GNOME/Anleitung

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GNOME ist eine berühmte Desktopumgebung fähig Xorg und Wayland Sitzung auszuführen. Diese Anleitung versucht alle Aspekte GNOMEs zu beschreiben, also Installation, Konfiguration, und Nutzung!

Seit der Version 3.30, kann GNOME auf Gentoo Linux mit OpenRC laufen. [1] Für mehr Details gibt es Mart Raudsepp (leio)'s Blogbeitrag.

Was ist GNOME?

Das Projekt

Das GNOME Projekt ist eine Frei Software Oranisation, die sich der Entwicklung GNOMEs widmet, einer Unix/Linux Desktopumgebung und Entwicklungsplatform. Die GNOME Stiftung koordiniert die Entwicklung und andere Seiten des GNOME Projekts.

Die Software

GNOME ist eine Desktopumgebung und Entwicklungsplatform. Diese Stück an Software ist der ausgewählte Desktop für mehrere Industrieführer wie Canonical(Ubuntu) und Red Hat(Red Hat Linux, Fedora, Centos).

Die Community

So wie bei vielen großen Open-Source Projekten, hat GNOME eine große Nutzer- und Entwicklerszene. GNOME Planet ist ein populärer Blog für GNOME Modifizierer und Mitwirkende vergleichbar mit developer.gnome.org für die GNOME Entwickler. Die GNOME Bibliothek enthält eine riesige Liste an GNOMEs Ressourcen für Endnutzer.

Voraussetzungen

Der Xorg Displayserver war der historische Standard für Desktopumgebungen auf Linux. Mit GNOME 3 und späteren Versionen hat eine Umstellung auf das neuere Displayprotokoll Wayland begonnen. Systeme, welche nicht NVIDIA Grafikkarten nutzen, werden kein Problem bei der Ausführung von GNOME Sitzungen mit Wayland haben.

Trozdem ist es eine gute Idee erst die folgenden Anweisungen zu lesen Xorg Anleitung, um eine X Umgebung als Sicherung zu haben.

Nach GNOME, ist GNOME 3 für systemd konzipiert. Deswegen ist es empfehlenswert für systemd Nutzer, die Kerneloptionen aus dem systemd Artikel zu beachten und ihn komplett zu lesen.

Installation

Bevor dem installieren der GNOME Desktopumgebung ist es eine gute Idee die USE Kennzeichen des Systems zu ändern. Die Gentoo Entwickler stellen ein Systemprofil für GNOME zur Verfügung, um Systemweit GNOMEs Funktionalität zu versichern. Wähle das neueste stabile GNOME Profil aus.

OpenRC Nutzer welche logind nutze können dieses Profil auswählen:

root #eselect profile set default/linux/amd64/17.1/desktop/gnome

Systemd Nutzer sollten das folgende Profil auswählen:

root #eselect profile set default/linux/amd64/17.1/desktop/gnome/systemd

Überprüfe, dass X, gtk und gnome in der USE Variable in /etc/portage/make.conf stehen. Es wird empfohlen Unterstützung für D-Bus Systemweit einzuschalten. Systemd nutzt D-Bus. Füge deswegen auch systemd zu der USE Variable hinzu (D-Bus ist ein System Message-Bus welcher von GNOME viel genutzt wird). Wenn keine Unterstützung für KDE benötigt wird, entferne qt5 und kde von USE. USE Kennzeichnungen können mit eine Minuszeichen (-) entfernt werden. Guck auf das Beispiel unten um das Zeichen richtig zu nutzen.

DATEI /etc/portage/make.confBeispiel für USE Variablen für die GNOME Desktopumgebung
USE="-qt5 -kde X gtk gnome systemd"
Notiz
Bei der Nutzung von dem desktop/gnome/systemd Systemprofil werden automatisch diese USE Kennzeichnungen genutzt. Es ist möglich zu überprüfen welches Systemprofil man nutzt, in dem eselect profile list ausgeführt wird. Modifikationen können mit dem Ausführen von eselect profile set <Profilname> als root angewendet werden. „<Profilname>“ sollte mit der Nummer oder dem Namen des Profils ersetzt werden.

Nun kann die Installation GNOMEs mit dem emergen von GNOME begonnen werden:

root #emerge --ask gnome-base/gnome

Für eine minimale GNOME Installation, installiere das gnome-base/gnome-light Paket. Diese Option stellt eine kleine GNOME Installation zur Verfügung ohne die komplette GNOME Desktopumgebung hinzu zu kompilieren. Viele Nutzer installieren später noch andere Pakete.

root #emerge --ask gnome-base/gnome-light

Dies wird eine Weile dauern, also könnte man andere Artikel dieses Wikis lesen. Fertig? Super, aktualisiere nun die Umgebungsvariablen:

root #env-update && source /etc/profile

Als nächstes werden die übriggebliebenen Services und Nutzergruppen aufgeräumt.

