Handbuch:IA64/Installation/Bootloader

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IA64 Handbuch
Installation
Über die Installation
Auswahl des Mediums
Konfiguration des Netzwerks
Vorbereiten der Festplatte(n)
Installation des Stage Archivs
Installation des Basissystems
Konfiguration des Kernels
Konfiguration des Systems
Installation der Tools
Konfiguration des Bootloaders
Abschluss
Arbeiten mit Gentoo
Portage-Einführung
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Portage-Features
Initskript-System
Umgebungsvariablen
Arbeiten mit Portage
Dateien und Verzeichnisse
Variablen
Mischen von Softwarezweigen
Zusätzliche Tools
Eigener Portage-Tree
Erweiterte Portage-Features
Netzwerk-Konfiguration
Zu Beginn
Fortgeschrittene Konfiguration
Modulare Vernetzung
Drahtlose Netzwerke
Funktionalität hinzufügen
Dynamisches Management



elilo installieren

Auf der IA64 Plattform heißt der Bootloader elilo. Installieren Sie zuerst die Software auf dem System:

root #emerge --ask sys-boot/elilo

Die Konfigurationsdatei heißt /etc/elilo.conf und eine Beispieldatei ist im typischen Dokumentations-Verzeichnis (/usr/share/doc/elilo-<version>/). Hier ist eine weitere Beispielkonfiguration:

DATEI /etc/elilo.confelilo Beispielkonfiguration
boot=/dev/sda1
delay=30
timeout=50
default=Gentoo
append="console=ttyS0,9600"
prompt
  
image=/vmlinuz
	label=Gentoo
	root=/dev/sda3
	read-only
  
image=/vmlinuz.old
	label=Gentoo.old
	root=/dev/sda3
	read-only

Die boot Zeile teilt elilo die Position der Bootpartition mit (in diesem Fall /dev/sda1). Die delay Zeile legt die Anzahl der 10-tel Sekunden fest, bevor automatisch der Standard gebootet wird, wenn Sie sich im nicht interaktiven Modus befinden. Die timeout Zeile erfüllt den gleichen Zweck wie die delay Zeile, nur für den interaktiven Modus. Die default Zeile legt den Standardkernel Eintrag fest (der unterhalb definiert ist). Die append Zeile fügt zusätzliche Optionen an die Kernel Kommandozeile hinzu. Das prompt stellt das Standard elilo-Verhalten auf interaktiv.

Die Abschnitte die mit image beginnen, definieren unterschiedliche bootbare Abbilder. Jedes Abbild hat ein Label, ein root-Dateisystem und wird das root-Dateisystem nur lesbar Einhängen.

Wenn beim Bau des Linux-Kernel gleichzeitig ein initramfs konfiguriert wurde um davon zu booten, dann ist es notwendig die Konfiguration durch Referenzierung auf diese initramfs-Datei zu ändern. Außerdem muss initramfs mitgeteilt werden, an welcher Stelle sich das echte Root-Laufwerk befindet:

DATEI /etc/elilo.confAktualisierte Konfiguration um die initramfs-Verwendung widerzuspiegeln
image=/vmlinuz
	label=Gentoo
	initrd=/initramfs-genkernel-ia64-3.16.5-gentoo
	append = "initrd=initramfs-genkernel-ia64-3.16.5-gentoo real_root=/dev/sda3 console=ttyS0,9600"
	read-only

Wenn die Konfiguration abgeschlossen ist, führen Sie einfach elilo --efiboot aus. Die --efiboot Option fügt dem EFI Bootmanager einen Menüeintrag für Gentoo Linux hinzu.

root #elilo --efiboot


Neustart des Systems

Verlassen Sie die chroot-Umgebung und hängen Sie alle gemounteten Partitionen aus. Geben Sie dann den magischen Befehl ein, der den alles entscheidenden Test einleitet - reboot.

root #exit
cdimage ~#cd
cdimage ~#umount -l /mnt/gentoo/dev{/shm,/pts,}
cdimage ~#umount -R /mnt/gentoo
cdimage ~#reboot

Vergessen Sie nicht, das Installations-Medium zu entfernen. Andernfalls könnte erneut das Installations-Medium anstelle des neuen Gentoo Systems gebootet werden.

Nach dem Neustart in die neu installierte Gentoo Umgebung können Sie Ihre Installation mit dem Kapitel Abschluss der Gentoo Installation fertigstellen.