit den passenden Optionen erstellt werden um genügend Inodes zu reservieren. Die Anwendung mke2fs verwendet die "bytes-per-inode"-Einstellung um zu berechnen wie viele Inodes eine Dateisystem haben sollte. Auf kleineren Partitionen ist es ratsam die berechnete Anzahl der Inodes zu erhöhen.

Bei ext2 kann dies mit dem folgenden Befehl erfolgen:

root #mke2fs -T small /dev/<device>

Dies vervierfacht die Zahl der Inodes für ein angegebenes Dateisystem in der Regel, da es dessen "bytes-per-inode" (Bytes pro Inode) von 16 kB auf 4 kB pro Inode reduziert. Durch die Angabe des Verhältnisses kann dies sogar weiter optimiert werden:

root #mke2fs -i <ratio> /dev/<device>

Dateisystem auf Partition anlegen

Um ein Dateisystem auf einer Partition oder einem Datenträger zu erstellen, gibt es für jedes mögliche Dateisystem Werkzeuge:

Dateisystem Befehl
ext2 mkfs.ext2
ext3 mkfs.ext3
ext4 mkfs.ext4
reiserfs mkreiserfs
xfs mkfs.xfs
jfs mkfs.jfs
vfat mkfs.vfat

Um beispielsweise die Boot-Partition (/dev/sda2) in ext2 und die Root-Partition (/dev/sda4) in ext4 wie in der Beispiel-Partitionsstruktur zu bekommen, würden die folgenden Befehle benutzt:

root #mkfs.ext2 /dev/sda2
root #mkfs.ext4 /dev/sda4

Erzeugen Sie nun die Dateisysteme auf den zuvor erzeugten Partitionen (oder logischen Laufwerken).

Aktivieren der Swap-Partition

mkswap ist der Befehl der verwendet wird um Swap-Partitionen zu initialisieren:

root #mkswap /dev/sda3

Zur Aktivierung der Swap-Partition verwenden Sie swapon:

root #swapon /dev/sda3

Erzeugen und aktivieren Sie jetzt die Swap-Partition mit den oben genannten Befehlen.

Einhängen

Nun, da die Partitionen initialisiert sind und ein Dateisystem beinhalten, ist es an der Zeit diese einzuhängen. Verwenden Sie den Befehl mount, aber vergessen Sie nicht die notwendigen Einhänge-Verzeichnisse für jede Partition zu erzeugen. Als Beispiel hängen wir die Root- und Boot-Partition ein:

root #mount /dev/sda4 /mnt/gentoo
root #mkdir /mnt/gentoo/boot
root #mount /dev/sda2 /mnt/gentoo/boot
Notiz
Wenn sich /tmp/ auf einer separaten Partition befinden muss, ändern Sie die Berechtigungen nach dem Einhängen folgendermaßen:
root #chmod 1777 /mnt/gentoo/tmp
Dies gilt ebenfalls für /var/tmp.

In der Anleitung wird später das Dateisystem proc (eine virtuelle Schnittstelle zum Kernel) zusammen mit anderen Kernel-Pseudodateisystemen eingehängt. Zunächst installieren wir jedoch die Gentoo Installationsdateien.




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Installation
About the installation
Choosing the media
Configuring the network
Preparing the disks
Installing stage3
Installing base system
Configuring the kernel
Configuring the system
Installing tools
Configuring the bootloader
Finalizing
Working with Gentoo
Portage introduction
USE flags
Portage features
Initscript system
Environment variables
Working with Portage
Files and directories
Variables
Mixing software branches
Additional tools
Custom package repository
Advanced features
Network configuration
Getting started
Advanced configuration
Modular networking
Wireless
Adding functionality
Dynamic management


Installation eines Stage-Tarballs

Datum und Uhrzeit einstellen

Before installing Gentoo, it is a good idea to be sure the date and time are set correctly. A mis-configured clock may lead to strange results: base system files should be extracted with accurate time stamps. In fact, due to several websites and services using encrypted communications (SSL/TLS), it might not be possible to download the installation files at all if the system clock is too far skewed!

Verify the current date and time by running the date command:

root #date
Mon Oct  3 13:16:22 PDT 2016

If the date/time displayed is wrong, update it using one of the methods below.

Notiz
Motherboards that do not include a Real-Time Clock (RTC) should be configured to automatically sync the system clock with a time server. This is also true for systems that do include a RTC, but have a failed battery.

Automatic

Official Gentoo installation media includes the ntpd command (available through the net-misc/ntp package). Official media includes a configuration file pointing to ntp.org time servers. It can be used to automatically sync the system clock to UTC time using a time server. Using this method requires a working network configuration and may not be available on all architectures.

Warnung
Automatic time sync comes at a price. It will reveal the system's IP address and related network information to a time server (in the case of the example below ntp.org). Users with privacy concerns should be aware of this before setting the system clock using the below method.
root #ntpd -q -g

Manual

The date command can also be used to perform a manual set on the system clock. Use the MMDDhhmmYYYY syntax (Month, Day, hour, minute and Year).

UTC time is recommended for all Linux systems. Later on during the installation a timezone will be defined. This will modify the display of the clock to local time.

Um beispielsweise die Zeit auf den 29. März 2014, 16:21 Uhr einzustellen, geben Sie folgendes ein:

root #date 032916212014

Choosing a stage tarball

Multilib (32 and 64-bit)

Choosing a base tarball for the system can save a considerable amount of time later on in the installation process, specifically when it is time to choose a system profile. The selection of a stage tarball will directly impact future system configuration and can save a headache or two later on down the line. The multilib tarball uses 64-bit libraries when possible, and only falls back to the 32-bit versions when necessary for compatibility. This is an excellent option for the majority of installations because it provides a great amount of flexibility for customization in the future. Those who desire their systems to be capable of easily switching profiles should download the multilib tarball option for their respective processor architecture.

Most users should not use the 'advanced' tarballs options; they are for specific software or hardware configurations.

No-multilib (pure 64-bit)

Selecting a no-multilib tarball to be the base of the system provides a complete 64-bit operating system environment. This effectively renders the ability to switch to multilib profiles improbable, but possible. Those who are just starting out with Gentoo should not choose a no-multilib tarball unless it is absolutely necessary.

Warnung
Be aware, migrating from a no-multilib to a multilib system requires an extremely well-working knowledge of Gentoo and the lower-level toolchain (it may even cause our Toolchain developers to shudder a little). It is not for the faint of heart and is beyond the scope of this guide.

Stage-Tarball herunterladen

Gehen Sie zum Gentoo Einhängepunkt, wo das Root-Dateisystem eingebunden ist (wahrscheinlich /mnt/gentoo):

root #cd /mnt/gentoo

Abhängig vom Installationsmedium stehen mehrere Tools zum Download der Stage-Datei zur Verfügung. Eines dieser Werkzeuge ist links, ein nicht-grafischer, menügesteuerter Browser. Um eine Stage-Datei herunterzuladen surfen Sie wie folgt zur Gentoo Spiegelserverliste:

Graphical browsers

Those using environments with fully graphical web browsers will have no problem copying a stage file URL from the main website's download section. Simply select the appropriate tab, right click the link to the stage file, then Copy link address (Firefox) or Copy link location (Chromium) to copy the link to the clipboard, then paste the link to the wget utility on the command-line to download the stage tarball:

root #wget <PASTED_STAGE_URL>

Command-line browsers

More traditional readers or 'old timer' Gentoo users, working exclusively from command-line may prefer using links, a non-graphical, menu-driven browser. To download a stage, surf to the Gentoo mirror list like so:

Um einen HTTP-Proxy mit links zu verwenden, übergeben Sie die URL mit der -http-proxy Option:

root #links -http-proxy proxy.server.com:8080 http://www.gentoo.org/main/de/mirrors.xml

Neben links gibt es auch den Browser lynx. Wie links ist es ein nicht-grafischer Browser, aber er ist nicht menügesteuert.

Wenn ein Proxy definiert werden muss, exportieren Sie die http_proxy und/ oder ftp_proxy Variablen:

root #export http_proxy="http://proxy.server.com:port"
root #export ftp_proxy="http://proxy.server.com:port"

In der Spiegel-Liste wählen Sie einen Spiegel in der Nähe. Für gewöhnlich genügen HTTP Spiegel, andere Protokolle stehen aber auch zur Verfügung. Gehen Sie in das Verzeichnis releases/x86/autobuilds/. Dort werden alle verfügbaren Stage-Dateien angezeigt (sie können in Unterverzeichnissen gespeichert sein, benannt nach den einzelnen Sub-Architekturen). Wählen Sie eine aus und drücken Sie D zum Download.

After the stage file download completes, it is possible to verify the integrity and validate the contents of the stage tarball. Those interested should proceed to the next section.

Wenn Sie fertig sind, drücken Sie Q um den Browser zu beenden.

Verifying and validating

Notiz
Some tarballs are being delivered via xz compression. When downloading a tarball ending in .tar.xz, be sure to adjust the tarball filename from .tar.bz2 in the following commands.

Wie bei der minimalen Installations-CDs stehen zusätzliche Downloads zur Verfügung:

  • Eine Datei .CONTENTS, die eine Liste aller Dateien im Stage Tarball enthält.
  • Eine Datei .DIGESTS, die Prüfsummen der Stage Datei unter verschiedenen Algorithmen beinhaltet.
  • Eine Datei .DIGESTS.asc, die wie die Datei .DIGESTS Prüfsummen der Stage unter verschiedenen Algorithmen beinhaltet, allerdings zusätzlich kryptographisch signiert um sicherzustellen, dass es durch das Gentoo-Projekt zur Verfügung gestellt wurde.
  • A .CONTENTS file that contains a list of all files inside the stage tarball.
  • A .DIGESTS file that contains checksums of the stage file in different algorithms.
  • A .DIGESTS.asc file that, like the .DIGESTS file, contains checksums of the stage file in different algorithms, but is also cryptographically signed to ensure it is provided by the Gentoo project.

Nach dem Herunterladen der Stage-Datei ist es möglich die Integrität des heruntergeladenen Stage-Tarballs zu überprüfen. Verwenden Sie openssl und vergleichen Sie die Ausgabe mit den Prüfsummen die durch die Dateie .DIGESTS oder .DIGESTS.asc zur Verfügung gestellt wird.

Zur Überprüfung der SHA512 Prüfsumme zum Beispiel:

root #openssl dgst -r -sha512 stage3-x86-<release>.tar.bz2

Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung des Befehls sha512sum:

root #sha512sum stage3-x86-<release>.tar.bz2

Zur Validierung der Whirlpool Prüfsumme:

root #openssl dgst -r -whirlpool stage3-x86-<release>.tar.bz2

Vergleichen Sie die Ausgabe dieser Befehle mit dem Wert der in den .DIGESTS(.asc) Dateien eingetragen ist. Die Werte müssen übereinstimmen, andernfalls ist möglicherweise die heruntergeladene Datei beschädigt (oder die DIGEST-Datei ist es).