Überprüfe, dass die plugdev Gruppen existiert. Wenn sie existiert, ist es zu empfehlen jeden GNOME Nutzer zu dieser Gruppen hinzuzufügen (die Gruppen findet normalerweise keine Verwendung mehr).

root #getent group plugdev
plugdev:x:104:

Ersetze <Nutzer> im nächsten Kommando mit dem Namen jedes GNOME Nutzers.

root #gpasswd -a <Nutzer> plugdev

Erste Eindrücke

Es ist jetzt Zeit zu gucken, was gerade kompiliert wurde. Konfiguriere entweder den Sitzungsmanager um GNOME auszuführen wenn startx gestartet wird (für Hilfe, siehe „Nutze startx“ in der Xorg Anleitung), oder aktiviere den GDM Service, für einen praktischeren Weg, um GNOME zu starten.

GDM einschalten

Notiz
Hilfe zur Fehlerbehebung und Problemen mit GDM können im GNOME/GDM Artikel gefunden werden.

systemd

Um GDM beim Booten zu starten:

root #systemctl enable gdm.service

Um GDM direkt zu starten, starte:

root #systemctl start gdm.service
Tip
Das folgende Kommando aktiviert und startet GDM gleichzeitig:
root #systemctl enable --now gdm.service

Noch eine Empfehlung ist, NetworkManager einzuschalten, wenn kein anderer Service zum Verwalten von Netzwerke aktiviert ist.

Nutzung von startx

Schließe nun die root-Shell und logge eine normalen Nutzer in eine neue Shell ein. Der nächste Schritt ist das Konfigurieren von startx um GNOME auszuführen wenn das Kommando gestartet wird (siehe „Nutzung von startx“ im Xorg Artikel für mehr Information).

user $echo "exec gnome-session" > ~/.xinitrc

Beim starten von gnome-base/gnome-session-2.26.2 werden Nutzer die XDG_MENU_PREFIX Variable anhängen müssen um GNOMEs Menüs zu bekommen wenn die ~/.xinitrc Methode genutzt wird um den Desktop auszuführen. Wenn ~/.xinitrc nicht genutzt wird, ist dies nicht nötig.

user $sed -i '1i\export XDG_MENU_PREFIX=gnome-' ~/.xinitrc

Starte jetzt die grafische Umgebung mit der Eingabe von startx:

user $startx

Wenn jetzt alles gut geht, sollte GNOME fröhlich grüßen. Glückwunsch zur erfolgreichen Installation von GNOME!

Konfiguration

GNOME justieren

Für mehr Einstellungsmöglichkeiten in GNOME 3 installiere das gnome-tweak-tool. Das Werkzeug ermöglicht eine erweiterte Konfiguration GNOMEs.

Widgets in GNOME 3

GNOME 3 auf Gentoo unterstützt standardmäßig keine Widgets. Nutzer, die wünschen Widgets zu nutzen, wird ein separates Paket benötigt.

root #emerge --ask gnome-extra/gnome-shell-extensions

Nachdem die Shell Erweiterungen installiert sind, kann eselect genutzt werden um Standards global einzustellen:

root #eselect gnome-shell-extensions list
Available extensions (* means enabled for all users by default):
  [1]   alternate-tab@gnome-shell-extensions.gcampax.github.com
  [2]   apps-menu@gnome-shell-extensions.gcampax.github.com
  [3]   auto-move-windows@gnome-shell-extensions.gcampax.github.com
  [4]   drive-menu@gnome-shell-extensions.gcampax.github.com
  [5]   launch-new-instance@gnome-shell-extensions.gcampax.github.com
  [6]   native-window-placement@gnome-shell-extensions.gcampax.github.com
  [7]   places-menu@gnome-shell-extensions.gcampax.github.com
  [8]   screenshot-window-sizer@gnome-shell-extensions.gcampax.github.com
  [9]   user-theme@gnome-shell-extensions.gcampax.github.com
  [10]  window-list@gnome-shell-extensions.gcampax.github.com
  [11]  windowsNavigator@gnome-shell-extensions.gcampax.github.com
  [12]  workspace-indicator@gnome-shell-extensions.gcampax.github.com

