Handbook:MIPS/Blocks/Kernel/de

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Vorbereitung der Konfiguration

Wichtig
Auf dem Origin 200/2000, Indigo2 Impact (R10000), Octane/Octane2 und O2 wird ein 64-Bit Kernel zum Booten dieser Systeme benötigt. emergen Sie sys-devel/kgcc64 für diese Maschinen, um einen Cross-Compiler zum Bau von 64-Bit Kernels zu erzeugen.

Viele der unterstützten Systeme haben Beispiel .configs, die sich in den Kernel-Quellen verstecken. Nicht alle Systeme haben Konfigurationen, die auf diese Weise verteilt werden. Diejenigen bei denen das aber so ist, können durch Verwendung der in der Tabelle unten aufgeführten Befehle konfiguriert werden.

System Configure command
Cobalt Servers make cobalt_defconfig
Indy, Indigo2 (R4k), Challenge S make ip22_defconfig
Origin 200/2000 make ip27_defconfig
Indigo2 Impact (R10k) make ip28_defconfig
O2 make ip32_defconfig

All of the Gentoo installation images provide a kernel config option as part of the image itself, accessible as /proc/config.gz. This may be used in many cases. It is best though if the kernel source matches closely the kernel that is currently running. To extract it, simply run it through zcat as shown below.

root #zcat /proc/config.gz > .config
Wichtig
This kernel config is set up for a netboot image. That is, it will expect to find a root filesystem image somewhere nearby, either as a directory for initramfs, or a loopback device for initrd. When executing make menuconfig, don't forget to go into General Setup and disable the options for initramfs.

Anpassen der Konfiguration

Once a configuration is found, download it into the kernel source directory, and rename it to .config. From there, run make oldconfig to bring everything up to date according to the instructions above, and customize the configuration before compiling.

root #cd /usr/src/linux
root #cp /path/to/example-config .config
root #make oldconfig

Just press the ENTER (or Return) key at each prompt to accept the defaults for now ...

root #make menuconfig
Wichtig
In the Kernel Hacking section, there is an option named "Are You Using A Cross Compiler?". This tells the kernel Makefiles to prepend "mips-linux-" (or mipsel-linux ... etc) to gcc and as commands when compiling the kernel. This should be turned off, even if cross-compiling. Instead, if a cross-compiler needs to be called, specify the prefix using the CROSS_COMPILE variable as shown in the next section.
Wichtig
Es gibt auf Octane Systemen ein bekanntes Problem mit JFS und ALSA, auf denen ALSA nicht funktioniert. Angesichts des experimentellen Charakters von JFS auf MIPS wird zurzeit empfohlen die Nutzung von JFS zu vermeiden.

Kompilieren und installieren

Mit beendeter Konfiguration ist es an der Zeit den Kernel zu kompilieren und zu installieren. Schließen Sie die Konfiguration und starten Sie den Kompiliervorgang:

Notiz
Geben Sie auf 64-Bit Maschinen CROSS_COMPILE=mips64-unknown-linux-gnu- (oder auf Little-Endian Systemen mips64el-...) an, um den 64-Bit Compiler zu nutzen.

Um nativ zu kompilieren:

root #make vmlinux modules modules_install

Passen Sie das "mips64-unknown-linux-gnu-" zur Cross-Kompilierung für den Zielcomputer entsprechend an:

root #make vmlinux modules modules_install CROSS_COMPILE=mips64-unknown-linux-gnu-

Wenn Sie auf einer anderen Maschine kompilieren (wie beispielsweise einem x86 Rechner), verwenden Sie die folgenden Befehle um den Kernel zu kompilieren und die Module in ein bestimmtes Verzeichnis zu installieren zur Übertragung auf die Zielmaschine.

root #make vmlinux modules CROSS_COMPILE=mips64-unknown-linux-gnu-
root #make modules_install INSTALL_MOD_PATH=/somewhere
Wichtig
Wenn Sie einen 64-Bit Kernel für den Indy, Indigo2 (R4k), Challenge S und O2 kompilieren, verwenden Sie anstelle von vmlinux das vmlinux.32 Target. Ansonsten wird die Maschine nicht booten können. Dies ist ein Workaround des Problems, das das PROM nicht das ELF64 Format versteht.
root #make vmlinux.32
Notiz
It is possible to enable parallel builds using make -jX with X being the number of parallel tasks that the build process is allowed to launch. This is similar to the instructions about /etc/portage/make.conf earlier, with the MAKEOPTS variable.

Die Zeilen oben erzeugen vmlinux.32, das der finale Kernel ist.

Wenn der Kernel mit dem Kompilieren fertig ist, kopieren Sie das Kernel Abbild nach /boot/.

Notiz
Der Bootloader auf Cobaltservern erwartet ein komprimiertes Kernel Abbild. Denken Sie daran die Datei mit gzip -9 zu komprimieren, sobald Sie sich im Verzeichnis /boot/ befindet.
root #cp vmlinux /boot/kernel-3.16.5-gentoo

Für Cobaltserver komprimieren Sie das Kernel Abbild:

root #gzip -9v /boot/kernel-3.16.5-gentoo