Genau wie bei der ISO-Datei ist es ebenfalls möglich die kryptographische Signatur der Datei .DIGESTS.asc mit gpg zu überprüfen, um sicherzustellen dass die Prüfsummen nicht manipuliert wurden:

root #gpg --verify stage3-x86-<release>.tar.bz2.DIGESTS.asc

Stage-Tarball entpacken

Entpacken Sie das heruntergeladene Stage auf dem System. Wir verwenden tar um fortzufahren:

root #tar xvjpf stage3-*.tar.bz2

Stellen Sie sicher, dass die gleichen Optionen (xvjpf) verwendet werden. Das x steht für Extrahieren, das v für Verbose (wortreich) um zu sehen was beim Extraktionsprozess vor sich geht (optional), das j für Entpacken mit bzip2, das p (Perserve) für den Erhalt der Dateirechte und das f (File) gibt an, dass wir eine Datei und nicht die Standardeingabe extrahieren wollen.

Jetzt da das Stage installiert ist, fahren Sie mit dem konfigurieren der Compiler-Optionen fort.

Compiler-Optionen konfigurieren

Einleitung

To optimize Gentoo, it is possible to set a couple of variables which impacts the behavior of Portage, Gentoo's officially supported package manager. All those variables can be set as environment variables (using export) but that isn't permanent. To keep the settings, Portage reads in the /etc/portage/make.conf file, a configuration file for Portage.

Notiz
A commented listing of all possible variables can be found in /mnt/gentoo/usr/share/portage/config/make.conf.example. For a successful Gentoo installation only the variables that are mentioned below need to be set.

Fire up an editor (in this guide we use nano) to alter the optimization variables we will discuss hereafter.

root #nano -w /mnt/gentoo/etc/portage/make.conf

From the make.conf.example file it is obvious how the file should be structured: commented lines start with "#", other lines define variables using the VARIABLE="content" syntax. Several of those variables are discussed next.

CFLAGS und CXXFLAGS

The CFLAGS and CXXFLAGS variables define the optimization flags for GCC C and C++ compilers respectively. Although those are defined generally here, for maximum performance one would need to optimize these flags for each program separately. The reason for this is because every program is different. However, this is not manageable, hence the definition of these flags in the make.conf file.

In make.conf one should define the optimization flags that will make the system the most responsive generally. Don't place experimental settings in this variable; too much optimization can make programs behave bad (crash, or even worse, malfunction).

We will not explain all possible optimization options. To understand them all, read the GNU Online Manual(s) or the gcc info page (info gcc - only works on a working Linux system). The make.conf.example file itself also contains lots of examples and information; don't forget to read it too.

A first setting is the -march= or -mtune= flag, which specifies the name of the target architecture. Possible options are described in the make.conf.example file (as comments). A commonly used value is native as that tells the compiler to select the target architecture of the current system (the one users are installing Gentoo on).

A second one is the -O flag (that is a capital O, not a zero), which specifies the gcc optimization class flag. Possible classes are s (for size-optimized), 0 (zero - for no optimizations), 1, 2 or even 3 for more speed-optimization flags (every class has the same flags as the one before, plus some extras). -O2 is the recommended default. -O3 is known to cause problems when used system-wide, so we recommend to stick to -O2.

Another popular optimization flag is -pipe (use pipes rather than temporary files for communication between the various stages of compilation). It has no impact on the generated code, but uses more memory. On systems with low memory, gcc might get killed. In that case, do not use this flag.

Using -fomit-frame-pointer (which doesn't keep the frame pointer in a register for functions that don't need one) might have serious repercussions on the debugging of applications.

When the CFLAGS and CXXFLAGS variables are defined, combine the several optimization flags in one string. The default values contained in the stage3 archive that is unpacked should be good enough. The following one is just an example:

CODE Example CFLAGS and CXXFLAGS variables
# Compiler flags to set for all languages
COMMON_FLAGS="-O2 -march=i686 -pipe"
# Use the same settings for both variables
CFLAGS="${COMMON_FLAGS}"
CXXFLAGS="${COMMON_FLAGS}"
Tip
Although the GCC optimization article has more information on how the various compilation options can affect a system, the Safe CFLAGS article may be a more practical place for beginners to start optimizing their systems.

MAKEOPTS

The MAKEOPTS variable defines how many parallel compilations should occur when installing a package. A good choice is the number of CPUs (or CPU cores) in the system plus one, but this guideline isn't always perfect.

CODE Example MAKEOPTS declaration in make.conf
MAKEOPTS="-j2"

Auf die Plätze, fertig, los!

Update the /mnt/gentoo/etc/portage/make.conf file to match personal preference and save (nano users would hit Ctrl+X).

Then continue with Installing the Gentoo base system.




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Chrooten

Optional: Spiegelserver wählen

Distributionsdateien

Um den Quellcode zügig herunterzuladen wird empfohlen einen schnellen Spiegel auszuwählen. Portage schaut in die Datei make.conf nach der Variable GENTOO_MIRRORS und verwendet darin aufgelistete Spiegel. Es ist möglich zur Gentoo Mirror Liste zu surfen und nach einem Spiegel (oder mehreren Spiegeln) zu suchen, die nahe dem Systemstandort liegen (da diese meistens die schnellsten sind). Allerdings bieten wir ein nettes Tool namens mirrorselect, das den Benutzern ein schönes Interface zur Auswahl der benötigten Spiegel bietet. Gehen Sie einfach zu den Spiegeln der Wahl und drücken Sie die Leertaste um einen oder mehrere Spiegel auszuwählen.

root #mirrorselect -i -o >> /mnt/gentoo/etc/portage/make.conf

Main Gentoo Repository

Eine zweiter wichtiger Schritt bei der Auswahl der Spiegel ist das primäre Gentoo-Repository ("main gentoo repository") über die Datei /etc/portage/repos.conf/gentoo.conf zu konfigurieren. Diese Datei beinhaltet die Informationen, die zum Synchronisieren des Portage-Trees erforderlich sind. Der Portage-Tree ist die Sammlung der Ebuilds und der zugehörigen Dateien, die all die Informationen enthalten, die Portage zum Download und zur Installation von Software-Paketen benötigt.

Das Konfigurieren des primären Gentoo-Repositories lässt sich ein paar einfachen Schritten erledigen. Zuallerst erstellen Sie das Verzeichnis repos.conf, falls es noch nicht existiert:

root #mkdir /mnt/gentoo/etc/portage/repos.conf

Dann kopieren Sie die von Portage bereitgestellte Gentoo-Repository-Konfigurationsdatei in das (neu erstellte) Verzeichnis repos.conf:

root #cp /mnt/gentoo/usr/share/portage/config/repos.conf /mnt/gentoo/etc/portage/repos.conf/gentoo.conf

Schauen Sie sich ruhig die Datei mit einem Texteditor oder mit dem cat-Befehl an. Die Datei sollte ein .ini-Format haben und ungefähr so aussehen:

DATEI /mnt/gentoo/etc/portage/repos.conf/gentoo.conf
[gentoo]
location = /usr/portage
sync-type = rsync
sync-uri = rsync://rsync.gentoo.org/gentoo-portage
auto-sync = yes

Der hier gezeigte Standard-Wert der Variable sync-uri wählt den Ort des Spiegelservers basierend auf einer Rotation. Das hilft dabei, die Bandbreitenbelastung auf Gentoos Infrastruktur auszugleichen und hilft in Fällen, in denen ein bestimmter Spiegelserver offline ist. Es wird empfohlen, diese Standard-URI beizubehalten.

Tip
Falls Sie an Details interessiert sind, finden Sie die offizielle Spezifikation der Portage Sync-Plugin-API in einem Artikel des Portage-Projekts.

DNS-Info kopieren

Eine Sache bleibt noch zu tun bevor Sie die neue Umgebung betreten und das ist das Kopieren der DNS-Informationen in die Datei /etc/resolv.conf. Dies ist notwendig um sicherzustellen, dass das Netzwerk auch nach dem Betreten der neuen Umgebung immer noch funktioniert. /etc/resolv.conf beinhaltet die Namensserver des Netzwerks.

Zum Kopieren dieser Information ist es empfehlenswert beim Befehl cp die Option -L zu verwenden. Wenn /etc/resolv.conf ein symbolischer Link ist stellt dies sicher, dass die Zieldatei anstelle des symbolischen Links selbst kopiert wird. Andernfalls würde der symbolische Link auf eine nicht existierende Datei zeigen (weil das Link-Ziel höchstwahrscheinlich in der neuen Umgebung nicht verfügbar ist).

root #cp -L /etc/resolv.conf /mnt/gentoo/etc/

Notwendige Dateisysteme einhängen

In wenigen Augenblicken wird Linux root (/) auf den neuen Ort geändert werden. Um Sicherzustellen dass die neue Umgebung richtig arbeitet, müssen bestimmte Dateisysteme dort ebenfalls verfügbar gemacht werden.

Die Dateisysteme, die verfügbar gemacht werden müssen, sind:

  • /proc/ ist ein ein Pseudo-Dateisystem (Die beinhalteten Dateien sehen aus wie gewöhnliche Dateien, sie werden jedoch im laufenden Betrieb generiert). Der Kernel stellt hier der Umgebung Informationen zur Verfügung.
  • /sys/ ist ein Pseudo-Dateisystem wie /proc/ ist. Einst war es dafür gedacht, dieses zu ersetzen, und es ist besser strukturiert als /proc/.
  • /dev/ ist ein gewöhnliches Dateisystem, teilweise vom Linux Device Manager (normalerweise udev) verwaltet, das alle Gerätedateien enthält.

/proc/ wird an /mnt/gentoo/proc/ eingehängt (mount), wohingegen die anderen zwei über mount --rbind eingebunden werden. Das letztere bedeutet beispielsweise dass /mnt/gentoo/sys/ in Wirklichkeit /sys/ ist (es ist lediglich ein zweiter Einstiegspunkt zum selben Dateisystem), wohingegen /mnt/gentoo/proc/ ein neuer Einhängepunkt (sozusagen eine neue Instanz) des Dateisystems ist.

root #mount -t proc proc /mnt/gentoo/proc
root #mount --rbind /sys /mnt/gentoo/sys
root #mount --make-rslave /mnt/gentoo/sys
root #mount --rbind /dev /mnt/gentoo/dev
root #mount --make-rslave /mnt/gentoo/dev
Notiz
Die --make-rslave Operationen werden für die spätere systemd Unterstützung bei der Installation benötigt.
Warnung
Bei der Verwendung von nicht-Gentoo Installationsmedien könnte dies nicht ausreichen. Bei einigen Distributionen ist /dev/shm ein symbolischer Link zu /run/shm/ der nach chroot ungültig wird. Dies kann behoben werden indem Sie /dev/shm/ im Voraus zu einem entsprechenden tmpfs mount machen:
root #rm /dev/shm && mkdir /dev/shm
root #mount -t tmpfs -o nosuid,nodev,noexec shm /dev/shm

Stellen Sie zudem sicher, dass Mode 1777 gesetzt ist:

root # chmod 1777 /dev/shm

Betreten der neuen Umgebung

Nun da alle Partitionen initialisiert sind und die Basis-Umgebung installiert ist, wird es Zeit die neue Installationsumgebung durch chroot zu betreten. Das bedeutet, dass die Sitzung ihr Wurzelverzeichnis (/) von der aktuellen Installationsumgebung (Installations-CD oder anderes Installationsmedium) zum Installationssystem (nämlich die initialisierten Partitionen) ändert. Daher der Name change root oder chroot.