Aktiviere Click-to-install Shell Erweiterungen über den Web-Browser

Für Webbrowser wie Google Chrome, Chromium und Vivaldi muss darauf geachtet werden, dass das Add-On über den Chrome store installiert wird: https://chrome.google.com/webstore/detail/gphhapmejobijbbhgpjhcjognlahblep

Firefox Nutzer können die Erweiterung hier bekommen: https://addons.mozilla.org/firefox/addon/gnome-shell-integration/

Opera Nutzer können dieses Add-On auch zum Browser hinzufügen: https://addons.opera.com/extensions/details/gnome-shell-integration/

Nachdem die Erweiterung installiert wurde, muss auch das Backend installiert werden:

root #emerge --ask gnome-extra/chrome-gnome-shell

Es sollte jetzt möglich sein Shell Erweiterungen auf https://extensions.gnome.org/ zu installieren, zu entfernen und zu verwalten.

Wenn dies nicht der Fall ist und Probleme auftreten guck auf GNOMEs Installationsanweisungen für Hilfe.

Nicht-root-Nutzer Authentifikation über Dialoge

Manche GNOME Dialoge wie Drucker, das hinzufügen von kabellosen Netzwerken und Administrator Autorisierung wird durch sys-auth/polkit verwaltet und funktioniert unabhängig von app-admin/sudo. Auf Gentoo ist standardmäßig root der einzige Administrator, deswegen werden die Dialoge versagen auch wenn der Nutzer sudo nutzen kann.

Wenn nach deiner Meinung, alle Nutzer der wheel Gruppe Administratoren seien sollen, dann kopiere /etc/polkit-1/rules.d/50-default.rules in eine Datei die mit einer Nummer die kleiner als 50 ist und bearbeite diese Zeile return ["unix-user:0"] so:

DATEI /etc/polkit-1/rules.d/49-wheel.rulesAdministrator wheel Gruppe
polkit.addAdminRule(function(action, subject) {
    return ["unix-group:wheel"];
});

Die Polkit Wikiseite stellt mehr Details über Regelkonfiguration zur Verfügung.

GNOME Hotspot

Damit gnome-hotspot funktioniert, muss deine Netzwerkkarte zu AP (access point) infrastructure mode fähig sein. Die folgenden USE Kennzeichen werden außerdem benötigt:

DATEI /etc/portage/package.useVerbindungsteilen und Access-Point Unterstützung
net-misc/networkmanager connection-sharing
net-wireless/wpa_supplicant ap

Zusätzlich sind die folgenden Kerneloptionen nötig:

KERNEL NAT Optionen (Orte für 4.14)
Networking support (NET [=y])
    Networking options --->
        Network packet filtering framework (Netfilter) (NETFILTER [=y]) --->
            IP: Netfilter Configuration --->
                <*/M> IPv4 NAT (CONFIG_NF_NAT_IPv4)
                <*/M> IPv4 masquerade support
                <*/M> IP tables support (required for filtering/masq/NAT) (IP_NF_IPTABLES [=y])
                <*/M> iptables NAT support

Entfernung

Unmerge

Eine Möglichkeit GNOME komplett zu entfernen ist das gnome-base/gnome zu deinstallieren und Abhängigkeiten aufzuräumen.

Um diesen Schritt sicher zu machen, synchronisiere den Ebuild Tree:

root #emerge --sync

Starte als nächstes ein World Update um sicher zu stellen, dass das System auf dem neusten Stand ist:

root #emerge --ask --update --newuse --deep --with-bdeps=y @world

Unmerge das GNOME Basispaket:

root #emerge --ask --depclean gnome-base/gnome

Räume abschließend das System auf:

root #emerge --ask --depclean

GNOME sollte jetzt entfernt sein.

Fehlerbehebung

Login-Versagen mit Nachricht "Oh no something has gone wrong"

Eine Quelle des Fehlers kann die nicht vorhandene Erlaubnis für Videogeräte sein. Beim einloggen erscheint eine Nachricht „Oh no, something has gone wrong“? Dann probiere ein Mitglied der video Gruppe zu werden. Fügen den Nutzer der Gruppe so hinzu:

root #gpasswd -a <Nutzer> video

GNOME mit Waylandsitzung führt auf NVIDIA nicht aus

Beim Starten einer GNOME Wayland Sitzung ist ein bekanntes Problem der proprietäre NVIDIA Treiber, welcher nicht mit Wayland kompatible ist. Es gibt ein Möglichkeit zum umgehen des Problems.

Externe Ressourcen


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