Portage Log

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Wenn Sie emerge zum Bau eines Paketes verwenden, ist es nicht ungewöhnlich Meldungen die von Portage selbst kommen zu bemerken. Weil sie wichtige Informationen von Gentoo Entwicklern beinhalten können, ist es eine gute Idee sie zu lesen. Das ist aber oft nicht sofort möglich, weil sie schnell aus dem Bildbereich scrollen. Dies kann leicht durch die Aktivierung einer Portage Funktion genannt elog gelöst werden, deren Zweck es ist Meldungen zur späteren Durchsicht auf Festplatte zu speichern. Es bestehen aber auch noch andere Aufzeichnungsmöglichkeiten ...

Portage elog Teilsystem

Das Portage elog Teilsystem behält bestimmte von ebuild gelieferte Log-Meldungen im Auge, die von Entwicklern in die ebuilds gepackt wurden um die Aufmerksamkeit des Administrators oder der Benutzer auf sich zu ziehen. Diese Meldungen beinhalten oft wichtige oder interessante Informationen in Bezug zu den genannten Paketen.

Einrichtung

Wählen Sie durch die Variable PORTAGE_ELOG_CLASSES welche Art von Informationen geloggt werden sollen. Mögliche Werte sind info, warn, error, log und qa:

DATEI /etc/portage/make.conf
PORTAGE_ELOG_CLASSES="log warn error"

Konfiguration für Datei-basierte Speicherung

Portage kann die elog Ereignisse auf mehrere Arten handhaben.

Um die elog Ereignisse auf Festplatte zu speichern aktivieren Sie das save Modul in der Variable PORTAGE_ELOG_SYSTEM:

DATEI /etc/portage/make.conf
PORTAGE_ELOG_SYSTEM="save"

Die Meldungen werden in /var/log/portage/elog oder ${PORT_LOGDIR}/elog gespeichert, wenn die genannte Variable gesetzt ist.

Um in Kategorien unterteilte elog Dateien zu erzeugen, aktivieren Sie die Portage Funktion split-elog. Sie wird Portage dazu bringen Kategorie-basierte Unterverzeichnisse im Verzeichnis /var/log/portage/elog zu erzeugen.

Für E-Mail Konfigurieren

Um Logdateien an einen Empfänger zu mailen aktivieren Sie das Modul mail. Die Mail-Option erfordert dass einige zusätzliche Variablen gesetzt sind. Lesen Sie /usr/share/portage/config/make.conf.example für weitere Informationen.

Unterhalb ist eine Beispiel-Konfiguration gezeigt, die hoffentlich selbsterklärend ist:

DATEI /etc/portage/make.conf
PORTAGE_ELOG_SYSTEM="mail"
# Zuerst die Empfangs-Mail Adresse, dann der SMTP Server
PORTAGE_ELOG_MAILURI="log-intake@example.com mail.example.com"
PORTAGE_ELOG_MAILFROM="portage@$(hostname).example.com"
PORTAGE_ELOG_MAILSUBJECT="${PACKAGE} is ${ACTION} on ${HOST}"

Ein weiteres Beispiel mit nullmailer oder sendmail:

DATEI /etc/portage/make.conf
PORTAGE_ELOG_SYSTEM="mail"
# Zuerst die Empfangs-Mail Adresse, dann der SMTP Server
PORTAGE_ELOG_MAILURI="users@host /usr/sbin/sendmail"
PORTAGE_ELOG_MAILFROM="portage@$(hostname).example.com"
PORTAGE_ELOG_MAILSUBJECT="${PACKAGE} is ${ACTION} on ${HOST}"

Ähnliche Software

Das folgende ist eine Liste von elog-ähnlichen Softwarepaketen:

Logdateien erzeugen

Mit dem Portage elog Teilsystem werden Paketerzeugungs-Logdateien auf Festplatte gespeichert oder zu einem entfernten Empfänger geschickt, unabhängig von Erfolg oder Misserfolg. Dies erlaubt es Administratoren den Bau später zu überprüfen oder Bau-Logdateien für Support-Tickets abzurufen.

Einrichtung

Um die Portage Protokollierung zu aktivieren bearbeiten Sie /etc/portage/make.conf und setzen Sie PORT_LOGDIR auf ein Verzeichnis in dem die Logdateien aufbewahrt werden sollen. Standardmässig verwendet Portage /var/log/portage:

DATEI /etc/portage/make.conf
PORT_LOGDIR="/var/log/portage"

Als Nächstes beeinflusst eine Anzahl von FEATURES Einstellungen wie Portage mit Build-Logs umgeht.

  • Mit gesetztem binpkg-logs werden selbst die Protokolle von Binärpaketen gespeichert
  • Wenn clean-logs gesetzt ist werden regelmässig Logdatei-Säuberungsoperationen durchgeführt. Der Befehl der ausgeführt wird ist durch PORT_LOGDIR_CLEAN definiert und standardmässig beträgt die Aufbewahrungsdauer der Dateien 7 Tage.
  • Mit gesetztem split-log werden Build-Logs in Kategorie-benannten Unterverzeichnissen von ${PORT_LOGDIR}/build aufbewahrt.

Aufräumen

Wenn clean-logs gesetzt ist, wird Portage nach jeder Build oder unmerge Operation den Befehl ausführen, der durch PORT_LOGDIR_CLEAN definiert ist. Standardmässig wird der folgende Befehl verwendet:

DATEI /usr/share/portage/config/make.globals
PORT_LOGDIR_CLEAN="find \"\${PORT_LOGDIR}\" -type f ! -name \"summary.log*\" -mtime +7 -delete"

Falls Sie ein benutzerdefiniertes Kommando definieren, vergessen Sie nicht die Variable ${PORT_LOGDIR} zu "escapen" (oder geben sie den richtigen Ort hartkodiert an).

Externe Ressourcen