Dieses Chrooten erfolgt in drei Schritten:

  1. Das Wurzelverzeichnis wird mit Hilfe von chroot von / (auf dem Installationsmedium) auf /mnt/gentoo/ (auf den Partitionen) geändert.
  2. Einige Einstellungen (jene in /etc/profile) werden über den Befehl source neu in den Speicher geladen.
  3. Die primäre Eingabeaufforderung wird geändert, damit wir nicht vergessen, dass diese Sitzung innerhalb einer chroot-Umgebung läuft.
root #chroot /mnt/gentoo /bin/bash
root #source /etc/profile
root #export PS1="(chroot) $PS1"

Von diesem Punkt an werden alle Aktionen direkt auf der neuen Gentoo Linux Umgebung ausgeführt. Natürlich sind wir lange noch nicht fertig. Das ist auch der Grund warum die Installation noch einige Abschnitte mehr hat. :-)

Tip
If the Gentoo installation is interrupted anywhere after this point, it should be possible to 'resume' the installation at this step. There is no need to repartition the disks again! Simply mount the root partition and run the steps above starting with copying the DNS info to re-enter the working environment. This is also useful for fixing bootloader issues. More information can be found in the chroot article.

Mounting the boot partition

Now that the new environment has been entered, it is necessary to create and mount the /boot partition. This will be important when it is time to compile the kernel and install the bootloader:

root #mkdir /boot
root #mount /dev/sda2 /boot

Portage konfigurieren

Portage-Snapshot installieren

Der nächste Schritt besteht darin, einen Portage-Snapshot zu installieren. Dieser besteht aus einer Sammlung von Dateien, die Portage darüber informieren, welche Softwaretitel zur Installation zur Verfügung stehen, welche Profile der Administrator auswählen kann, usw.

Die Verwendung von emerge-webrsync wird empfohlen. Dies holt sich den neuesten Portage-Snapshot (den Gentoo tagesaktuell veröffentlicht) von einem der Gentoo-Spiegel und installiert ihn auf dem System.

This will fetch the latest snapshot (which is released on a daily basis) from one of Gentoo's mirrors and install it onto the system:

root #emerge-webrsync
Notiz
Während dieser Operation könnte sich emerge-webrsync über das Fehlen von /usr/portage/ beschweren. Dies ist zu erwarten und kein Grund zur Sorge - das Tool wird das Verzeichnis anlegen.

Von diesem Punkt an könnte Portage erwähnen, dass bestimmte Updates empfehlenswert sind. Dies ist deshalb so, weil möglicherweise neuere Versionen bestimmter System-Pakete, die zuvor durch die stage3 Datei installiert wurden, verfügbar sind. Portage wird sich nun dessen bewusst, weil ein neuer Portage-Snapshot installiert ist. Dies kann im Augenblick bedenkenlos ignoriert werden. Die Updates können durchgeführt werden, nachdem die Gentoo Installation abgeschlossen ist.

Optional: Portage-Tree aktualisieren

Es ist möglich, den Portage-Tree auf die neueste Version zu aktualisieren. Der vorhergehende Befehl emerge-webrsync hat eine sehr aktuellen Portage-Snapshot installiert (in der Regel nicht älter als 24 Stunden). Deshalb ist dieser Schritt auf jeden Fall optional.

Angenommen Sie benötigen die neuesten Paket-Updates (bis zu 1 Stunde), dann benutzen Sie emerge --sync. Dieser Befehl nutzt das rsync Protokoll zur Aktualisierung des Portage-Trees (welcher zuvor durch emerge-webrsync bezogen wurde) auf den aktuellsten Stand.

root #emerge --sync

Auf langsamen Terminals, wie einigen Framebuffer- oder seriellen Konsolen, ist es empfehlenswert die Option --quiet zu nutzen, um den Vorgang zu beschleunigen:

root #emerge --sync --quiet

News Einträge lesen

Wenn ein Portage-Tree auf das System synchronisiert wird, könnte Portage den Benutzer wie folgt warnen:

CODE Portage informiert den Benutzer über Neuigkeiten
 * IMPORTANT: 2 news items need reading for repository 'gentoo'.
 * Use eselect news to read news items.

Die Portage Nachrichteneinträge wurden als Kommunikationsmedium geschaffen, um den Benutzern wichtige Mitteilungen über den rsync Baum zukommen lassen zu können. Zur Verwaltung verwenden Sie eselect news. Die Anwendung eselect ist ein Gentoo-Programm, das eine gemeinsame Verwaltungsschnittstelle für System-Änderungen und -Operationen bietet. In diesem Fall wird eselect aufgefordert das Modul news zu verwenden.

Im Modul news werden drei Operationen am meisten genutzt:

  • Mit list wird eine Übersicht der verfügbaren News-Einträge angezeigt.
  • Mit read können die News-Einträge gelesen werden.
  • Mit purge lassen sich News-Einträge löschen, sobald sie gelesen wurden. Ein erneutes Einlesen erfolgt nicht.
root #eselect news list
root #eselect news read

Mehr Informationen zum Newsreader sind über seine Manpage verfügbar:

root #man news.eselect

Auswahl des richtigen Profils

Warnung
Do not select any of the the 17.1 profiles until reading the corresponding 17.1 news item. This profile is experimental and requires special migration instructions.

Ein Profil (profile) ist eine Basiskomponente für jedes Gentoo System. Es definiert nicht nur Standardwerte für USE, CFLAGS und andere wichtige Variablen, sondern legt das System auf einen bestimmten Bereich von Paketversionen fest. Dies wird alles von den Gentoo-Entwicklern gepflegt.

Mit eselect können Sie sich anschauen, welches Profil das System momentan nutzt, diesmal mit dem Modul profile:

root #eselect profile list
Available profile symlink targets:
  [1]   default/linux/x86/13.0 *
  [2]   default/linux/x86/13.0/desktop
  [3]   default/linux/x86/13.0/desktop/gnome
  [4]   default/linux/x86/13.0/desktop/kde
Notiz
Die Ausgabe des Befehls ist nur ein Beispiel und kann sich im Laufe der Zeit ändern.

Wie Sie sehen können stehen ebenfalls Desktop-Unterprofile für einige Architekturen zur Verfügung.

Warnung
Profile upgrades are not to be taken lightly. When selecting the initial profile, make sure to use profile corresponding to the same version as the one initially used by stage3 (e.g. 13.0). Each new profile version is announced through a news item containing migration instructions. Make sure to read it and follow them before switching to a newer profile.

Nach dem Betrachten der verfügbaren Profile für die x86 Architektur kann der Benutzer ein anderes Profil das er verwenden will auswählen:

root #eselect profile set 2

Notiz
Das developer Unterprofil ist eigens für die Gentoo Linux Entwicklung und nicht für die Nutzung durch reguläre Benutzer gedacht.

Updating the @world set

At this point, it is wise to update the system's @world set so that a base can be established.

This following step is necessary so the system can apply any updates or USE flag changes which have appeared since the stage3 was built and from any profile selection:

root #emerge --ask --verbose --update --deep --newuse @world
Tip
If a full scale desktop environment profile has been selected this process could greatly extend the amount of time necessary for the install process. Those in a time crunch can work by this 'rule of thumb': the shorter the profile name, the less specific the system's @world set; the less specific the @world set, the fewer packages the system will require. In other words:
  • selecting default/linux/amd64/13.0 will require very few packages to be updated, whereas
  • selecting default/linux/amd64/13.0/desktop/gnome/systemd will require many packages to be installed since the init system is changing from OpenRC to systemd, and the GNOME desktop environment framework will be installed.

USE Variable konfigurieren

USE ist eine der mächtigsten Variablen, die Gentoo seinen Benutzern bietet. Mehrere Programme können mit oder ohne optionale Unterstützung für bestimmte Dinge kompiliert werden. Beispielsweise können einige Programme mit GTK- oder Qt-Unterstützung kompiliert werden. Andere können mit oder ohne SSL Unterstützung kompiliert werden. Einige Programme können sogar mit Framebuffer-Unterstützung (svgalib) anstelle von X11-Unterstützung (X-Server) kompiliert werden.

Die meisten Distributionen kompilieren ihre Pakete mit Unterstützung für möglichst viel. Dies erhöht die Größe der Programme und verlängert die Programmstartzeit, nicht zu erwähnen die enorme Menge von Abhängigkeiten. Mit Gentoo können die Benutzer definieren mit welchen Optionen ein Paket kompiliert werden soll. Hier kommt USE ins Spiel.

In der Variablen USE definieren die Benutzer Schlüsselwörter die auf Optionen beim kompilieren abgebildet werden. Beispielsweise kompiliert ssl SSL-Unterstützung in die Programme, die das unterstützen. -X entfernt X-Server-Unterstützung (beachten Sie das Minuszeichen am Anfang). gnome gtk -kde -qt4 kompiliert Programme mit GNOME- (und GTK-) Unterstützung und nicht mit KDE- (und Qt-) Unterstützung. Das führt zu einem System, das komplett für GNOME optimiert ist (vorausgesetzt die Architektur unterstützt es).

Die Standard-USE-Einstellungen befinden sich in den make.defaults Dateien des Gentoo-Profils, das das System verwendet. Gentoo benutzt ein (komplexes) Vererbungssystem für seine Profile, in das wir in dieser Phase nicht eintauchen wollen. Der einfachste Weg die momentan aktiven USE Einstellungen zu überprüfen ist emerge --info auszuführen und die Zeile auszuwählen, die mit USE beginnt:

root #emerge --info | grep ^USE
USE="X acl alsa amd64 berkdb bindist bzip2 cli cracklib crypt cxx dri ..."
Notiz
Das obige Beispiel ist verkürzt, die tatsächliche Liste der USE-Werte ist viel viel länger.

Eine vollständige Beschreibung der verfügbaren USE-Flags finden Sie auf dem System in der Datei /usr/portage/profiles/use.desc.

root #less /usr/portage/profiles/use.desc

Innerhalb des Befehls less können Sie mit Hilfe der Tasten und scrollen. Zum Beenden drücken Sie q.

Als Beispiel zeigen wir die USE Einstellung für ein KDE-basiertes System mit DVD, ALSA und CD-Aufnahme Unterstützung:

root #nano -w /etc/portage/make.conf
DATEI /etc/portage/make.confUSE Einstellung für ein KDE-basiertes System mit Unterstützung für DVD, ALSA und CD-Aufnahme
USE="-gtk -gnome qt4 kde dvd alsa cdr"

Wenn USE in /etc/portage/make.conf definiert ist, dann wird ein bestimmtes USE-Flag zur Standard Liste hinzugefügt (oder davon entfernt, wenn das USE-Flag mit dem Zeichen - beginnt). Benutzer die alle Standard-USE-Einstellungen ignorieren wollen und sie komplett selbst verwalten möchten, sollten die USE-Definition in make.conf mit -* beginnen:

DATEI /etc/portage/make.confStandard USE-Flags ignorieren
USE="-* X acl alsa ..."
Warnung
Although possible, setting -* (as seen in the example above) is discouraged as carefully chosen USE flag defaults may be configured in some ebuilds to prevent conflicts and other errors.

Optional: Configuring the ACCEPT_LICENSE variable

All of the Gentoo packages are tagged with the license(s) the package falls under. This allows users to select software by specific licenses or groups of licenses prior to installing it.

Wichtig
The LICENSE variable in an ebuild is only a guideline for Gentoo developers and users. It is not a legal statement, and there is no guarantee that it will reflect reality. So don't rely on it, but check the package itself in depth, including all files that you use.

Portage uses the ACCEPT_LICENSE variable to determine which packages to allow without prompting the user for the licenses previously accepted. Exceptions can be made per-package in /etc/portage/package.license as well.

The license groups defined in the Gentoo repository, managed by the Gentoo Licenses project, are:

Group Name Description
@GPL-COMPATIBLE GPL compatible licenses approved by the Free Software Foundation [a_license 1]
@FSF-APPROVED Free software licenses approved by the FSF (includes @GPL-COMPATIBLE)
@OSI-APPROVED Licenses approved by the Open Source Initiative [a_license 2]
@MISC-FREE Misc licenses that are probably free software, i.e. follow the Free Software Definition [a_license 3] but are not approved by either FSF or OSI
@FREE-SOFTWARE Combines @FSF-APPROVED, @OSI-APPROVED and @MISC-FREE
@FSF-APPROVED-OTHER FSF-approved licenses for "free documentation" and "works of practical use besides software and documentation" (including fonts)
@MISC-FREE-DOCS Misc licenses for free documents and other works (including fonts) that follow the free definition [a_license 4] but are NOT listed in @FSF-APPROVED-OTHER
@FREE-DOCUMENTS Combines @FSF-APPROVED-OTHER and @MISC-FREE-DOCS
@FREE Combines @FREE-SOFTWARE and @FREE-DOCUMENTS
@BINARY-REDISTRIBUTABLE Includes @FREE and other freely distributable closed source software which do not have an End-User License Agreement (EULA)
@EULA License agreements that try to take away your rights. These are more restrictive than "all-rights-reserved" or require explicit approval

Gentoo comes with a predefined value in the profiles, for example:

user $portageq envvar ACCEPT_LICENSE
@FREE

This can be customized system wide by changing /etc/portage/make.conf. The default value will only accept licenses that are explicitly approved by the Free Software Foundation, the Open Source Initiative, or that follow the Free Software Definition:

DATEI /etc/portage/make.confCustomizing ACCEPT_LICENSE
ACCEPT_LICENSE="-* @FREE"

Per package overrides can then be added if necessary and desired, for example:

DATEI /etc/portage/package.license/kernelSample license acceptance
app-arch/unrar unRAR
sys-kernel/linux-firmware @BINARY-REDISTRIBUTABLE
sys-firmware/intel-microcode intel-ucode

Optional: Using systemd as the init system

The remainder of the Gentoo Handbook focuses on OpenRC (the traditional Gentoo init system) as the default init system. If systemd is desired or if the reader will be installing GNOME 3.8 and later (which requires systemd), please consult the systemd article. It contains instructions equivalent to the instructions in the following sections of this Handbook. Specifically, it will walk the reader through various init system commands (systemctl) and systemd-specific services (such as timedatectl, hostnamectl, etc.) needed to establish a working systemd environment.

Notiz
Certain applications are heavily dependent on the GNOME software ecosystem and subsequently dependent on systemd. Readers who are unsure if the GNOME desktop environment will be used can migrate to a systemd profile later.

Zeitzone

Wählen Sie die Zeitzone für das System. Schauen Sie nach den verfügbaren Zeitzonen in /usr/share/zoneinfo/ und schreiben Sie die die zu verwendende in die Datei /etc/timezone.

root #ls /usr/share/zoneinfo

Angenommen die Zeitzone der Wahl ist Europe/Brussels:

root #echo "Europe/Brussels" > /etc/timezone

Bitte vermeiden Sie die /usr/share/zoneinfo/Etc/GMT* Zeitzonen, da deren Namen nicht die erwarteten Zonen anzeigen. Beispielsweise ist GMT-8 in der Tat GMT+8.

Als Nächstes konfigurieren Sie das Paket sys-libs/timezone-data neu. Dies wird für uns abhängig vom Eintrag in der Datei /etc/timezone die Datei /etc/localtime aktualisieren. Die Datei /etc/localtime wird von der System C Bibliothek verwendet um zu erfassen in welcher Zeitzone sich das System befindet.

root #emerge --config sys-libs/timezone-data

Konfiguration der Locale

Die meisten Benutzer werden nur ein oder zwei Locale auf ihrem System verwenden.

Locale geben nicht nur die Sprache die das System zur Interaktion mit demselben verwenden soll an, sondern ebenfalls die Regeln zum Sortieren von Zeichenketten, der Anzeige des Datums, der Zeit usw.

Die Locale, die ein System unterstützen soll, sollten in der Datei /etc/locale.gen aufgeführt sein.

root #nano -w /etc/locale.gen

Die folgenden Locale sind ein Beispiel um Englisch (Vereinigte Staaten) und Deutsch (Deutschland) mit den zugehörigen Zeichenformaten (wie UTF-8) zu bekommen.

DATEI /etc/locale.genAktivierung der US und DE Locale mit zugehörigen Zeichenformaten
en_US ISO-8859-1
en_US.UTF-8 UTF-8
de_DE ISO-8859-1
de_DE@euro ISO-8859-15
Warnung
Wir empfehlen die Verwendung von mindestens einem UTF-8 Locale weil einige Anwendungen dies möglicherweise erfordern.

Der nächste Schritt ist locale-gen auszuführen. Dies wird alle Locales erzeugen, die in der Datei /etc/locale.gen angegeben sind.

root #locale-gen

Um zu überprüfen, dass die ausgewählten Locales jetzt verfügbar sind, führen Sie locale -a aus.

Sobald Sie das erledigt haben, ist es Zeit, die systemweiten Locale-Einstellungen vorzunehmen. Wir verwenden wieder eselect dafür, diesmal mit dem Modul locale.

Mit eselect locale list werden die verfügbaren Ziele angezeigt:

root #eselect locale list
Available targets for the LANG variable:
  [1] C
  [2] POSIX
  [3] en_US
  [4] en_US.iso88591
  [5] en_US.utf8
  [6] de_DE
  [7] de_DE.iso88591
  [8] de_DE.iso885915
  [9] de_DE.utf8
  [ ] (free form)

Mit eselect locale set WERT kann die richtige Locale eingestellt werden:

root #eselect locale set 9

Manuell kann dies auch durch die Datei /etc/env.d/02locale erreicht werden:

DATEI /etc/env.d/02localeSystem Locale Definitionen manuell einstellen
LANG="de_DE.UTF-8"
LC_COLLATE="C"

Stellen Sie sicher dass ein Locale eingestellt ist, da das System andernfalls Warnungen und Fehler während des Bau des Kernels und bei anderem Softwareeinsatz später bei der Installation ausgibt.

Laden Sie jetzt die Umgebung erneut:

root #env-update && source /etc/profile && export PS1="(chroot) $PS1"

Wir haben einen vollständigen Lokalisierungs-Leitfaden erstellt, um die Benutzer durch diesen Prozess zu leiten. Ein weiterer interessanter Artikel ist der UTF-8-Leitfaden für sehr spezifische Informationen zum Aktivieren von UTF-8 auf dem System.




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Installation der Quellen

Der Kern um den herum alle Distributionen gebaut sind ist der Linux Kernel. Er ist die Schicht zwischen den Benutzerprogrammen und der Systemhardware. Gentoo bietet seinen Benutzern verschiedene mögliche Kernel-Quellen. Eine komplette Liste mit Beschreibung finden Sie auf der Kernel Übersichtsseite.

Bei x86-basierten Systemen empfiehlt Gentoo das sys-kernel/gentoo-sources Paket.

Wählen Sie eine passende Kernel-Quelle und installieren Sie diese mit emerge:

root #emerge --ask sys-kernel/gentoo-sources

Dies installiert die Quellen des Linux Kernel im Verzeichnis /usr/src/, in welchem der symbolischer Link namens linux auf die installierten Kernel-Quellen zeigt:

root #ls -l /usr/src/linux
lrwxrwxrwx    1 root   root    12 Oct 13 11:04 /usr/src/linux -> linux-3.16.5-gentoo

Jetzt ist es Zeit die Kernel-Quellen zu konfigurieren und zu kompilieren. Dafür gibt es zwei Ansätze:

  1. Der Kernel wird manuell konfiguriert und gebaut.
  2. Sie verwenden das Werkzeug genkernel um den Linux Kernel automatisch zu bauen und zu installieren.
  1. The kernel is manually configured and built.
  2. A tool called genkernel is used to automatically build and install the Linux kernel.

Wir erklären hier die manuelle Konfiguration als Standardwahl, weil dies der beste Weg ist die Umgebung zu optimieren.

Standard: Manuelle Konfiguration

Einleitung

Einen Kernel manuell zu konfigurieren wird oft als die schwierigste Aufgabe gesehen, die ein Linux Benutzer jemals durchzuführen hat. Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt. Nach der Konfiguration einiger Kernel werden Sie sich nicht mehr daran erinnern, dass es jemals schwer war. ;)

Eine Sache ist jedoch wahr: Wenn ein Kernel manuell konfiguriert wird ist es wichtig das System zu kennen. Die meisten Informationen können Sie durch die Installation des Paketes sys-apps/pciutils sammeln. Dies enthält den Befehl lspci.

root #emerge --ask sys-apps/pciutils
Notiz
Innerhalb der chroot-Umgebung ist es sicher jegliche pcilib-Warnung (wie pcilib: cannot open /sys/bus/pci/devices) zu ignorieren, die lspci auswerfen könnte.

Eine weitere Quelle von Systeminformationen ist lsmod auszuführen, um zu sehen welche Kernel-Module die Installations-CD verwendet. Dies könnte gute Hinweise darauf liefert was zu aktivieren ist.

Gehen Sie in das Kernel Quellverzeichnis und führen Sie make menuconfig aus. Dies wird eine menübasierte Konfigurationsmaske starten.

root #cd /usr/src/linux
root #make menuconfig

Die Linux Kernel-Konfiguration hat viele, viele Abschnitte. Wir listen zunächst einige Optionen auf, die aktiviert werden müssen (ansonsten wird Gentoo nicht funktionieren, oder ohne zusätzliche Veränderungen nicht richtig funktionieren). Wir haben im Gentoo Wiki auch einen Gentoo Kernel-Konfigurationsleitfaden, der weiterhelfen könnte.

Aktivieren der benötigten Optionen

Stellen Sie sicher, dass jeder Treiber der zum Booten des Systems notwendig ist (wie z.B. SCSI-Controller, ...) direkt in den Kernel kompiliert ist (nicht als Modul). Andernfalls wird das System nicht in der Lage sein komplett zu booten.

Als Nächstes wählen Sie den genauen Prozessortyp. Es wird auch empfohlen die MCE-Funktion zu aktivieren (wenn verfügbar), so dass Benutzer bei Hardwareproblemen benachrichtigt werden können. Auf einigen Architekturen (wie z.B. X86_64) werden diese Fehler nicht über dmesg, sondern auf /dev/mcelog ausgegeben. Dies erfordert das Paket app-admin/mcelog.

Wählen Sie auch Maintain a devtmpfs file system to mount at /dev, so dass kritische Gerätedateien bereits früh im Boot-Prozess verfügbar sind.

KERNEL devtmpfs-Unterstützung aktivieren
Device Drivers --->
  Generic Driver Options --->
    [*] Maintain a devtmpfs filesystem to mount at /dev
    [ ]   Automount devtmpfs at /dev, after the kernel mounted the rootfs

Verify SCSI disk support has been activated (CONFIG_BLK_DEV_SD):

KERNEL Enabling SCSI disk support
Device Drivers --->
   SCSI device support  --->
      <*> SCSI disk support

Gehen Sie nun zu den Dateisystemen (File Systems) und aktivieren Sie die Dateisysteme die Sie verwenden. Kompilieren Sie das Dateisystem das als Root-Dateisystem verwendet wird nicht als Modul. Andernfalls wird das Gentoo-System nicht in der Lage sein die Partition einzuhängen. Wählen Sie ebenfalls Virtual memory und /proc file system.

KERNEL Auswahl notwendiger Dateisysteme
File systems --->
  <*> Second extended fs support
  <*> The Extended 3 (ext3) filesystem
  <*> The Extended 4 (ext4) filesystem
  <*> Reiserfs support
  <*> JFS filesystem support
  <*> XFS filesystem support
  <*> Btrfs filesystem support
  DOS/FAT/NT Filesystems  --->
    <*> MSDOS fs support
    <*> VFAT (Windows-95) fs support
 
Pseudo Filesystems --->
    [*] /proc file system support
    [*] Tmpfs virtual memory file system support (former shm fs)

Wenn PPPoE für die Internetverbindung, oder ein Einwahl-Modem verwendet wird, aktivieren Sie die folgenden Optionen (CONFIG_PPP, CONFIG_PPP_ASYNC, and CONFIG_PPP_SYNC_TTY):

KERNEL Auswahl der Treiber für PPPoE
Device Drivers --->
  Network device support --->
    <*> PPP (point-to-point protocol) support
    <*>   PPP support for async serial ports
    <*>   PPP support for sync tty ports

Die beiden Komprimierungsoptionen schaden nicht, aber werden definitiv nicht benötigt. Ebenso wie die PPP over Ethernet Option, die vielleicht nur PPP verwendet, wenn Kernel-Mode PPPoE verwendet wird.

Vergessen Sie nicht die Unterstützung von Netzwerkkarten (Ethernet oder Wireless-LAN) im Kernel.

Die meisten Systeme haben auch mehrere Prozessorkerne zur Verfügung. Daher ist es wichtig Symmetric multi-processing support zu aktivieren:

KERNEL SMP-Unterstützung aktivieren
Processor type and features  --->
  [*] Symmetric multi-processing support
Notiz
In Mehrkernsystemen zählt jeder Kern als ein Prozessor.

Wenn Sie USB-Eingabegeräte (wie Tastatur oder Maus) verwenden, vergessen Sie nicht diese ebenfalls zu aktivieren:

KERNEL USB-Unterstützung für Eingabegeräte aktivieren
Device Drivers --->
  HID support  --->
    -*- HID bus support
    <*>   Generic HID driver
    [*]   Battery level reporting for HID devices
      USB HID support  --->
        <*> USB HID transport layer
  [*] USB support  --->
    <*>     xHCI HCD (USB 3.0) support
    <*>     EHCI HCD (USB 2.0) support
    <*>     OHCI HCD (USB 1.1) support



Architekturspezifische Kernel-Konfiguration

Stellen Sie sicher, dass Sie IA32 Emulation auswählen, wenn 32-Bit Programme unterstützt werden sollen (multilib). Gentoo installiert standardmäßig ein Multilib System (gemischte 32-Bit/64-Bit Berechnung). Deshalb wird diese Option benötigt, zumindest so lange kein no-multilib Profil verwendet wird.

KERNEL Prozessortyp- und Funktionsauswahl
Processor type and features  --->
   [ ] Machine Check / overheating reporting 
   [ ]   Intel MCE Features
   [ ]   AMD MCE Features
  Processor family (AMD-Opteron/Athlon64)  --->
    ( ) Opteron/Athlon64/Hammer/K8
    ( ) Intel P4 / older Netburst based Xeon
    ( ) Core 2/newer Xeon
    ( ) Intel Atom
    ( ) Generic-x86-64
Executable file formats / Emulations  --->
   [*] IA32 Emulation

Aktivieren Sie den GPT Partitions-Label Support, falls das zuvor beim Partitionieren der Festplatte verwendet wurde:

KERNEL GPT Unterstützung aktivieren
-*- Enable the block layer --->
    ...
    Partition Types --->
    [*] Advanced partition selection
      ...
      [*] EFI GUID Partition support

Aktivieren Sie die EFI Stub Unterstützung und EFI Variablen im Linux Kernel, wenn Sie UEFI zum Booten des Systems verwenden.

KERNEL UEFI Unterstützung aktivieren
Processor type and features  --->
    [*] EFI runtime service support 
    [*]   EFI stub support
  
Firmware Drivers  --->
    <*> EFI Variable Support via sysfs

Kompilieren und installieren

Mit beendeter Konfiguration ist es nun an der Zeit den Kernel zu kompilieren und zu installieren. Schließen Sie die Konfiguration und starten Sie den Kompiliervorgang:

root #make && make modules_install
Notiz
Es ist möglich parallele Builds durch make -jX zu aktivieren. Wobei X die Anzahl der Tasks ist, die der Build-Prozess parallel starten darf. Dies ist ähnlich wie die Anleitung zu /etc/portage/make.conf, mit der MAKEOPTS Variable.

Wenn der Kernel fertig kompiliert ist, kopieren Sie das Kernel-Abbild nach /boot/. Dies erfolgt durch den Befehl make install:

root #make install

Dies kopiert das Kernel-Abbild zusammen mit der Datei System.map und der Kernel-Konfigurationsdatei nach /boot/.



Optional: initramfs bauen

In bestimmten Fällen ist es notwendig ein initramfs (Ausgangsdateisystem im Arbeitsspeicher) zu bauen. Der häufigste Grund dafür ist wenn wichtige Dateisystemorte (wie /usr/ oder /var/) auf separaten Partitionen liegen. Mit einem initramfs können diese Partition, mit Hilfe der Werkzeuge die im initramfs Verfügbar sind, eingehängt werden.

Ohne initramfs besteht ein großes Risiko, dass das System nicht richtig bootet, da die Werkzeuge die für das Einhängen der Dateisysteme verantwortlich sind Informationen benötigen, die sich auf diesen Dateisystemen befinden. Ein initramfs zieht die notwendigen Dateien in ein Archiv, welches direkt nachdem der Kernel bootet genutzt wird, aber noch bevor die Kontrolle an das init Tool übergeben wird. Skripte auf dem initramfs stellen dann sicher, dass die Partitionen richtig eingehängt sind, bevor das System mit dem Booten fortfährt.

Zur Installation eines initramfs installieren Sie zunächst das Paket sys-kernel/genkernel. Im Anschluss daran lassen Sie dem Tool ein initramfs erzeugen:

root #emerge --ask sys-kernel/genkernel
root #genkernel --install initramfs

Um im initrafs bestimmte Unterstützung zu aktivieren, wie LVM oder RAID, fügen Sie genkernel die entsprechenden Optionen hinzu. Siehe genkernel --help für mehr Informationen. Im nächsten Beispiel aktivieren wir die Unterstützung für LVM und Software-RAID (mdadm):

root #genkernel --lvm --mdadm --install initramfs

Das initramfs wird in /boot/ gespeichert. Die resultierende Datei kann einfach durch Auflisten der mit initramfs beginnenden Dateien gefunden werden:

root #ls /boot/initramfs*

Fahren Sie nun beim Abschnitt Kernel-Module fort.

Alternative: genkernel verwenden

Wenn eine manuelle Konfiguration für Sie zu abschreckend aussieht, empfehlen wir die Nutzung von genkernel. Dies wird den Kernel automatisch konfigurieren und bauen.

genkernel konfiguriert den Kernel fast identisch zu der Art, wie ein Installations-CD Kernel konfiguriert wird. Dies bedeutet wenn genkernel verwendet wird, dass das System generell die gesamte Hardware zur Bootzeit erkennt, genau so wie die Installations-CD das macht. Weil genkernel keine manuelle Kernel-Konfiguration benötigt, ist es eine ideale Lösung für jene Benutzer denen unwohl beim Kompilieren ihres eigenen Kernels ist.

Schauen wir uns nun an, wie man genkernel verwendet. Installieren Sie als erstes das Pakel sys-kernel/genkernel:

root #emerge --ask sys-kernel/genkernel

Bearbeiten Sie dann die Datei /etc/fstab, so dass die Zeile die als zweites Feld /boot/ beinhaltet im ersten Feld auf das richtige Gerät zeigt. Wenn Sie dem Partitionierungs-Beispiel aus diesem Handbuch folgen, ist dieses Gerät wahrscheinlich /dev/sda2 mit dem ext2 Dateisystem. Dies würde den Eintrag in der Datei in etwa wie folgt aussehen lassen:

root #nano -w /etc/fstab
DATEI /etc/fstabKonfiguration des /boot Einhängepunktes
/dev/sda2	/boot	ext2	defaults	0 2
Notiz
Bei der Gentoo Installation wird die Datei /etc/fstab später nochmals konfiguriert. Die /boot Einstellung wird aber bereits jetzt benötigt, da die Anwendung genkernel aus dieser Konfiguration liest.

Kompilieren Sie jetzt die Kernel-Quellen indem Sie genkernel all ausführen. Seien Sie sich aber bewusst, dass der Vorgang einige Zeit in Anspruch nehmen wird, da genkernel einen Kernel kompiliert, der fast alle Hardware unterstützt!

Notiz
Wenn die Boot-Partition nicht ext2 oder ext3 als Dateisystem verwendet, könnte es notwendig sein den Kernel manuell mit genkernel --menuconfig all zu konfigurieren. Hierbei müssen Sie dem Kernel (also nicht als Modul) Unterstützung für dieses bestimmte Dateisystem hinzuzufügen. Benutzer von LVM2 werden vermutlich ebenfalls --lvm als Argument hinzufügen wollen.
root #genkernel all

Sobald genkernel beendet ist, wird ein Kernel, ein voller Satz Module und ein initial ram filesystem (initramfs) erstellt werden. Wir verwenden den Kernel und die initrd bei der Konfiguration des Boot-Loader später in dieser Anleitung. Schreiben Sie sich die Namen des Kernels und der initrd auf, da Sie diese Information benötigen, wenn die Boot-Loader Konfigurationsdatei bearbeitet wird. Die initrd wird sofort nach dem Booten gestartet um die automatische Hardware-Erkennung durchzuführen (wie bei der Installations-CD) bevor das "richtige" System startet.

root #ls /boot/kernel* /boot/initramfs*

Kernel-Module

Konfiguration der Module

Notiz
Hardware modules are optional to be listed manually. udev will normally load all hardware modules that are detected to be connected in most cases. However, it is not harmful for automatically detected modules to be listed. Sometimes exotic hardware requires help to load their drivers.

Listen Sie die Module, die automatisch geladen werden sollen, in der Datei /etc/conf.d/modules auf. Zusätzliche Optionen können Sie den Modulen ebenfalls hinzufügen, wenn nötig.

Um alle verfügbaren Module anzuzeigen, führen Sie den folgende find Befehl aus. Vergessen Sie nicht "<Kernelversion>" mit der Version des Kernels zu ersetzen, den Sie gerade kompiliert haben:

root #find /lib/modules/<Kernelversion>/ -type f -iname '*.o' -or -iname '*.ko' | less

Um beispielsweise automatisch das Modul 3c59x.ko zu laden (das der Treiber für eine bestimmte 3Com Netzwerkkartenfamilie ist), bearbeiten Sie die Datei /etc/conf.d/modules und geben den Modulnamen ein.

root #mkdir -p /etc/modules-load.d
root #nano -w /etc/modules-load.d/network.conf
DATEI /etc/modules-load.d/network.confForce loading 3c59x module
3c59x

Setzten Sie die Installation mit der Konfiguration des Systems fort.

Optional: Firmware installieren

Einige Treiber benötigen die Installation von zusätzlicher Firmware auf dem System, bevor sie funktionieren. Dies ist häufig bei Netzwerkkarten, im Besonderen bei WLAN Netzwerkkarten der Fall. Die meiste Firmware befindet sich im Paket sys-kernel/linux-firmware:

root #emerge --ask sys-kernel/linux-firmware




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Dateisysteminformationen

Über fstab

Unter Linux müssen alle Partitionen, die im System genutzt werden, in /etc/fstab aufgelistet werden. Diese Datei beinhaltet die Mountpunkte ("Einhängepunkte", also wo sie im Dateisystem erscheinen) dieser Partitionen, wie sie eingehängt werden sollen und mit welchen speziellen Optionen (automatisch einhängen oder nicht, können Benutzer sie einhängen, etc.)

fstab erstellen

Die Datei /etc/fstab verwendet eine tabellenartige Syntax. Jede Zeile besteht aus sechs Feldern, die jeweils von Leerräumen (Leerzeichen, Tabulatoren oder beides gemischt). Jedes Feld besitzt seine eigene Bedeutung:

  1. Das erste Feld beinhaltet die Partition, die diese Zeile beschreibt (den Pfad zur Gerätedatei)
  2. Das zweite Feld zeigt den Einhängepunkt, an dem die Partition eingehängt werden soll
  3. Das dritte Feld zeigt das Dateisystem der Partition
  4. Im vierten Feld stehen die Einhängeoptionen, die von mount genutzt werden, wenn Partitionen eingehängt werden. Da jedes Dateisystem seine eigenen Optionen hat, empfiehlt sich ein Blick in die Manpage (man mount), wo sich eine vollständige Liste findet. Mehrere Einhängeoptionen werden mit Kommata getrennt.
  5. Das fünfte Feld wird von dump verwendet, um herauszufinden ob die Partition in einem Dump-Backup berücksichtigt werden soll. Dieser Eintrag kann üblicherweise auf 0 (null) belassen werden.
  6. Das sechste Feld wird von fsck verwendet, um die Reihenfolge festzulegen, in der Dateisysteme nach einem unsauberen Neustart überprüft werden. Das root-Dateisystem (/) sollte hier 1 steheh haben, alle anderen Dateisysteme 2 (oder 0, wenn eine Dateisystemprüfung nicht nötig ist.)
Wichtig
The default /etc/fstab file provided by Gentoo is not a valid fstab file but instead more of a template.
root #nano -w /etc/fstab

In the remainder of the text, we use the default /dev/sd* block device files as partition.

Filesystem labels and UUIDs

Both MBR (BIOS) and GPT include support for filesystem labels and filesystem UUIDs. These attributes can be defined in /etc/fstab as alternatives for the mount command to use when attempting to find and mount block devices. Filesystem labels and UUIDs are identified by the LABEL and UUID prefix and can be viewed with the blkid command:

root #blkid
Warnung
If the filesystem inside a partition is wiped, then the filesystem label and the UUID values will be subsequently altered or removed.

Because of uniqueness, readers that are using an MBR-style partition table are recommended to use UUIDs over labels to define mountable volumes in /etc/fstab.

Partition labels and UUIDs

Users who have gone the GPT route have a couple more 'robust' options available to define partitions in /etc/fstab. Partition labels and partition UUIDs can be used to identify the block device's individual partition(s), regardless of what filesystem has been chosen for the partition itself. Partition labels and UUIDs are identified by the PARTLABEL and PARTUUID prefixes respectively and can be viewed nicely in the terminal by running the blkid command:

root #blkid

While not always true for partition labels, using a UUID to identify a partition in fstab provides a guarantee that the bootloader will not be confused when looking for a certain volume, even if the filesystem would be changed in the future. Using the older default block device files (/dev/sd*N) for defining the partitions in fstab is risky for systems that are restarted often and have SATA block devices added and removed regularly.

The naming for block device files depends on a number of factors, including how and in what order the disks are attached to the system. They also could show up in a different order depending on which of the devices are detected by the kernel first during the early boot process. With this being stated, unless one intends to constantly fiddle with the disk ordering, using default block device files is a simple and straightforward approach.


Let us take a look at how to write down the options for the /boot/ partition. This is just an example, and should be modified according to the partitioning decisions made earlier in the installation. In our x86 partitioning example, /boot/ is usually the /dev/sda2 partition, with ext2 as filesystem. It needs to be checked during boot, so we would write down:

DATEI /etc/fstabAn example /boot line for /etc/fstab
/dev/sda2   /boot     ext2    defaults        0 2

Some users don't want their /boot/ partition to be mounted automatically to improve their system's security. Those people should substitute defaults with noauto. This does mean that those users will need to manually mount this partition every time they want to use it.

Add the rules that match the previously decided partitioning scheme and append rules for devices such as CD-ROM drive(s), and of course, if other partitions or drives are used, for those too.

Below is a more elaborate example of an /etc/fstab file:


DATEI /etc/fstabA full /etc/fstab example
/dev/sda2   /boot        ext2    defaults,noatime     0 2
/dev/sda3   none         swap    sw                   0 0
/dev/sda4   /            ext4    noatime              0 1
  
/dev/cdrom  /mnt/cdrom   auto    noauto,user          0 0

When auto is used in the third field, it makes the mount command guess what the filesystem would be. This is recommended for removable media as they can be created with one of many filesystems. The user option in the fourth field makes it possible for non-root users to mount the CD.

To improve performance, most users would want to add the noatime mount option, which results in a faster system since access times aren't registered (those are not needed generally anyway). This is also recommended for solid state drive (SSD) users, who should also enable the discard mount option (ext4 and btrfs only for now) which makes the TRIM command work.

Double-check the /etc/fstab file, save and quit to continue.

Netzwerkinformationen

Host- und Domäneninformationen

Eine der Entscheidungen, die Benutzer treffen müssen, ist der Name des PC. Auf den ersten Blick scheint dies einfach zu sein, aber viele Benutzer haben Schwierigkeiten einen passenden Namen für ihren Linux-PC zu finden. Um diesen Prozess zu beschleunigen, sei darauf hingewiesen dass der Name später wieder geändert werden kann. In den folgenden Beispielen wird der Hostname "tux" in der Domäne "homenetwork" verwendet.

root #nano -w /etc/conf.d/hostname
# Die Variable "hostname" auf den gewählten Hostnamen setzen
hostname="tux"

Anschließend, wenn ein Domänenname benötigt wird, setzen Sie diesen in /etc/conf.d/net. Dies ist nur nötig, wenn Ihr Provider oder Netzwerkadministrator dies verlangen, oder wenn das Netzwerk einen DNS-Server besitzt, aber keinen DHCP-Server. Sie können DNS oder Domänennamen ignorieren, wenn das System DHCP für die Zuweisung dynamischer IP-Adressen und Netzwerkkonfiguration verwendet wird.

Notiz
Die Datei /etc/conf.d/net wird nicht mitgeliefert, Sie müssen sie daher erstellen.
root #nano -w /etc/conf.d/net
# Setzen Sie die dns_domain-Variable auf Ihren Domainnamen
dns_domain_lo="homenetwork"
Notiz
Wenn Sie sich dafür entscheiden, keinen Domainnamen zu setzen, können Sie die "This is hostname.(none)" Nachrichten am Anmeldebildschirm loswerden, indem Sie /etc/issue editieren. Entfernen Sie einfach den String .\O aus dieser Datei.

If a NIS domain is needed (users that do not know this will not need one), define that one too:

root #nano -w /etc/conf.d/net
# Set the nis_domain_lo variable to the selected NIS domain name
nis_domain_lo="my-nisdomain"
Notiz
For more information on configuring DNS and NIS, please read the examples provided in /usr/share/doc/netifrc-*/net.example.bz2 which can be read using bzless. Also, it might be interesting to install net-dns/openresolv to help manage the DNS/NIS setup.

Configuring the network

During the Gentoo Linux installation, networking was already configured. However, that was for the installation CD itself and not for the installed environment. Right now, the network configuration is made for the installed Gentoo Linux system.

Notiz
More detailed information about networking, including advanced topics like bonding, bridging, 802.1Q VLANs or wireless networking is covered in the Gentoo Network Configuration section.

All networking information is gathered in /etc/conf.d/net. It uses a straightforward yet perhaps not intuitive syntax. But don't fear, everything is explained below. A fully commented example that covers many different configurations is available in /usr/share/doc/netifrc-*/net.example.bz2.

First install net-misc/netifrc:

root #emerge --ask --noreplace net-misc/netifrc

DHCP is used by default. For DHCP to work, a DHCP client needs to be installed. This is described later in Installing Necessary System Tools.

If the network connection needs to be configured because of specific DHCP options or because DHCP is not used at all, then open /etc/conf.d/net:

root #nano -w /etc/conf.d/net

Set both config_eth0 and routes_eth0 to enter IP address information and routing information:

Notiz
This assumes that the network interface will be called eth0. This is, however, very system dependent. It is recommended to assume that the interface is named the same as the interface name when booted from the installation media if the installation media is sufficiently recent. More information can be found in Network Interface Naming.
DATEI /etc/conf.d/netStatic IP definition
config_eth0="192.168.0.2 netmask 255.255.255.0 brd 192.168.0.255"
routes_eth0="default via 192.168.0.1"

To use DHCP, define config_eth0:

DATEI /etc/conf.d/netDHCP definition
config_eth0="dhcp"

Please read /usr/share/doc/netifrc-*/net.example.bz2 for a list of all available options. Be sure to also read up on the DHCP client man page if specific DHCP options need to be set.

If the system has several network interfaces, then repeat the above steps for config_eth1, config_eth2, etc.

Now save the configuration and exit to continue.

Automatically start networking at boot

To have the network interfaces activated at boot, they need to be added to the default runlevel.

root #cd /etc/init.d
root #ln -s net.lo net.eth0
root #rc-update add net.eth0 default

If the system has several network interfaces, then the appropriate net.* files need to be created just like we did with net.eth0.

If after booting the system we find out that the assumption about the network interface name (which is currently documented as eth0) was wrong, then execute the following steps to rectify this:

  1. Update the /etc/conf.d/net file with the correct interface name (like enp3s0 instead of eth0).
  2. Create new symbolic link (like /etc/init.d/net.enp3s0).
  3. Remove the old symbolic link (rm /etc/init.d/net.eth0).
  4. Add the new one to the default runlevel.
  5. Remove the old one using rc-update del net.eth0 default.

The hosts file

Next inform Linux about the network environment. This is defined in /etc/hosts and helps in resolving host names to IP addresses for hosts that aren't resolved by the nameserver.

root #nano -w /etc/hosts
DATEI /etc/hostsFilling in the networking information
# This defines the current system and must be set
127.0.0.1     tux.homenetwork tux localhost
  
# Optional definition of extra systems on the network
192.168.0.5   jenny.homenetwork jenny
192.168.0.6   benny.homenetwork benny

Save and exit the editor to continue.

Optional: Get PCMCIA working

PCMCIA users should now install the sys-apps/pcmciautils package.

root #emerge --ask sys-apps/pcmciautils

System information

Root password

Set the root password using the passwd command.

root #passwd

The root Linux account is an all-powerful account, so pick a strong password. Later an additional regular user account will be created for daily operations.

Init and boot configuration

Gentoo (at least when using OpenRC) uses /etc/rc.conf to configure the services, startup, and shutdown of a system. Open up /etc/rc.conf and enjoy all the comments in the file. Review the settings and change where needed.

root #nano -w /etc/rc.conf

Next, open /etc/conf.d/keymaps to handle keyboard configuration. Edit it to configure and select the right keyboard.

root #nano -w /etc/conf.d/keymaps

Take special care with the keymap variable. If the wrong keymap is selected, then weird results will come up when typing on the keyboard.

Finally, edit /etc/conf.d/hwclock to set the clock options. Edit it according to personal preference.

root #nano -w /etc/conf.d/hwclock

If the hardware clock is not using UTC, then it is necessary to set clock="local" in the file. Otherwise the system might show clock skew behavior.




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System logger

Some tools are missing from the stage3 archive because several packages provide the same functionality. It is now up to the user to choose which ones to install.

The first tool to decide on has to provide logging facilities for the system. Unix and Linux have an excellent history of logging capabilities - if needed, everything that happens on the system can be logged in log files. This happens through the system logger.

Gentoo offers several system logger utilities. A few of these include:

  • app-admin/sysklogd - Offers the traditional set of system logging daemons. The default logging configuration works well out of the box which makes this package a good option for beginners.
  • app-admin/syslog-ng - An advanced system logger. Requires additional configuration for anything beyond logging to one big file. More advanced users may choose this package based on its logging potential; be aware additional configuration is a necessity for any kind of smart logging.
  • app-admin/metalog - A highly-configurable system logger.

Others are available through Portage as well - the number of available packages increases on a daily basis.

Tip
If sysklogd or syslog-ng are going to be used, it is recommended to install and configure logrotate afterwards as those system loggers don't provide any rotation mechanism for the log files.
Tip
systemd provides its own logging facility called the "journal". Installing a separate syslog provider is optional on systems running systemd, and may require additional configuration to have the syslog daemon read messages from the journal.

To install the system logger of choice, emerge it and have it added to the default runlevel using rc-update. The following example installs app-admin/sysklogd:

root #emerge --ask app-admin/sysklogd
root #rc-update add sysklogd default

Optional: Cron daemon

Next is the cron daemon. Although it is optional and not required for every system, it is wise to install one.

A cron daemon executes scheduled commands. It is very handy if some command needs to be executed regularly (for instance daily, weekly or monthly).

Gentoo offers several possible cron daemons, including sys-process/bcron, sys-process/dcron, sys-process/fcron, and sys-process/cronie. Installing one of them is similar to installing a system logger. The following example uses sys-process/cronie:

root #emerge --ask sys-process/cronie
root #rc-update add cronie default

If dcron or fcron are used, an additional initialization command needs to be executed:

root #crontab /etc/crontab

Optional: File indexing

In order to index the file system to provide faster file location capabilities, install sys-apps/mlocate.

root #emerge --ask sys-apps/mlocate

Optional: Remote access

To be able to access the system remotely after installation, add the sshd init script to the default runlevel:

root #rc-update add sshd default

If serial console access is needed (which is possible in case of remote servers), uncomment the serial console section in /etc/inittab:

root #nano -w /etc/inittab
# SERIAL CONSOLES
s0:12345:respawn:/sbin/agetty 9600 ttyS0 vt100
s1:12345:respawn:/sbin/agetty 9600 ttyS1 vt100

Filesystem tools

Depending on the filesystems used, it is necessary to install the required file system utilities (for checking the filesystem integrity, creating additional file systems etc.). Note that tools for managing ext2, ext3, or ext4 filesystems (sys-fs/e2fsprogs) are already installed as a part of the @system set.

The following table lists the tools to install if a certain filesystem is used:

Filesystem Package
Ext2, 3, and 4 sys-fs/e2fsprogs
XFS sys-fs/xfsprogs
ReiserFS sys-fs/reiserfsprogs
JFS sys-fs/jfsutils
VFAT (FAT32, ...) sys-fs/dosfstools
Btrfs sys-fs/btrfs-progs
Tip
For more information on filesystems in Gentoo see the filesystem article.

Networking tools

If there is no need for any additional networking tools, continue immediately with the section on Configuring a bootloader.

Installing a DHCP client

Wichtig
Although optional, the majority of users will find that they need a DHCP client to connect to the DHCP server on their network. Please take this opportunity to install a DHCP client. If this step is forgotten, then the system might not be able to get on the network thus making it impossible to download a DHCP client afterward.

In order for the system to automatically obtain an IP address for one or more network interface(s) using netifrc scripts, it is necessary to install a DHCP client. We recommend the use of net-misc/dhcpcd although many other DHCP clients are available through the Gentoo repository:

root #emerge --ask net-misc/dhcpcd

More information on dhcpcd can be found in the dhcpcd article.

Optional: Installing a PPPoE client

If PPP is used to connect to the internet, install the net-dialup/ppp package:

root #emerge --ask net-dialup/ppp

Optional: Install wireless networking tools

If the system will be connecting to wireless networks, install the net-wireless/iw package for Open or WEP networks and/or the net-wireless/wpa_supplicant package for WPA or WPA2 networks. iw is also a useful basic diagnostic tool for scanning wireless networks.

root #emerge --ask net-wireless/iw net-wireless/wpa_supplicant

Now continue with Configuring the bootloader.




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X86 Handbook
Installation
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Installing base system
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Working with Portage
Files and directories
Variables
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Custom package repository
Advanced features
Network configuration
Getting started
Advanced configuration
Modular networking
Wireless
Adding functionality
Dynamic management


Although installing for a 32-bit CPU, almost all x86 motherboards (starting from around 2006-2007 until the present) that were produced with support for UEFI have 64-bit UEFI firmware. Some users may notice "64" in the name of configuration settings and files in the coming sections below. This is expected in nearly every case.

There are a few very small exceptions to this 64-bit UEFI firmware rule, namely few early Apple Macs and some Intel Atom powered Dell tablet PCs had support for 32-bit UEFI firmware. The vast majority of readers will never encounter 32-bit UEFI firmware in the wild. For this reason 32-bit UEFI firmware is not covered in the x86 Handbook.


Selecting a boot loader

With the Linux kernel configured, system tools installed and configuration files edited, it is time to install the last important piece of a Linux installation: the boot loader.

The boot loader is responsible for firing up the Linux kernel upon boot - without it, the system would not know how to proceed when the power button has been pressed.

For x86, we document how to configure either GRUB2 or LILO for BIOS based systems, and GRUB2 or efibootmgr for UEFI systems.

In this section of the Handbook a delineation has been made between emerging the boot loader's package and installing a boot loader to a system disk. Here the term emerge will be used to ask Portage to make the software package available to the system. The term install will signify the boot loader copying files or physically modifying appropriate sections of the system's disk drive in order to render the boot loader activated and ready to operate on the next power cycle.

Default: GRUB2

Previously, Gentoo Linux used what is now called GRUB Legacy as the recommended boot loader. As the name implies, the older GRUB package is no longer actively maintained and has been superseded by GRUB2. For more information about the legacy GRUB, please refer to its GRUB article.

By default, the majority of Gentoo systems now rely upon GRUB2 (found in the sys-boot/grub package), which is the direct successor to GRUB Legacy. With no additional configuration, GRUB2 gladly supports older BIOS ("pc") systems. With a small amount of configuration, necessary before build time, GRUB2 can support more than a half a dozen additional platforms. For more information, consult the Prerequisites section of the GRUB2 article.

Emerge

When using an older BIOS system supporting only MBR partition tables, no additional configuration is needed in order to emerge GRUB:

root #emerge --ask --verbose sys-boot/grub:2

A note for UEFI users: running the above command will output the enabled GRUB_PLATFORMS values before emerging. When using UEFI capable systems, users will need to ensure GRUB_PLATFORMS="efi-64" is enabled (as it is the case by default). If that is not the case for the setup, GRUB_PLATFORMS="efi-64" will need to be added to the /etc/portage/make.conf file before emerging GRUB2 so that the package will be built with EFI functionality:

root #echo 'GRUB_PLATFORMS="efi-64"' >> /etc/portage/make.conf
root #emerge --ask sys-boot/grub:2
If GRUB2 was somehow emerged without enabling GRUB_PLATFORMS="efi-64", the line (as shown above) can be added to make.conf then and dependencies for the world package set re-calculated by passing the --update --newuse options to emerge:
root #emerge --ask --update --newuse --verbose sys-boot/grub:2

The GRUB2 software has now been merged to the system, but not yet installed.

Install

Next, install the necessary GRUB2 files to the /boot/grub/ directory via the grub-install command. Presuming the first disk (the one where the system boots from) is /dev/sda, one of the following commands will do:

  • When using BIOS:
root #grub-install /dev/sda
  • When using UEFI:
Wichtig
Make sure the EFI system partition has been mounted before running grub-install. It is possible for grub-install to install the GRUB EFI file (grubx64.efi) into the wrong directory without providing any indication the wrong directory was used.
root #grub-install --target=x86_64-efi --efi-directory=/boot
Notiz
Modify the --efi-directory option to the root of the EFI System Partition. This is necessary if the /boot partition was not formatted as a FAT variant.
Wichtig
If grub_install returns an error like Could not prepare Boot variable: Read-only file system, it may be necessary to remount the efivars special mount as read-write in order to succeed:
root #mount -o remount,rw /sys/firmware/efi/efivars

Some motherboard manufacturers seem to only support the /efi/boot/ directory location for the .EFI file in the EFI System Partition (ESP). The GRUB installer can perform this operation automatically with the --removable option. Verify the ESP is mounted before running the following commands. Presuming the ESP is mounted at /boot (as suggested earlier), execute:

root #grub-install --target=x86_64-efi --efi-directory=/boot --removable

This creates the default directory defined by the UEFI specification, and then copies the grubx64.efi file to the 'default' EFI file location defined by the same specification.

Configure

Next, generate the GRUB2 configuration based on the user configuration specified in the /etc/default/grub file and /etc/grub.d scripts. In most cases, no configuration is needed by users as GRUB2 will automatically detect which kernel to boot (the highest one available in /boot/) and what the root file system is. It is also possible to append kernel parameters in /etc/default/grub using the GRUB_CMDLINE_LINUX variable.

To generate the final GRUB2 configuration, run the grub-mkconfig command:

root #grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg
Generating grub.cfg ...
Found linux image: /boot/vmlinuz-3.16.5-gentoo
Found initrd image: /boot/initramfs-genkernel-x86-3.16.5-gentoo
done

The output of the command must mention that at least one Linux image is found, as those are needed to boot the system. If an initramfs is used or genkernel was used to build the kernel, the correct initrd image should be detected as well. If this is not the case, go to /boot/ and check the contents using the ls command. If the files are indeed missing, go back to the kernel configuration and installation instructions.

Tip
The os-prober utility can be used in conjunction with GRUB2 to detect other operating systems from attached drives. Windows 7, 8.1, 10, and other distributions of Linux are detectable. Those desiring dual boot systems should emerge the sys-boot/os-prober package then re-run the grub-mkconfig command (as seen above). If detection problems are encountered be sure to read the GRUB2 article in its entirety before asking the Gentoo community for support.

Alternative 1: LILO

Emerge

LILO, the LInuxLOader, is the tried and true workhorse of Linux boot loaders. However, it lacks features when compared to GRUB. LILO is still used because, on some systems, GRUB does not work and LILO does. Of course, it is also used because some people know LILO and want to stick with it. Either way, Gentoo supports both bootloaders.

Installing LILO is a breeze; just use emerge.

root #emerge --ask sys-boot/lilo

Configure

To configure LILO, first create /etc/lilo.conf:

root #nano -w /etc/lilo.conf

In the configuration file, sections are used to refer to the bootable kernel. Make sure that the kernel files (with kernel version) and initramfs files are known, as they need to be referred to in this configuration file.

Notiz
If the root filesystem is JFS, add an append="ro" line after each boot item since JFS needs to replay its log before it allows read-write mounting.
DATEI /etc/lilo.confExample LILO configuration
boot=/dev/sda             # Install LILO in the MBR
prompt                    # Give the user the chance to select another section
timeout=50                # Wait 5 (five) seconds before booting the default section
default=gentoo            # When the timeout has passed, boot the "gentoo" section
compact                   # This drastically reduces load time and keeps the map file smaller; may fail on some systems
  
image=/boot/vmlinuz-3.16.5-gentoo
  label=gentoo            # Name we give to this section
  read-only               # Start with a read-only root. Do not alter!
  root=/dev/sda4          # Location of the root filesystem
  
image=/boot/vmlinuz-3.16.5-gentoo
  label=gentoo.rescue     # Name we give to this section
  read-only               # Start with a read-only root. Do not alter!
  root=/dev/sda4         # Location of the root filesystem
  append="init=/bin/bb"   # Launch the Gentoo static rescue shell
  
# The next two lines are for dual booting with a Windows system.
# In this example, Windows is hosted on /dev/sda6.
other=/dev/sda6
  label=windows
Notiz
If a different partitioning scheme and/or kernel image is used, adjust accordingly.

If an initramfs is necessary, then change the configuration by referring to this initramfs file and telling the initramfs where the root device is located:

DATEI /etc/lilo.confAdding initramfs information to a boot entry
image=/boot/vmlinuz-3.16.5-gentoo
  label=gentoo
  read-only
  append="root=/dev/sda4"
  initrd=/boot/initramfs-genkernel-x86-3.16.5-gentoo

If additional options need to be passed to the kernel, use an append statement. For instance, to add the video statement to enable framebuffer:

DATEI /etc/lilo.confAdding video parameter to the boot options
image=/boot/vmlinuz-3.16.5-gentoo
  label=gentoo
  read-only
  root=/dev/sda4
  append="video=uvesafb:mtrr,ywrap,1024x768-32@85"

Users that used genkernel should know that their kernels use the same boot options as is used for the installation CD. For instance, if SCSI device support needs to be enabled, add doscsi as kernel option.

Now save the file and exit.

Install

To finish up, run the /sbin/lilo executable so LILO can apply the /etc/lilo.conf settings to the system (i.e. install itself on the disk). Keep in mind that /sbin/lilo must be executed each time a new kernel is installed or a change has been made to the lilo.conf file in order for the system to boot if the filename of the kernel has changed.

root #/sbin/lilo

Alternative 2: efibootmgr

On UEFI based systems, the UEFI firmware on the system (in other words the primary bootloader), can be directly manipulated to look for UEFI boot entries. Such systems do not need to have additional (also known as secondary) bootloaders like GRUB2 in order to help boot the system. With that being said, the reason EFI-based bootloaders such as GRUB2 exist is to extend the functionality of UEFI systems during the boot process. Using efibootmgr is really for those who desire to take a minimalist (although more rigid) approach to booting their system; using GRUB2 (see above) is easier for the majority of users because it offers a flexible approach when booting UEFI systems.

Remember sys-boot/efibootmgr application is not a bootloader; it is a tool to interact with the UEFI firmware and update its settings, so that the Linux kernel that was previously installed can be booted with additional options (if necessary), or to allow multiple boot entries. This interaction is done through the EFI variables (hence the need for kernel support of EFI vars).

Be sure to read through the EFI stub kernel article before continuing. The kernel must have specific options enabled to be directly bootable by the system's UEFI firmware. It might be necessary to recompile the kernel. It is also a good idea to take a look at the efibootmgr article.

Notiz
To reiterate, efibootmgr is not a requirement to boot an UEFI system. The Linux kernel itself can be booted immediately, and additional kernel command-line options can be built-in to the Linux kernel (there is a kernel configuration option called that allows the user to specify boot parameters as command-line options. Even an initramfs can be 'built-in' to the kernel.

Those that have decided to take this approach must install the software:

root #emerge --ask sys-boot/efibootmgr

Then, create the /boot/efi/boot/ location, and then copy the kernel into this location, calling it bootx64.efi:

root #mkdir -p /boot/efi/boot
root #cp /boot/vmlinuz-* /boot/efi/boot/bootx64.efi

Next, tell the UEFI firmware that a boot entry called "Gentoo" is to be created, which has the freshly compiled EFI stub kernel:

root #efibootmgr --create --disk /dev/sda --part 2 --label "Gentoo" --loader "\efi\boot\bootx64.efi"

If an initial RAM file system (initramfs) is used, add the proper boot option to it:

root #efibootmgr -c -d /dev/sda -p 2 -L "Gentoo" -l "\efi\boot\bootx64.efi" initrd='\initramfs-genkernel-x86-3.16.5-gentoo'
Notiz
The use of \ as directory separator is mandatory when using UEFI definitions.

With these changes done, when the system reboots, a boot entry called "Gentoo" will be available.

Alternative 3: Syslinux

Syslinux is yet another bootloader alternative for the x86 architecture. It supports MBR and, as of version 6.00, it supports EFI boot. PXE (network) boot and lesser-known options are also supported. Although Syslinux is a popular bootloader for many it is unsupported by the Handbook. Readers can find information on emerging and then installing this bootloader in the Syslinux article.



Neustart des Systems

Exit the chrooted environment and unmount all mounted partitions. Then type in that one magical command that initiates the final, true test: reboot.

root #exit
cdimage ~#cd
cdimage ~#umount -l /mnt/gentoo/dev{/shm,/pts,}
cdimage ~#umount -R /mnt/gentoo
cdimage ~#reboot

Vergessen Sie nicht die bootfähige CD zu entfernen, andernfalls könnte die CD anstelle des neuen Gentoo Systems erneut gebootet werden.

Nach dem Neustart in die neu installierte Gentoo Umgebung stellen sie Ihre Arbeit mit Abschluss der Gentoo Installation fertig.




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Benutzerverwaltung

Hinzufügen eines Benutzers für den täglichen Gebrauch

Arbeiten als root in einem Unix/Linux System ist gefährlich und sollte, wenn immer möglich, vermieden werden. Wir empfehlen daher nachdrücklich das Einrichten eines Benutzers für die täglichen Aufgaben.

Die Gruppen, denen ein Benutzer angehört, definieren, welche Aktivitäten der User ausführen kann. Die folgende Tabelle listet die wichtigsten Gruppen, die Sie vermutlich benutzen wollen:

Gruppe Beschreibung
audio Benutzer kann Audiogeräte benutzen
cdrom Benutzer kann optische Laufwerke direkt benutzen
floppy Benutzer kann Diskettenlaufwerke direkt benutzen
games Benutzer darf Spiele ausführen
portage Benutzer darf auf eingeschränkte Ressourcen von portage zugreifen
usb Benutzer darf USB-Geräte benutzen
video Benutzer darf Geräte zur Videoaufnahme benutzen und Hardwarebeschleunigung nutzen
wheel Benutzer darf su benutzen

In unserem Beispiel erstellen wir einen Benutzer john, welcher Mitglied der wheel-Gruppe, der users-Gruppe, sowie der audio-Gruppe ist. Loggen Sie sich zunächst als root ein (nur root kann Benutzer erstellen) und führen useradd aus:

Login:root
Password: (Ihr root-Passwort)
root #useradd -m -G users,wheel,audio -s /bin/bash john
root #passwd john
Password: (Hier das Passwort für john eintragen)
Re-enter password: (Das Passwort zur Kontrolle noch einmal eingeben)

Sollte dieser Benutzer eine bestimmte Aufgabe als root durchführen, kann er den Befehl su - verwenden, um temporär Rechte als root zu erhalten. Alternativ kann das sudo-Paket verwendet werden, welches mit richtiger Konfiguration sehr sicher ist.

Aufräumen der Festplatte

Entfernen der Tarballs

Nun da Sie die Gentoo-Installation abgeschlossen und Ihr System neu gestartet haben, können Sie, sofern alles funktioniert, den heruntergeladenen stage3-Tarball von Ihrer Festplatte entfernen. Denken Sie daran, dass diese Dateien in Ihr /-Verzeichnis heruntergeladen wurden.

root #rm /stage3-*.tar.bz2*

Wie geht es weiter?

Dokumentation

Gratulation! Sie haben jetzt ein funktionierendes Gentoo-System. Aber wie geht es nun weiter? Welche Möglichkeiten bieten sich? Gentoo bietet seinen Nutzern viele Optionen und daher auch viele dokumentierte (und weniger gut dokumentierte) Eigenschaften.

Sie sollten definitiv einen Blick in den nächsten Teil des Gentoo Handbuchs, Arbeiten mit GEntoo, werfen. Dieser erklärt, wie Sie Ihre Software aktuell halten und weitere Software installieren können, was USE Flags sind, wie das Init-System von Gentoo funktioniert, etc.

Neben dem Handbuch, lohnt es sich einen Blick ins Gentoo-Wiki zu werfen, in welchem zusätzliche von der Community erstellte Dokumentation zur Verfügung steht. Das Dokumentationsteam bietet eine Übersicht guter Wiki-Artikel an. Beispielsweise gibt es dort einen Link zum Lokalisierungsleitfaden, der dabei hilft, das System noch etwas angenehmer einzurichten.

Gentoo Online

Wichtig
Readers should note that all official Gentoo sites online are governed by Gentoo's code of conduct. Being active in the Gentoo community is a privilege, not a right, and users should be aware that the code of conduct exists for a reason.

With the exception of the Freenode hosted internet relay chat (IRC) network and the mailing lists, most Gentoo websites require an account on a per site basis in order to ask questions, open a discussion, or enter a bug.

Forums and IRC

Sie sind natürlich in den Gentoo-Foren oder in einem der vielen Gentoo-IRC-Kanälen jederzeit willkommen.

Mailing lists

Auch haben wir verschiedene Mailinglisten, die allen Benutzern offen stehen. Weitere Informationen hierzu befinden sich auf der Seite.

Bugs

Sometimes after reviewing the wiki, searching the forums, and seeking support in the IRC channel or mailing lists there is no known solution to a problem. Generally this is a sign to open a bug on Gentoo's Bugzilla site.

Development guide

Readers who desire to learn more about developing Gentoo can take a look at the Development guide. This guide provides instructions on writing ebuilds, working with eclasses, and provides definitions for many general concepts behind Gentoo development.

Closing thoughts

Viel Spaß mit Ihrer Gentoo-Installation. ☺

As a reminder, any feedback for this handbook should follow the guidelines detailed in the How do I improve the Handbook? section at the beginning of the handbook.

We look forward to seeing how our users will choose to implement Gentoo!




Warning: Display title "Gentoo Linux x86 Handbuch: Gentoo installieren" overrides earlier display title "Handbuch:X86/Komplett/Installation".